trueten.de

»Another fine mess you've gotten me into.« Oliver Hardy

Filmtipp: Darwin's Nightmare

Sonntag, 4. Mai 2008 um 01.00 Uhr auf arte: Darwins Alptraum (Originaltitel: Darwin's Nightmare) ist ein Dokumentarfilm des österreichischen Regisseurs Hubert Sauper aus dem Jahre 2004. Der vielfach preisgekrönte Film dokumentiert die ökologische und wirtschaftliche Katastrophe am ostafrikanischen Viktoriasee durch das Aussetzen des Nilbarsches.

Der Nil Barsch, ein hungriges Raubtier, hat es innerhalb von drei Jahrzehnten geschafft, fast den gesamten Bestand der ehemals 400 Fischarten auszurotten. Mit dem Effekt, dass es derzeit so einen Überfluss dieses fetten Fisches gibt, dass seine Filets in die ganze Welt exportiert werden.

An den Ufern des größten tropischen Sees der Welt landen jeden Abend riesige Frachtflugzeuge, um am nächsten Morgen wieder in die Industrieländer des Nordens zu starten, beladen mit hunderten Tonnen frischer Fischfilets. In Richtung Süden jedoch ist eine andere Ladung an Bord: Waffen. Für die unzählbaren Kriege im dunklen Herzen des Kontinents.

Dieser florierende globale Handel von Kriegsmaterial und Lebensmitteln hat an den Ufern des größten tropischen Sees der Welt eine seltsame Stimmung und Menschenmischung erzeugt, welche die "Darsteller" dieses Films repräsentieren: einheimische Fischer, Agenten der Weltbank, heimatlose Straßenkinder, afrikanische Minister, EU-Kommissare, tansanische Prostituierte, russische Piloten...


Weitere Informationen

Wie man sich bettet, so liegt man

Nachdem unser Sofa jetzt schon einige Jährchen auf dem Buckel hat und ich (wie andere Kollegen ebenso) auch mal vom Sofa aus blogge, überlegen wir schon eine Weile die Anschaffung eines neuen Sofas. Man wird ja nicht jünger. Da wir neuen Dingen gegenüber trotzdem stets aufgeschlossen sind, dachten wir, schau'mer'mol und sind beim Recherchieren beim Bestatterblog gelandet. Dort wird auf einige - sagen wir mal - etwas eigenwillige Sofas verlinkt. Naja, das passt dann doch nicht so in unser [ˈkɔːɹpəɹət dɪˈzaɪn]. Auch vom Preisniveau her kommt uns - trotz Alternativen - das rustikalere Störbe doch eher gelegen.

Die scharfen vier

So, die كسكسي Saison hat begonnen. Nachdem ich mir heute gleich mal eine große Dosis Harissa organisiert habe (ich bin zu faul zum selbermachen), fiel mein Blick sofort auf ein nettes rotes Döschen "La Chinata - Pimentón de la Vera", scharfer und geräucherter spanischer Paprika. Sehr lecker und nicht nur in der Küche gut zu gebrauchen. (Aber auf die Windrichtung achten!) Die anderen scharfen Sachen sind geeignet für die asiatische Küche oder ins Gulasch, passen aber auch gut als fettarmer Brotaufstich. Dann aber ordentlich dick :-O

"Flying Goose" - scharfe thailändische Chilisauce, Erös Pista - ungarisches "Scharf" für Gulasch, "Harissa", algerisches Terrorgewürz für Cous - Cous, und "La Chinata" - scharfer und geräucherter spanischer Paprika
cronjob