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»Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.« Paul Valéry

DAWN RAY'D: To Know The Light

Das Vinyl Cover mit halb heraus gezogener hellblauer PlatteDAWN RAY'D - ein britisches Trio aus der Ecke Red and Anarchist Black Metal / RABM, zu dem ich hier schon mal ein Interview übersetzt habe, kehren mit To Know The Light zurück - als eine wiedererstarkte Version ihrer selbst zurück und präsentieren eine Neuinterpretation dessen, was Black Metal ist und in Zukunft sein kann.

To Know The Light unterscheidet sich in mehr als einer Hinsicht von ihren früheren Alben. Obwohl immer noch offenkundig politisch, haben die Texte eine persönlichere Note als zuvor. Textlich zeichnet To Know The Light den Weg der Band ihren eigenen Weg durch den Anarcho-Nihilismus: von der Wut über die Verzweiflung bis hin zur radikalen Akzeptanz der Dunkelheit um uns herum, bis hin zu einem neuen Verständnis von Befreiung und Freude. Während ein Großteil des thematischen Inhalts in Wut und Widerstand verwurzelt ist, finden sich auch positive Elemente durchgehend zu finden.



Musikalisch lehnten sie ihre bisherige Arbeitsweise bewusst ab und haben die Band bewusst neu interpretiert. Nachdem die Hälfte des Albums geschrieben war, kehrte das Trio in einer ehrlichen Reflexion über seine bisherige Arbeit an das Zeichenbrett zurück und zerriss seine Vorstellungen von Black Metal und über die Band selbst. Nachdem sie zuvor einen Großteil ihrer kollektiven
Energie in das Touren gesteckt hatten, drängten sie sich gegenseitig noch mehr als zuvor, um ihre Texte zu verfeinern.



Nichts nichts war vom Tisch, was die Herangehensweise oder die Ausschmückung betraf, was ihnen Freiheit, neue Wege zu beschreiten. Sie hatten kein Interesse daran, sich an das zu halten was gemeinhin als Black Metal akzeptiert wird, sondern haben sie ein Album gemacht, das das viel von dem enthält, was das Genre ausmacht - und gleichzeitig Komponenten einbezogen, die sie bequem am Rande einer Szene ansiedeln, die die sich ihre eigenen Regeln selbst auferlegt hat.DAWN RAY'D definieren Folkmusik als eine Möglichkeit, die Verletzungen, Missstände und den Weg der Arbeiterklasse zu dokumentieren; ein Weg, Informationen zu verbreiten, die sonst nicht zugänglich wären. Klanglich gesehen, Elemente der traditionellen Volksmusik in ihre Musik ein - vor allem in den in ihre Musik ein - vor allem in den Harmonien und Schichten von Stücken wie Requital und Freedom in Retrograde.



Unter Einflüsse aus so unterschiedlichen Genres wie Chumbawumba, Godspeed You! Black Emperor, Propagandhi, Lankum und Crass, ist es offensichtlich, dass die Botschaft immer noch genauso wichtig ist wie die Musik. Der rote Faden, der sich durch alle diese Bands - und viele andere - zieht, ist der kreative kreativen Ausdruck rund um gemeinsame Themen wie Klassenkampf, Freiheit und Widerstand. Ein Großteil der Texte ist poetisch in Struktur und Struktur und Vortrag, aber nie auf Kosten einer einfachen Sprache, wenn nötig. Das Cover des Albums setzt dieses Thema der Direktheit fort. Es zeigt ein in Frankreich aufgenommenes Foto von Remi Moon, mit zusätzlichem Artwork und Layout von Ethan McCarthy. Das Bild zeigt eine silhouettierte
Figur vor einem Feuer bei einer Demonstration.

Betrachten Sie dies als eine Einladung, Vorurteile über DAWN RAY'D und dem Genre(s), in dem sie angesiedelt sind zu überwinden. Betrachten Sie To Know The Light nicht nur als nicht nur als Aufruf, sondern als aufrichtiges Angebot einer neuen Sichtweise, die Welt zu betrachten.

Tracklist:

01. The Battle of Sudden Flame
02. Ancient Light
03. Inferno
04. Requital
05. Sepulchre (Don-™t Vote)
06. Cruel Optimisms
07. In the Shadow of the Past
08. Freedom in Retrograde
09. Wild Fire
10. Go As Free Companions

Erhätlich hier und dort.

Textquelle: evilgreed.net
Eigene Bearbeitung und Übersetzung
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k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Die RAF und die Bewegung 2. Juni - wir hatten dem staat den krieg erklärt

Einladungsflyer zum FilmabendDie RAF und die Bewegung 2. Juni

film von lorenz beckhardt und ingolf gritschneder -” 1996 - 58:44

Monika Berberich, Karl-Heinz Dellwo, Gabriele (Ella) Rollnik, Ralf Reinders vermitteln sich in der revolutionären aufbruchgeschichte der 60-70er jahre in der brd, über ihr selbstbestimmtes leben als subjekte hin zum und im bewaffnetem kampf als stadtguerilla, kampf im knast sprechen über fehler. unterlegt sind dabei etliche dokumentarische filmaufnahmen aus der zeit.

Monika Berberich, Karl-Heinz Dellwo, Gabriele (Ella) Rollnik, Ralf Reinders sie stehen zu ihrer revolutionären geschichte!
die vier vermitteln sich als bewußt handelnde in der aufbruchstimmung der 60er-70er-š jahre beim versuch eines selbstbestimmten lebens, handelns u. kämpfens. als subjekte für gelebte selbstbestimmung aus den starren herrschaftsstrukturen der damaligen gesellschaft heraus. sie zeigen sich als menschen, die subjekte ihres handelns sein wollen in der objektiv menschenverachtenden welt von unterdrückung, vietnamkrieg...

sie schildern ihren ausbruch-widerstand-kampf gegen dieses system, vermitteln ihre individuelle entwicklung, welches lebensgefühl sie als junge menschen in den verhältnissen von brd/westberlin hatten, was sie bestimmte, wie und woran sie sich politisierten, zeigen uns ihren weg in die illegalität. sie sprechen über ihre aktionen. welche bewussten persönlichen konsequenzen sie gezogen haben, was für sie der revolutionäre bewaffnete kampf bedeutete, wie die zusammenhänge, gleichen ziele und widersprüche der verschiedenen gruppen waren. sie bringen klare kritik und selbstkritik zu den verschiedenen aktionen u. der eigenen verantwortung darin.

sie versuchen das scheitern des projekts der stadtguerilla in den metropolen zu vermitteln. mit nachdenklichen momenten sprechen sie über fehler u. die eigene verantwortung dabei, berichten über die situation im knast und ihren kampf gegen die haftbedingungen.

sie vermitteln die momente des traums von der revolution - zu einem anderen: selbstbestimmten leben- der sie und viele (viel zu wenige) bewegte. ihr weg ist nicht zu ende, sie sind weiterhin politisch und sozial aktiv. ergänzt, bereichert und erweitert wird das ganze durch dokumentarische filmaufnahmen aus dieser zeit.

Sonntag 26. März 2023 - 19 Uhr

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

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