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»The boundaries which divide Life from Death are at best shadowy and vague. Who shall say where the one ends, and where the other begins?« Edgar Allan Poe

11. September: 41 Jahrestag des Putsches gegen Salvador Allende

Heute vor 41 Jahren - am 11. September 1973, wurde der sozialistische Präsident Chiles Slavador Allende durch einen faschistischen Putsch gestürzt. Angeführt wurde der Putsch von Pinochet - vorbereitet und ermöglicht durch die CIA, die kein sozialistisches Chile für ihre imperialistischen Ausplünderungen in Lateinamerika gebrauchen konnten. Salvador Allende und seine Regierung verbesserten die Situation der armen Massen in Chile und führten viele wichtige demokratische und fortschrittliche Maßnahmen ein. Der letztlich von der CIA geleitete Putsch kostete tausenden fortschrittlichen Chilenen das Leben, Folter und das "Verschwinden Lassen" waren gängige Methoden des faschistischen Terrors. Tausende wurden zur Flucht gezwungen.

Wir gedenken heute den Opfern des Putsches in Chile und sagen: Nie wieder Faschismus!




Text: Siempre Antifa

Siehe auch:

- Für den Sozialismus gelebt und gestorben

- Fundación Salvador Allende

- Allende ein Antisemit? [Dokumentation der Informationsstelle Lateinamerika]

- jW-Dossier Genosse Allende

- Wikipedia-Artikel über Allende

- Letzte Rede Allendes

nachschLAg: Ein unvollständiger Wochenrückblick

LATEINAMERIKA
Die Bolivarianische Allianz für Amerika (ALBA) hat am Montag offiziell die Feierlichkeiten zu ihrem zehnjährigen Bestehen begonnen. Zugleich starteten gut zwei Dutzend Gesprächsrunden, in denen die bisherige Arbeit bilanziert werden soll.

BOLIVIEN
Boliviens Bundeswahlgericht (TSE) hat vergangene Woche eine Resolution beschlossen, die den Gebrauch von “Bild oder Stimmen der Kandidaten- in den Massenmedien des Landes bis zum 12. September verbietet. Des Weiteren vereinbarte das TSE mit der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) den Einsatz von mindestens 50 ausländischen Wahlbeobachtern.

BRASILIEN
In Brasilien sorgt die Präsidentschaftskandidatin der linksliberalen Partei PSB, Marina Silva, zunehmend für Diskussionen. Am Dienstag gab der Sprecher der Partei für die Rechte von Homosexuellen, Luciano Freitas, seinen Rücktritt aus dem Wahlkampfteam bekannt. Grund für seine Entscheidung ist die Rücknahme von Zusagen, welche Marina Silva in einem am Freitag vorgestellten Regierungsprogramm gemacht hatte.

ECUADOR
Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) ist seit dem Montag nicht mehr in Ecuador vertreten. Stiftungssprecherin Susanne Kophal bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, daß das Büro in der Hauptstadt Quito geschlossen wird.

KUBA
Die Normalisierung der Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Kuba kommt offenbar voran. Das geht aus den Kommentaren hervor, die Havanna und Brüssel nach den Gesprächen abgaben.

Bei der Sitzung des kubanischen Parlaments im vergangenen Dezember hat die Abgeordnete Mariela Castro dem dort beschlossenen neuen Arbeitsgesetz die Zustimmung verweigert. Mariela Castro ist Leiterin des kubanischen Instituts Nationales Zentrum für sexuelle Aufklärung (CENESEX). Die Tochter des kubanischen Präsidenten Raúl Castro hatte sich im Vorfeld der Abstimmung für die Aufnahme einer Klausel eingesetzt, welche Diskriminierungen aufgrund sexueller Ausrichtung oder einer HIV-Infektion am Arbeitsplatz entgegenwirken sollte.

VENEZUELA
In Venezuela hat Präsident Nicolás Maduro eine politische Initiative angekündigt, um die “Bolivarischen Revolution- voranzubringen. Dieser Reformprozess war unter seinem 2013 verstorbenen Amtsvorgänger Hugo Chávez initiiert worden und zielt auf eine grundlegende sozialistische Umstrukturierung des Staates ab.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Einfach Übel und redblog, Ausgabe vom 05. September 2014

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