Hallo, mein Name ist Frau Anne Lee Xian, ich bin verheiratet mit einem Nord Koreanisch, und ich möchte, dass Sie mich durch die tragfähigste Investitionsmöglichkeiten in Ihrem Land. Alternativ kann ich investieren in Ihrer Branche vielleicht, wenn es lebensfähig und gesichert werden.
Ich und mein Mann sind einer der Abweichler von der Nord-Korea und ich wir sind derzeit Asylbewerber außerhalb der Küsten von Nord-Korea, haben wir in diesem Land irgendwann nach defecting aus dem Nord-Korea, wir waren in Wechselstube Geschäfts-und ich war immer auf Reisen zu anderen Teilen von Asien und Europa und den USA in diesem Zeitraum konnte ich bewegen sich unsere Fonds und hinterlegen es in einem Finanzinstitut in Europa.
Ich will investieren diese Fonds in Ihrem Land mit Ihrer Hilfe und Beratung, weil wir behandelt werden als Ausländer hier und da sahen die koreanische Regierung glaube, wir sind Sicherheit behandeln, viele Abweichler jetzt weitergehen nach Kanada oder die Vereinigten Staaten und einigen Teilen in Europa zu leben.
Ich möchte Ihnen, senden Sie mir eine vollständige Aufschlüsselung der Investitionsmöglichkeiten in Ihrem Land und auch ich möchte wissen, was ich genau tun müssen, damit Sie investieren das Geld für mich in Ihrem Land. Wenn Sie interessiert sind, werde ich dann auf Ihrem Land nach Erhalt der Fonds und erarbeiten die Investitionspläne mit Ihnen. Nachdem ich von Ihnen hören und finden Sie heraus, die beste Investition Geschäft können Sie mir vorstellen, ich werde Ihnen sagen, wie viel es geht. Bitte antworten Sie so bald wie möglich an meine private E-Mail-Adresse: anneleexian@xxxxx.com Mit den folgenden Informationen: Ihr Vollständiger Name Direkt-Telefon. Die E-Mail Ich schreibe Ihnen ist mein Cousin E-Mail antworten Sie nicht auf die E-Mail-Adresse, wo ich habe senden Sie diese E-Mail aus.
Grüße und Segen
Frau Anne Lee Xian
anneleexian@xxxxx.com
Blogkino: Murnau's Faust (1926)
Geld, nicht Kapital ...
Der sächsische Landtagsabgeordnete Andreas Schmalfuß (FDP) bezeichnete die Kampagne geschmacklos und dümmlich und forderte, dass die Werbung wieder aus dem Stadtbild verschwinden sollte. Eine Straßenumfrage des Sachsen Fernsehens zeigte bei einigen Bildungslücken auf, als man nach dem Zusammenhang des Slogans fragte.
Dem Reporter fiel jedoch nicht auf, dass die pfiffigen Werbeagentur, die für andere Städte ebenso geistreiche Sprüchen entwarf ("Malle statt Halle" und "Sandburg statt Magdeburg"), schlichtweg Kapital mit Geld verwechselte.
via Linkslog
Blogkino: Metropolis (1927)
Via Spreeblick
Beflaggung
Baumbesetzung im Stuttgarter Schlosspark
Fünf AktivistInnen von ROBIN WOOD haben heute Vormittag drei alte Platanen im Stuttgarter Schlosspark besetzt, um gegen das Prestigeprojekt Stuttgart 21 zu protestieren. Zwischen den Bäumen spannten sie ein Transparent mit den Slogan: „Gebt auf Eure Bäume Acht, sonst wird der Park platt gemacht. Stopp Stuttgart 21!“ Mehr als 250 Bäume sollen im Schlosspark für den unterirdischen Bahnhofsbau gefällt werden. ROBIN WOOD lehnt das Projekt Stuttgart 21 ab, weil es Milliarden kosten wird, ohne für die Fahrgäste nennenswerte Vorteile zu bringen. Das Geld sollte stattdessen in die Modernisierung des bestehenden Kopfbahnhofes und den Ausbau eines gut getakteten Nah-, Regional- und Fernverkehrs zu erschwinglichen Preisen investiert werden -“ damit die Bahn als klimafreundliche Alternative zu Auto und Flugzeug verstärkt genutzt wird.
