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»Die Flut sagte zum Fischer: Für das Toben meiner Wellen gibt es viele Gründe. Der wichtigste davon ist, dass ich für die Freiheit der Fische und gegen das Netz bin.« Sherko Bekas
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Im Aufruf zur Demo hieß es: „Gegen den Mietenwahnsinn -“ jetzt erst recht! Wir wollen nicht nur den Deckel, wir wollen den ganzen Topf -“ Für die Vergesellschaftung von Wohnraum in Berlin und überall.“ Aufgerufen hatte auch die Kampagne „Deutsche Wohnen enteignen“, die Unterschriften für ein Volksbegehren sammelt.
Der Protestzug führte vom Potsdamer Platz in Mitte vorbei an der Potse, dem ältesten Jugendzentrum -“ mit einem Redebeitrag gegen die drohende Zwangsräumung -“ bis zum Nollendorfplatz in Schöneberg.
In den Redebeiträgen auf der Auftakt- und Abschlusskundgebung kam die Vielfalt der Mieter*innenbewegung zum Ausdruck, die sich nicht nur am Thema „Miete“ organisiert. Ein Vertreter der Organisation des Pflege- und Krankenhauspersonals berichtete über die aktuelle Ausnahmesituation aller Beschäftigten und deren permanente Unterfinanzierung. Geflüchteten- und Obdachlosenorganisationen schilderten ihren aktuellen Wahnsinn. Aber auch die internationale Vernetzung wurde in einem Redebeitrag zur Solidarität mit den südafrikanischen Aktivist*innen deutlich. Auch auf der Spree gab es Mieten-Proteste -“ mit einer Boot- und Floß-Demonstration.
Am Ende sang Kalle aus Köln ein Lied. Bei seiner Zwangsräumung bekam er damals viel Unterstützung u.a. aus Berlin. Seitdem wird immer wieder auf Demos gerufen: „Ob Nuriye, ob Kalle -“ wir bleiben alle!“
Dieses Thema wird uns noch eine ganze Weile begleiten: nach der Demo ist vor der Demo. Aktuell bereitet sich die Mieter*innenbewegung auf eine bundesweite große Demonstration am 11. September vor. -“ Bündnis Zwangsräumungen verhindern -“
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Die Köpi und der Wagenplatz sind seit mehr als 30 Jahren selbstorganisiertes Kulturprojekt und auch Wohnraum für Menschen von Jung bis Alt und unterschiedlicher Herkunft, die hier zum Teil seit mehreren Generationen leben. Sie ist ein bedeutender Anlaufpunkt für politische und künstlerische Kollektive aus aller Welt, ist seit ihrer Gründung betont unabhängig von staatlichen Geldern oder Sponsoren, strikt nichtkommerziell und dafür international bekannt.
Leider ist die Köpi einer der letzten solcher Räume entlang des Spreeufers. Sie konnte sich bis heute erfolgreich gegen drohende Verdrängung durch Investoren und Großkonzerne behaupten, die hier teure Büros und andere Glaspaläste für Reiche bauen. Das Spreeufer war nach dem Mauerfall und als das Haus besetzt wurde Herz und Puls der Berliner Subkultur, umgeben von anderen Wagenburgen und Projekten wie der EastsideGallery oder dem Kanal, alternativen Clubs und günstigen Mietwohnungen. Nun ist es eine der teuersten Gegenden in Berlin.
Der Køpiplatz ist nicht allein: Auch andere Berliner Projekte wie das Jugendzentrum Potse, das Hausprojekt Rigaer 94 und der Wagenplatz Mollies sind unmittelbar bedroht. Im letzten Jahr wurden bereits zentrale linke Orte wie Liebig 34, Syndikat, Meuterei, Diesel A, Sabot Garden und G17a mit martialischem, teurem Bullenterror geräumt.
Die Gier ist schon zu weit gegangen, wir können nicht vergessen und wir werden nicht verzeihen.
Der Køpiplatz ist unser Zuhause & wir sind hier, um zu bleiben!
Demonstration: 15. Mai, 20.30 Uhr Gendarmenmarkt
Kundgebung: 16. Mai, ab 13 Uhr, Køpi zwischen Schillingkreuzung & Adalbertstrasse
Gerichtstermin für die Räumung des Wagenplatz: 10. Juni, 12 Uhr am Landgericht Berlin Tegeler Weg 17-21 in Berlin-Charlottenburg
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Die Köpi und der Wagenplatz sind seit mehr als 30 Jahren selbstorganisiertes Kulturprojekt und auch Wohnraum für Menschen von Jung bis Alt und unterschiedlicher Herkunft, die hier zum Teil seit mehreren Generationen leben. Sie ist ein bedeutender Anlaufpunkt für politische und künstlerische Kollektive aus aller Welt, ist seit ihrer Gründung betont unabhängig von staatlichen Geldern oder Sponsoren, strikt nichtkommerziell und dafür international bekannt.
Leider ist die Köpi einer der letzten solcher Räume entlang des Spreeufers. SIe konnte sich bis heute erfolgreich gegen drohende Verdrängung durch Investoren und Großkonzerne behaupten, die hier teure Büros und andere Glaspaläste für Reiche bauen. Das Spreeufer war nach dem Mauerfall und als das Haus besetzt wurde Herz und Puls der Berliner Subkultur, umgeben von anderen Wagenburgen und Projekten wie der EastsideGallery oder dem Kanal, alternativen Clubs und günstigen Mietwohnungen. Nun ist es eine der teuersten Gegenden in Berlin.
Das Wandbild ist aus der Idee heraus entstanden, mehr Öffentlichkeit für diesen Freiraum herzustellen und deutlich sichtbar zu machen, dass es Alternativen zur kapitalistischen Stadtentwicklung gibt, die wichtig sind zu verteidigen. Gemalt wurde es innerhalb einer Woche von einem Zusammenschluss Berliner Sprayerinnen, Wandmalgruppen und Künstlerinnen, die sich mit dem Ort seit vielen Jahren verbunden fühlen. Sie sind wie viele andere mit ihm großgeworden, haben dort gefeiert, gelebt und gearbeitet und werden es weiterhin tun.
Hands off our homes -“ We stay united!
Köpi Wagenplatz stays!
To draw attention to the danger of a forthcoming eviction of the Wagenplatz (trailer park) a cooperation of artists have created a new facade painting on the side wall of the Köpi. Apart of that there will be a solidarity demonstration on 15 May and on 16 May a rally in front of the trailer park in the Köpi. The Köpi and the trailer park have been a self-organised cultural project for more than 30 years and also a living space for people of all ages and different origins. Some of them have even lived here for several generations. These places have always been important points of contact for political and artistic collectives from all over the world.
The Köpi has been totally independent of state funding or sponsors since its start. It is a strictly non-commercial project and internationally known for that. Unfortunately, the Köpi is one of the last such spaces along the banks of the Spree. To this day, it has successfully fought against the threat of displacement by investors and large corporations whose only interests are building expensive offices and other glass palaces for the rich.
When the building was occupied in 1990 the Spree embankment was the heart and pulse of Berlin-™s subculture, surrounded by other trailer parks and projects like the EastsideGallery, alternative clubs and cheap rental flats. But now it is one of the most expensive areas in Berlin.
The mural was born out of the idea to create more publicity for this open space and to make clearly visible that there are alternatives to capitalist urban development that are important to defend. It was painted within a week by a group of Berlin sprayers, mural painting groups and artists who have felt connected to the place for many years. Like many others, they have grown up with it, celebrated, lived and worked there and will continue to do so.
Hands off our homes -“ We stay united!
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