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Wiglaf Droste Aus der Sesshaft: Über den Lautlaubbläser
»Es ist besser stehend zu sterben als auf Knien zu leben.« Emiliano Zapata Salazar
Heute in unserer beliebten Reihe Blogkino: The Incredible Petrified World aus dem Jahr 1957 u.a. mit John Carradine in der Hauptrolle. Einer Forschergruppe reißt bei einem Tiefseetauchgang die Leine ihrer Tauchglocke. Sie stoßen auf ein Höhlensystem, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint...
Nachdem wir in unserer Dienstags-Reihe Blogkino bereits zwei Filme mit Wolfgang Neuss ("Wir Wunderkinder" und "Wir Kellerkinder") gezeigt haben ist heute mal außer der Reihe die Doku "Das Neuss Testament" dran.
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino (nicht nur, aber auch) aus aktuellen Anlässen (1,2,3) den 1916 entstandenen Stummfilmklassiker Intolerance.

Erich Mühsam über Radfahrer. Genauer: Über Deutsche im Ausland.
"(...) Der Radfahrer ist der widerwärtigste. Er schwingt die schwarz-weiß-roten Dessous der Mutter Germania mit jubelnder Grazienverlassenheit durch die Lande. Er heult sein "Deutschland, Deutschland über alles" durch jeden stillen poetischen Bergwald, von jedem Kirchturm und von jeder Felsspitze. Das Öldruckbild seines Landesvaters tröstet ihn über alle Qualen der Langweile, die er beim pflichtgemäßen Besuch der Kunstgalerien erdulden musste. Er fragt nicht: Ist die Tour schön? Sondern: Ist da eine gute Fahrstraße? Findet er die Tour trotzdem schön, so rechnet er das sich als Verdienst an: "Ha!" ruft er aus. "Das nenn ich noch -™ne Gegend!", und lacht dazu aus vollem und belegtem Halse. Und da er gerade beim Lachen ist, erzählt er Anekdoten aus den Fliegenden Blättern, gibt Mikosch-Witze zum Besten oder zitiert gar Roda Roda. Die Kunst dünkt ihn eine ziemlich nutzlose Beschäftigung für Müßiggänger -“ sofern er selbst nicht gerade eine Kunst betreibt.(...)" Erich Mühsam, aus "Deutsche im Ausland"
Heute in unserer Reihe Blogkino: "The Passion of Joan of Arc". Der Film, der neben Zensur und Verlust des Originals durch Brand, eine sehr bewegte Geschichte hat, behandelt die letzten Stunden der Jeanne d-™Arc, eines 1431 hingerichteten Bauernmädchens. Regie führte Carl Theodor Dreyer, die Titelrolle spielte Renée Falconetti, die unter dem Namen Maria Falconetti geführt wurde. Der Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.
„Es ist das größte Verbrechen, die Menschen zu überschätzen“ - „Es ist die einzige Möglichkeit überhaupt zu leben.“ (Friedrich Wolf, „Der Unbedingte“, 1919)Nach der Verfilmung des Romans 1984 aus dem Jahre 1956 am letzten Dienstag zeigen wir heute in unserer Reihe Blogkino die zwei Jahre zuvor entstandene BBC Verfilmung des Stoffes:
Heute ist der 45. Todestag von Janis Joplin. Aus dem Anlaß "Ball & Chain", gespielt von Joplin mit ihrer (übrigens heute noch aktiven) Band Big Brother and the Holding Company auf dem Monterey Pop Festival, Kalifornien am 17. Juni 1967. Janis Joplin gehört mit ihrem frühen Tod zum Forever 27 Club, während das Monterey Pop Festival "als musikalischer Auftakt zur so genannten „Hippie-Kultur“ (Flower Power, Love and Peace-Generation) gilt. (...) Insgesamt besuchten zwischen 50.000 und 90.000 Menschen das Festival. Neben Janis Joplin traten viele der bekanntesten Interpreten der Popmusik auf, unter anderem Jimi Hendrix, Otis Redding, The Who, Steve Miller, Electric Flag, Butterfield Blues Band, Canned Heat, Eric Burdon and the Animals, Jefferson Airplane und The Byrds (...)" sowie Ravi Shankar." (Wikipedia)