Anstelle des oberirdischen Kopfbahnhofs soll in Stuttgart ab 2010 ein unterirdischer Durchfahrtsbahnhof entstehen. Dazu gehört ein etwa zehn Kilometer langer Tunnel, der die Innenstadt mit einem neuen ICE-Bahnhof am Flughafen verbinden soll. Ähnlich wie beim inzwischen gescheiterten Transrapid-Projekt wird über die Kosten heftig gestritten. Ein verbindlicher Vertrag ist noch nicht geschlossen. Im Gespräch sind Kosten von 2,8 Milliarden Euro, zuzüglich einem bereits jetzt einkalkulierten Kostenrisiko von 1,3 Milliarden Euro, plus zwei Milliarden für eine Neubaustrecke nach Ulm. Zum Vergleich: 2,5 Milliarden Euro erhält die noch bundeseigene Bahn 2008 für Instandhaltung und Ausbau ihres Streckennetzes insgesamt.
„Für Stuttgart 21 sollen Milliarden verbuddelt werden. Bahnchef Hartmut Mehdorn setzt sich hier ein Denkmal und gewährt Ministerpräsident Oettinger Wahlkampfhilfe. Zusammen betreiben sie Industrieförderung. Wir Bahnkunden aber haben davon nur Nachteile“, sagt Maik Hoffmann, Stuttgarter ROBIN WOOD-Aktivist. „Stuttgart 21 ist kein Projekt für die Bürger und Bürgerinnen, sondern ein Zeichen politischen Versagens.“
Die Bahn wirbt für das Projekt mit Fahrzeiteinsparungen von 26 Minuten auf der jetzt zwei Stunden und 19 Minuten dauernden Fahrt von Stuttgart nach München. Tatsächlich sind die aber nicht durch Stuttgart 21 zu erzielen, sondern durch den vom Projekt unabhängigen Streckenausbau zwischen Wendlingen und Ulm. Um den neuen Mega-Bahnhof zu refinanzieren, drohen höhere Fahrpreise im Nah- und Fernverkehr. In Stuttgart würde eine der größten Baustellen Europas entstehen, für die viel zerstört würde. Im Schlossgarten - der grünen Lunge der im Talkessel gelegenen Metropole - sollen 250 Bäume gefällt werden; der Rest ist - aufgrund von Grundwasserabsenkungen für den Tunnelbau - vom Austrocknen bedroht.
Der Protest gegen das Projekt ist massiv. So haben rund 67.000 BürgerInnen bei einem Bürgerbegehren gegen Stuttgart 21 unterschrieben. Ministerpräsident Oettinger hält dennoch starr an der bisherigen Planung fest. Hinter seiner Zustimmung zum Projekt steckt auch ein politischer Deal. Am 25. Juli 2007 verabschiedete das Bundeskabinett den später gescheiterten Gesetzentwurf von Bundesverkehrsminister Tiefensee zur Bahnprivatisierung. Dieser erforderte die Zustimmung der Länder. Am 19. Juli hatte Oettinger eine Finanzierungszusage von Bahn und Bund für Stuttgart 21 bekommen. Im Gegenzug gab Baden-Württemberg grünes Licht für Tiefensees Gesetzentwurf.
„Der Zug in Sachen Stuttgart 21 ist noch längst nicht abgefahren“, sagt Maik Hoffmann. „Wir wollen mit unserer Aktion noch mehr Stuttgarter ermuntern, sich offen gegen dieses Projekt zu stellen.“
Die ROBIN WOOD-AktivistInnen wollen übers Wochenende im Schlossgarten präsent bleiben und freuen sich über Besuch.
ES: Der Dicke Polizist im KOMMA
Blogkino: "Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?" (1932)
Der Film spielt im Berlin der 1920er-Jahre. Schon zu Beginn des Filmes stürzt sich ein arbeitsloser junger Mann (Annis Bruder) aus Verzweiflung, nachdem er wieder den Tag damit verbracht hat, vergeblich nach Arbeit zu suchen, aus dem Fenster. Seiner Familie wird kurz darauf die Wohnung gekündigt. Sie ziehen in eine Art Gartenkolonie mit dem Namen „Kuhle Wampe“.
Anni, die Tochter der Familie und einzige, die noch Arbeit hat, wird schwanger und verlobt sich mit ihrem Freund Fritz, der schon am selben Abend erklärt, dass ihm die Hochzeit aufgrund von Annis Schwangerschaft aufgezwungen wurde. Anni verlässt ihn nach dieser Erklärung und zieht zu ihrer Freundin Gerda. Sie nimmt später an einem Arbeitersportfest teil, wo sie wieder auf Fritz, der zuvor seine Arbeit verloren hat, trifft. Sie finden daraufhin wieder zueinander.
Höhepunkt des Filmes bildet die Heimfahrt mit der Bahn (diese Szene wurde von Bertolt Brecht persönlich geschrieben). In dieser streiten sich Anni, Fritz und ein paar Arbeiter mit einigen bürgerlichen und wohlhabenden Männern und Frauen über die Situation der Weltwirtschaftskrise. Einer der Arbeiter macht die Bemerkung, dass die Wohlhabenden die Welt sowieso nicht verändern werden, worauf einer der Wohlhabenden erwidert, wer denn die Welt verändern kann? Gerda antwortet: „Die, denen sie nicht gefällt.“ Der Film endet mit dem Singen des Solidaritätsliedes.
