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»Sie haben es getan und sie werden es jederzeit wieder tun, wenn es ihnen gestattet wird.« Hans Frick

Blogkino: Economía Colectiva. La última Revolución de Europa (2014)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Dokumentarfilm Economía Colectiva. La última Revolución de Europa. Dieser gibt einen tiefen Einblick in ein weitgehend vergessenes, aber nach wie vor inspirierendes Ereignis der jüngeren Geschichte: Die selbstbestimmte Kollektivierung von 80% der katalanischen Wirtschaft zwischen 1936 und 39.

Auf den faschistischen Putsch General Francos im Juli 1936 antworteten die Arbeiter Kataloniens mit einer sozialen Revolution. Die Besitzlosen und ausgebeuteten Arbeiter, zum Großteil Anarchosyndikalisten, organisierten die Wirtschaft neu, selbstorganisiert und erschufen ein bis dato nie gesehenes soziales Sicherungssystem. Eine der radikalsten sozial-ökonomischen Umbrüche im 20. Jahrhundert. Europas letzte Revolution.

Blogkino: La muerte de un burócrata (1966)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die kubanische mit dem Sonderpreis der Jury auf dem XV. Internationalen Filmfestival 1966 in Karlovy Vary, Tschechien ausgezeichnete Groteske "La muerte de un burócrata" (Der Tod eines Bürokraten). "Der Bildhauer Paco fertigt mittels einer Maschine kommunistische Skulpturen. Nachdem er bei der Arbeit tödlich verunglückt, wird er ehrenvoll beigesetzt, wobei man ihm sein Arbeitsbuch mit ins Grab gibt. Pacos Frau beantragt Witwenrente, ihr Antrag wird jedoch abgelehnt, weil das Arbeitsbuch nicht vorliegt, und das Grab darf erst 2 Jahre nach der Beerdigung geöffnet werden. Pacos Neffe gräbt den Toten heimlich aus. Das Rentenproblem ist damit gelöst, aber jetzt gibt es ein anderes: wie wird man die Leiche wieder los? Für eine erneute Beisetzung verlangt der zuständige Beamte einen Exhumierungsbescheid. Der Neffe erwürgt den Bürokraten und kommt in ein Irrenhaus." (WikiPedia)

Makita RT0700 (Or Katsu and similar Clones) Router to Bosch / Malfell FSN Rail Adapter.

I use a lot of Bosch Professional hand machines in my workshop and have a matching FSN 1100 guide rail. Unfortunately, my beloved Makita RT0700CX2J router does not fit this rail. Buying a Makita rail and a matching adapter is out of the question, why do I have a printer? So I quickly made an adapter, which is suitable for my purposes. Except for a bit of filament you only need an 8mm x 160mm shaft to connect the router to the adapter. Even straight cutouts nothing stands in the way and you have saved a lot of money.

Speaking of money: I would be glad, if the adapter is also useful for you, that you visit with your next purchase perhaps one of the affiliate links here and order over it. For you, the purchased product is not more expensive, but I get a small commission for it.

And please note the license of this tool. No commercial use. Thank you!

BTW: The adapter should also fit with the Katsu routers and their clones. Due to the compatibility of the Bosch and Malfell guide rails, it is also possible that this adapter fits the latter. But that lacks me the experience. If he fits you: Write a comment.

So, here ist is, printed with my AnyCubic i3 MEGA, with Filament from Goedis: Black PLA.

I suggest 20% infill, 0.20mm Height of Layer, 1,06% Flow, 215° Nozzle, 60° Heatbed and 60% Cooling. (I use an Titan Extruder and Sunon Fans, you'll try it with your Standard PLA Settings).


