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»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Einstein

Lesetipp: Widerliche Leserbriefe

Heute mal ein Lesehinweis auf die Diskussion bei Pantoffelpunk zum sogenannten “Ehrenmord- an dem afghanischen Mädchen Morsal in Hamburg.

Für Hilfesuchende, die über google hierher gekommen sind, klickt Euch bitte zum Beispiel dahin: Hatun und Can e.V.


Bize UlaÅŸmak için lütfen altdaki E-Mail-Forum´u doldurunuz veya E-Mail-Adresimizden bize baÅŸvurunuz hatunundcan-ev@hotmail.de veya Hotmail-MSN üzeri: info@hatunundcan-ev.com (Hatun und Can e.V.)

Lenin steht und steht und steht ...

Bildquelle: WikiMedia
Lenin in Schwerin
Seit 1985 steht diese Leninstatue im Schweriner Neubauviertel Großer Dreesch. Alle Bemühungen, die Skulptur entfernen zu lassen, scheiterten bislang am Widerstand in der Stadtvertretung. Eine im November angebrachte Hinweistafel, die den "kommunistischen Terror" in der Sowjetunion verurteilte, wurde von Unbekannten verbogen und besprüht. Die Tafel wurde mittlerweile wieder entfernt.

Quelle: Neues Deutschland, 20.05.2008
Siehe auch SchwerinSchwerin

Tibet unter dem Dalai Lama

Berichten die deutschen Medien heute über den Dalai Lama und Tibet fehlt es an der viel gepriesenen Objektivität.

Eine weitaus differenziertere Sicht auf die tibetische Gesellschaft unter der Herrschaft "seiner Heiligkeit" lieferte Panorama im Jahr 1997.


Verklärt, verkitscht - Hollywood feiert den Dalai Lama



Panorama vom 20. November 1997


Siehe auch:

Weitere Informationen zu Tibet, 29.03.2008

Aktionsfeld Tibet, 10.04.2008

Überangebot des Tages: Lehrstellen

Gestern hat der Präsident der Industrie- und Handelskammer, Georg Ludwig Braun ein bevorstehendes "Überangebot an Lehrstellen" angekündigt.

"Glaube keiner Statistik..."
Laut BR Online sieht das in der Realität anders aus:
"Einen solchen Trend können wir nicht bestätigen", sagt BA-Sprecher Hans-Joachim Reckzeh. Demnach sind bundesweit bei der Nürnberger Behörde aktuell 380.700 Lehrstellen, aber 485.000 Bewerber gemeldet. Auch Bayern bilde keine Ausnahme. Im Freistaat gibt es laut BA aktuell 69.900 gemeldete Lehrstellen, davon sind noch 32.900 unbesetzt. Dem gegenüber stehen 78.100 gemeldete Bewerber, von denen 42.400 noch keine Stelle haben.


Altbewerber und andere: Abgeschrieben
Der netzeitung sagte DGB-Sprecherin Marion Knappe: "Die Rechnung des DIHK geht nur auf, wenn man die rund 385.000 Altbewerber außen vor lässt".

Gegenüber der "Frankfurter Rundschau" hat DGB-Jugendsekretär Rene Rudolf zudem davor gewarnt, mit derartigen offiziellen Statistiken die Probleme junger Menschen bei der Suche nach Ausbildungsplätzen kleinzureden: Viele junge Menschen seien aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit verschwunden, obwohl sie keine Lehrstelle haben, sondern etwa in Einstiegsqualifizierungen oder berufsvorbereitende Kursen abgeschoben worden seien. Die Frage stellt sich auch, was für Lehrstellen angeboten wird. Die FR Infografik gibt darüber nur allgemein Auskunft. Ein Hauptproblem bleibe bestehen: "Wir brauchen mehr betriebliche Lehrstellen", fordert Rudolf. Immerhin drei Viertel aller Betriebe würden derzeit gar keine Lehrstellen anbieten.

Wer zu spät kommt...

... den straft bekanntlich das Leben. Die heutige Onlineausgabe der taz arbeitet einige ökonomische Gründe für die "hektischen Aktivitäten der Koalitionäre" im Vorfeld des EU Lateinamerika Gipfels heraus:

Längst muss etwa der Mercosur, der südamerikanische Binnenmarkt, nicht mehr abwarten, ob nach Jahren des Hinhaltens doch noch ein Abkommen mit der EU zustande kommt. Inzwischen hat China die einst der EU zugedachte Rolle einer Alternative zu den USA übernommen und übererfüllt. Ansätze wie der der Kanzlerin, wie zu Zeiten des Kalten Krieges die Beziehungen nach politischer Sympathie zu formen, dürften den Einfluss Deutschlands in Lateinamerika weiter schwinden lassen.

Da verwundert der entrüstete Ton anläßlich der Kritik von Venezuelas Präsident Chávez an Bundeskanzlerin Merkel, diese "entstamme der gleichen Rechten, die auch Adolf Hitler und den Faschismus hervorgebracht habe" nicht, denn:
So schrill der Ton, so berechtigt ist Chávez Vorwurf, die Kanzlerin versuche, die lateinamerikanischen Staaten auseinanderzudividieren und Venezuela an den Pranger zu stellen. So hat Merkel am Wochenende gegenüber der dpa gesagt, Chávez spreche nicht für Lateinamerika, im Übrigen sei der "linke Populismus" nicht zukunftsweisend: "Ich glaube nach unseren Erfahrungen nicht daran, dass Staatswirtschaften auf die drängenden Probleme bessere und nachhaltige Antworten geben."

Welche Erfahrungen?

Update:
• Redglobe: Chávez verbittet sich Einmischung von Kanzlerin Merkel
• StattWeb: Was hat Chavez wirklich gesagt- und was davon passiert die deutschen Medien-Filter?
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