Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "El Proceso de Burgos" von Imanol Uribe. Der Film ist ein spanischer Dokumentarfilm unter der Regie von Imanol Uribe über das Kriegsgerichtsverfahren nach der Ermordung des Faschisten, Nazi-Kollaborateurs, Polizisten und Folterknechtes, Melitón Manzanas. beim ersten Attentat der ETA am 2. August 1968. Der Film ist eine Zusammenstellung von Interviews und Zeugenaussagen von Inhaftierten und Angeklagten vor dem Kriegsgericht des Burgos-Prozesses, der stattfand, nachdem in Guipúzcoa der Ausnahmezustand ausgerufen und Hunderte von Menschen infolge des Angriffs festgenommen worden waren. Er erhielt den Perla del Cantábrico für den besten spanischsprachigen Film beim San Sebastián International Film Festival 1979.
Blogkino: El caso AlmerÃa (1983)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mal wieder einen Spielfilm: El caso AlmerÃa. Zum Film schreibt der Filmdienst: "Drei junge Spanier, die in den Verdacht geraten sind, am 7. Mai 1981 einen terroristischen Anschlag auf einen hohen Militärangehörigen verübt zu haben, werden von der Polizei gefoltert und getötet. Einem unerschrockenen Rechtsanwalt gelingt es trotz massiver Behinderungen, die Schuldigen vor Gericht zu bringen. Nach einem authentischen Fall inszenierter gesellschaftskritischer Film, eindringlich in der Aussage, aber mit Schwächen in der Gestaltung." Zu der Hintergründen des Politthrillers schreibt baskultur.info: "Luis Cobo, Luis Montero und Juan Mañas waren drei junge Spanier, die fälschlicherweise für Mitglieder von ETA gehalten wurden. Von der Guardia Civil wurden sie gefoltert, verstümmelt, erschossen, verbrannt ... Vier Jahrzehnte später warten ihre Angehörigen immer noch darauf, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt und dass sie offiziell anerkannt werden als Opfer von staatlicher Gewalt. Folter gehört seit dem Franquismus zum spanischen Polizei-Alltag, Folterkeller sind Teil der Kasernenstruktur. (...)"
Blogkino: The Chicago Conspiracy (2010)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "The Chicago Conspiracy". Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit dem Erbe der Militärdiktatur in Chile, indem er die Geschichte kämpferischer Jugendlicher, die vom Pinochet-Regime getötet wurden, vor dem Hintergrund der Geschichte der Militärdiktatur und des aktuellen sozialen Konflikts in der Region erzählt. Die übergeordnete Geschichte ist in drei kürzere Teile gegliedert, die sich mit der Studentenbewegung, der Geschichte der Stadtteile, die zu Zentren des bewaffneten Widerstands gegen die Diktatur wurden, und dem Konflikt der indigenen Mapuche befassen. Die Filmemacher, das militante Filmkollektiv Subversive Action Films, hinterfragen ihr Verhältnis zum Dokumentarfilm und nehmen eine Position als Kämpfer ein.
Auch 2022: An guten Traditionen festhalten!
Beispielsweise den heutigen Guy Fawkes Day, in dem in Britannien des einzigen Mannes gedacht wird, der je mit ehrlichen Absichten ins Parlament gegangen ist.
"Remember, remember, the 5th of November
The Gunpowder Treason and plot;
I know of no reason why Gunpowder Treason
Should ever be forgot."
Blogkino: Critique de la separation (1961)
Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Critique de la séparation. Der Streifen ist ein Essay-Film aus dem Jahr 1961 von und mit Guy Debord und Caroline Rittener. Critique de la séparation (Kritik der Trennung) deklariert sich selbst als "Entmystifizierung des Dokumentarfilms" und als "experimenteller Dokumentarfilm". Analysen und Überlegungen zu diesem Film haben ihn dementsprechend als einen Dokumentarfilm behandelt, der der die Konventionen und ideologischen Voraussetzungen des Dokumentarfilms paradoxerweise zerlegt und Konventionen und ideologischen Voraussetzungen der dokumentarischen Form demontiert und vorführt. Der Film ist OMU.
