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»Vielleicht interessierst du dich nicht für den Krieg, aber der Krieg interessiert sich für dich.« Lew Dawidowitsch Bronstein aka Leo Trotzki

Blogkino: The Terror (1963)

In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute den Roger Corman Streifen "The Terror". Frankreich im 18. Jahrhundert: Lieutenant Andre Duvalier (Jack Nicholson) wird von seinem Regiment getrennt und irrt ziellos umher. An einer Meeresküste lernt er die geheimnisvolle Helen kennen und auch lieben. Kurze Zeit später ist sie spurlos verschwunden. Bei seiner Suche nach ihr stößt er auf das Schloss des Baron Leppe. Duvalier ahnt nicht, dass Helen der Geist von Ilsa ist - der früheren Schlossherrin, die vor 20 Jahren zu Tode kam. Sie ist zurückgekehrt, um Rache an Leppe zu nehmen, der sie auf dem Gewissen hat. Nach kurzer Zeit muss der Erste sterben...

Erlkönig

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -“
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron-™ und Schweif? -“
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -“

„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch-™ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ -“

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -“
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. -“

„Willst feiner Knabe du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ -“

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -“
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh-™ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. -“

„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch-™ ich Gewalt.“
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! -“

Dem Vater grauset-™s; er reitet geschwind,
Er hält in Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

Johann Wolfgang von Goethe
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Zuletzt bearbeitet am 24.04.2011 18:27
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