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Blogkino: "Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt?" (1932)

Im Rahmen unserer Reihe "Blogkino" zeigen wir heute den Film "Kuhle Wampe". Zum Film schreibt "WikiPedia":

Der Film spielt im Berlin der 1920er-Jahre. Schon zu Beginn des Filmes stürzt sich ein arbeitsloser junger Mann (Annis Bruder) aus Verzweiflung, nachdem er wieder den Tag damit verbracht hat, vergeblich nach Arbeit zu suchen, aus dem Fenster. Seiner Familie wird kurz darauf die Wohnung gekündigt. Sie ziehen in eine Art Gartenkolonie mit dem Namen „Kuhle Wampe“.

Anni, die Tochter der Familie und einzige, die noch Arbeit hat, wird schwanger und verlobt sich mit ihrem Freund Fritz, der schon am selben Abend erklärt, dass ihm die Hochzeit aufgrund von Annis Schwangerschaft aufgezwungen wurde. Anni verlässt ihn nach dieser Erklärung und zieht zu ihrer Freundin Gerda. Sie nimmt später an einem Arbeitersportfest teil, wo sie wieder auf Fritz, der zuvor seine Arbeit verloren hat, trifft. Sie finden daraufhin wieder zueinander.

Höhepunkt des Filmes bildet die Heimfahrt mit der Bahn (diese Szene wurde von Bertolt Brecht persönlich geschrieben). In dieser streiten sich Anni, Fritz und ein paar Arbeiter mit einigen bürgerlichen und wohlhabenden Männern und Frauen über die Situation der Weltwirtschaftskrise. Einer der Arbeiter macht die Bemerkung, dass die Wohlhabenden die Welt sowieso nicht verändern werden, worauf einer der Wohlhabenden erwidert, wer denn die Welt verändern kann? Gerda antwortet: „Die, denen sie nicht gefällt.“ Der Film endet mit dem Singen des Solidaritätsliedes.

Zu den Rahmenbedingungen der Entstehung fasst koopera zusammen:

"Kuhle Wampe oder Wem gehört die Welt? ist ein Proletarischer Film aus der Zeit der Weimarer Republik. An seiner Erstellung arbeitete unter anderem Bertolt Brecht mit. Bei den Aufnahmen zum Film mussten die Beteiligten von Sicherheitskräften (Roter Frontkämpferbund) der KPD beschützt werden, um den Standort vor der faschistischen SA zu sichern. Schon kurz nach seinem Erscheinen 1932 wurde der Film verboten, weil er angeblich den Reichspräsidenten, die Justiz und die Religion beleidigte (Reichspräsident, Justiz und Religion kommen im Film nicht vor). Brecht machte dem Zensor das ironische Kompliment, dass er der einzige sei, der den Film wirklich verstanden habe. Das Verbot wurde später nach Protesten teilweise wieder aufgehoben."

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Kommentare

    • Geschrieben vonDaniel W.
    • am
    Ein guter Film.
    Antwort
    • Geschrieben vongonorrea
    • am
    Ich schliesse mich meinem "Vorkommentator" an - ein wirklich guter Film!!
    Antwort
    • Geschrieben vonredblog
    • am
    dem kann ich mich auch nur anschliessen. endlich habe ich den film nun mal gesehen, das wollte ich schon lange.
    Antwort
    • Geschrieben vontomate
    • am
    WOW. hatte den noch nie gesehen. aber schon paar mal darüber gelesen. nun konnte ich den film dank deinem blogkino doch mal schauen. danke! ;-)
    Antwort
  1. Gern geschehen :-)
    Antwort
    • Geschrieben vonredblog
    • am
    der ist bestimmt über die werbung auf den film aufmerksam geworden ;) werbung auf dem redblog lohnt sich :)
    Antwort

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