Some of the links are Affiliate. If you buy something, I get a small commission. The price you pay is the same. Thank you.
Source: myself @ thingiverse

Blogkino: Les Misérables (1995)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1995 entstandene Verfilmung von Victor Hugos "Les Misérables". „Betont respektlose, dabei dem Geist der Vorlage verwandte erneute Verfilmung des Klassikers von Victor Hugo, die zur Jahrhundertwende beginnt, einen Großteil der Handlung ins Frankreich zur Zeit der deutschen Besatzung verlegt und ihren Held als Box-Champion sein Leben fristen lässt. In einem atemberaubenden Wechsel von Zeit- und Realitätsebenen entwickelt sich ein faszinierender Film, der zu einem überzeugenden Ganzen verschmilzt. Der Film bietet seinem Star Belmondo Gelegenheit, gleich in drei Rollen zu brillieren.“ (WikiPedia)

Blogkino: The Free Voice of Labour / פֿרייע אַרבעטער שטימע - The Jewish Anarchists (1980)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 1980 entstandene Dokumentation "The Free Voice of Labour -“ The Jewish Anarchists", der die Geschichte der am längsten erscheinenden anarchistische Zeitschrift in jiddischer Sprache dokumentiert. Diese wurde ursprünglich als amerikanisches Gegenstück zu Rudolf Rockers Arbeter Fraynd (deutsch Arbeiterfreund), der in London erschien, entworfen. Die frühe jiddische Schreibweise פֿרייע אַרבייטער שטיממע (Fraye Arbayter Shtime) zeigt die Mode der Germanisierung einzelner jiddischer Wörter der frühen 1920er Jahre. Später änderte sich der Titel in die natürliche jiddische Aussprache פֿרייע אַרבעטער שטימע (Fraye Arbeter Shtime). Der Titel war sowohl jiddisch in hebräischen Lettern als auch deutsch und englisch auf dem Titelblatt vermerkt.

Die Freie Arbeiter Stimme erschien ab 1890 und wurde unter Saul Yanovsky bis 1923 herausgebracht. Zeitweise fungierte Mark Mratchny als Herausgeber, ein ukrainischer Anarchist im Exil und früherer Herausgeber des Nabat(deutsch Der Alarm), des Organs der Nabat-Föderation während des Friedensabkommens zwischen Machnowschtschina und Bolschewiki. Die Freie Arbeiter Stimme erschien 87 Jahre, bis sie 1977 unter Ahrne Thorne wegen der Abnahme und Überalterung jiddisch sprechender Menschen und Anarchisten in den USA eingestellt werden musste.

Autoren waren unter anderem David Edelstadt, Abba Gordin, Rudolf Rocker, Moishe Shtarkman und Saul Yanovsky. Die Zeitschrift war auch für das Veröffentlichen jiddischer Poesie von Di Yunge („Die Jungen“), einer Gruppe jiddischer Poeten der 1910er und 1920er Jahre bekannt. (Nach WikiPedia, siehe auch FAU Düsseldorf)

Buchtipp: Blues der Städte. Die Bewegung 2. Juni - eine sozialrevolutionäre Geschichte

Infolge der globalen Sozialrevolte 1967/68 nahmen junge Menschen in vielen westlichen Ländern den bewaffneten Kampf auf. In Westberlin waren dies Militante, die aus dem widerständigen, subproletarischen Milieu der Mauerstadt stammten. Sie gründeten 1972 die Bewegung 2. Juni. Diese Westberliner Stadtguerilla existierte bis 1980 und scheint aus dem Gedächtnis der Linken fast völlig verschwunden zu sein. Das vorliegende Buch über die Entstehung und Geschichte der Bewegung 2. Juni will dieser (linken) Geschichtsvergessenheit entgegentreten. Der Autor Roman Danyluk leistet damit einen Beitrag zur Aufarbeitung der Wirkungsweise revolutionärer Opposition und militanten Widerstands in Deutschland. Dabei wird deutlich, dass die Erfahrungen der Menschen in bewaffnet kämpfenden Gruppen Teil des Emanzipationskampfes sind und somit ein Stück Geschichte und Erkenntnis der sozialrevolutionären Linken.

Verlag Edition AV 548 Seiten 2o,oo €

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