Heute vor einem Jahr ist Horst Stowasser gestorben, an dieser Stelle sei an ihn erinnert. Das Denkmal hat er sich selbst gesetzt:
»Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn umbringen.« Michail Bakunin
Heute vor einem Jahr ist Horst Stowasser gestorben, an dieser Stelle sei an ihn erinnert. Das Denkmal hat er sich selbst gesetzt:
Sieben weitere Aktivisten wurden in Gewahrsam genommen.
„Es ist unglaublich, mit welcher Arroganz Bahn und Politik den Abriss und die Vergabe der Bauarbeiten weiter vorantreiben. Gleichzeitig bieten sie uns ein ergebnisoffenes Gespräch über die Zukunft von Stuttgart 21 an. Das passt so nicht zusammen!“ erklärt PARKSCHÜTZER Florian Carl. „Da kann man nur noch fragen: geht-™s noch?! Die Bahn muss sofort aufhören, weiter Fakten zu schaffen, heute erledigen wir das für die Bahn!“
„Bahn und Politik verschweigen bewusst Gefahren, verschleiern Kostenrisiken und ignorieren konsequent sämtliche Argumente gegen Stuttgart 21. Das gehört nicht zu einer transparenten, bürgernahen Demokratie“, sagt ROBIN WOOD Aktivistin Kei Andrews. „Wir protestieren seit Jahren gegen dieses Wahnsinnsprojekt, inzwischen gehen regelmäßig Zehntausende auf die Straße. Trotzdem verkaufen die Betreiber von Stuttgart 21 ihr Projekt weiterhin als 'unumkehrbar'. Der Widerstand lässt sich mit solchen Worten jedoch nicht abspeisen!“
Die Verantwortlichen versuchen, mit dem Abriss des Nordflügels Tatsachen zu schaffen, obwohl seit Jahren zahlreiche Argumente gegen Stuttgart 21 diskutiert werden:
Der US Supreme Court bestätigte im Januar 2010 entgegen den schlimmsten Befürchtungen kein Todesurteil gegen Mumia Abu-Jamal. Der Fall wurde erneut zur Überprüfung vertagt. So groß die Freude über den erfolgreichen öffentlichen Druck zu Jahresbeginn war, zeichnet sich nun erneut ab, dass der nächste Versuch beginnt, Mumia staatlicherseits ermorden zu lassen.