Zu den Rahmenbedingungen der Entstehung fasst koopera zusammen:
"Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? ist ein Proletarischer Film aus der Zeit der Weimarer Republik. An seiner Erstellung arbeitete unter anderem Bertolt Brecht mit. Bei den Aufnahmen zum Film mussten die Beteiligten von Sicherheitskräften (Roter Frontkämpferbund) der KPD beschützt werden, um den Standort vor der faschistischen SA zu sichern. Schon kurz nach seinem Erscheinen 1932 wurde der Film verboten, weil er angeblich den Reichspräsidenten, die Justiz und die Religion beleidigte (Reichspräsident, Justiz und Religion kommen im Film nicht vor). Brecht machte dem Zensor das ironische Kompliment, dass er der einzige sei, der den Film wirklich verstanden habe. Das Verbot wurde später nach Protesten teilweise wieder aufgehoben."
Fußballfreie Zone. Mit Ausnahmen.
Heute geht's also los mit der EM. Wir stehen zwar dem einen oder anderen Fußballverein nahe. Für die Zeit während der Europameisterschaft erklären wir unser Blog jedoch wie andere auch zur fußballfreien Zone und berichten hier um die Dinge, die sonst noch so stattfinden. Wie beispielsweise die Tarifunde Altersteilzeit oder überhaupt dem Kampf gegen die Rente mit 67, wo ich mir wünsche, daß hier mal eine genau so große Begeisterung und Massenansammlungen geben würde, wenn es um die elementaren Lebensbedürfnisse geht. Oder um die Proteste gegen die Zustände im Flüchtlingslager Katzhütte (Thüringen). Oder, oder oder. (Bitte selbst ausfüllen).Besonders auf den Sack geht mir, daß während der EM offenbar alles erlaubt ist, was außerhalb solcher Großereignisse (vor allem wenn es gegen "den Kommerz" geht) eher nicht geduldet wird, und dabei ist die nationalistische Kacke in den Medien nur ein Problem. (Mal sehen, ob die Aufregung ebenso groß ist, wenn auf eine polnische oder türkische Fahne gepinkelt wird.)
Nur einer könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen: Der Rollstuhlfahrer der Nation, der auch während der EM Terrorismusgefahr für Deutschland wittert. Wenn der wieder austickt, taucht das unverweidliche Wort dann halt auch mal bei uns auf.
TV-Tipp: "Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez"
Gutierrez gehörte zu den sogenannten "Green Card Soldiers". Ausländer, die in den Reihe der US-Armee kämpfen und sich somit die US-Staatsbürgerschaft "verdienen". Etwa 32.000 "Green Card Soldier" sind in den Reihen der US-Armee zu finden. Diese Unterprivilegierten kämpfen und kämpften vor allem an vorderster Front. Er wollte Architekt werden. Im Umweg über die Armee sah er die einzige Möglichkeit zur Verwirklichung seines Traumes.
Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez ist ein präziser und eindringlicher Film. Er erzählt Gutierrez Kindheit in Guatemala durch Interviews mit denen, die ihn gekannt haben. Gutierrez wuchs als Straßenkind auf, wie viele Kinder, die ihre Eltern im Bürgerkrieg verloren hatten. Die Regisseurin Heidi Specogna konzentriert den Fokus jedoch nicht nur auf die Biografie von José Antonio, sondern setzt sie in Verbindung zur Geschichte des mittelamerikanischen Landes.
Die US-Staatsbürgerschaft wurde ihm posthum verliehen.
Heidi Specognas Film ist eine Anklage, die nur empfohlen werden kann. Lateinamerika gehört zu einem Schwerpunkt ihres Filmschaffens. In ihrem 1991 produzierten Dokumentarfilm Tania la Guerillera porträtiert sie die bolivianische Guerilla-Kämpferin Tamara Bunke und 1996 im gleichnamigen Dokumentarfilm die Tupamaros, eine Guerillabewegung aus Uruguay. Beide Filme sind ebenfalls sehr zu empfehlen.
Im Jahr 2007 gewann der Film beim Schweizer Filmpreis in der Kategorie Bester Dokumentarfilm, 2008 erhielt er den Grimme-Preis in der Kategorie "Information & Kultur".
Samstag, 07.06.
23:15-00:45 Uhr, Phoenix
Das kurze Leben des José Antonio Gutierrez. Von Heidi Specogna.
Trailer