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»Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer andern.« Karl Marx, Friedrich Engels. Manifest der kommunistischen Partei, 1848

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

ARGENTINIEN
Fast 30 Jahre nach Ende der Diktatur hat ein zweiter großer Prozess gegen ihre Schergen wegen Entführung, Folter und Verschwindenlassen von Personen begonnen.

BOLIVIEN
Kinderarbeit? Die ist international mindestens so geächtet wie es Landminen und Streubomben sind. Doch in Bolivien kämpfen Kinder für ihr Recht auf Arbeit. Für viele Familien ist sie überlebenswichtig.

KOLUMBIEN
Bei der ersten Runde der Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC/EP-Guerilla in Havanna hat es offenbar Fortschritte gegeben. Der Weg zu einem Abkommen ist freilich noch weit.

Unterdessen sind bei einem Angriff des kolumbianischen Militärs sind dessen Angaben zufolge mindestens 20 Mitglieder der FARC-Guerilla getötet worden. Der Angriff erfolgte trotz einer einseitigen Waffenruhe der FARC.

KUBA
Wirtschaftsreformen und politische Korrekturen auf Kuba: Es gibt langsames Wachstum, aber auch verheerende Rückschläge wie durch den Wirbelsturm »Sandy«. Ein Gespräch mit Hans Modrow.

Eine Behörde der US-Regierung hat den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Daniel Gabriel beauftragt, ein Team von mindestens zehn regierungskritischen Journalisten in Kuba zu koordinieren.

Das »Cubanische Institut für Völkerfreundschaft« (ICAP), die Massenorganisationen und die sozialen Bewegungen der sozialistischen Karibikinsel haben das 3. Welttreffen der Kuba-Solidarität für den 24. bis 28. November 2014 einberufen.

MEXIKO
Unter massiven Protesten hat der neue mexikanische Präsident Enrique Pena Nieto sein Amt angetreten. Gegen die Rückkehr der Institutionellen Revolutionären Partei (PRI) an die Macht gingen in der Hauptstadt Mexiko-Stadt Tausende Menschen auf die Straße. [Fotos]

Menschenrechtler sehen exzessives Vorgehen bei Protest zu Amtseinführung von Präsident Peña Nieto.

PARAGUAY
Während die Soja-Produzenten und Viehzüchter in Paraguay steigende Gewinne verzeichnen, leiden viele Menschen in dem südamerikanischen Land an Hunger.

In Paraguay ist ein Anführer der Bauern- und Landlosenbewegung ermordet worden. Vidal Vega (48) wurde am Samstag von zwei maskierten Männern vor seinem Haus in der Provinz Canindeyú erschossen.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog. Ausgabe vom 7.12.2012

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