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»Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn umbringen.« Michail Bakunin

Protest gegen AfD Parteitag in Jüterbog

Das Foto von © Kinkalitzken zeigt ein gelbes Fronttransparent mit einem Megafon als Motiv und mit der Losung "Unsere Alternative heißt Solidarität und Gegen den AfD Bund (Rest überklebt)."
Foto: © Kinkalitzken
Mehr als 300 Menschen gingen am 7. April 2024 in Jüterbog auf die Straße, um gegen den Parteitag der Brandenburger AfD zu protestieren. Eine antifaschistische Demonstration zog vom Bahnhof zum Marktplatz, wo ein breites Bündnis ein Straßenfest mit Konzert, Mitmachangeboten, Kuchen und Eistee organisierte. Der Protest richtete sich auch gegen den AfD-nahen Bürgermeister Arne Raue.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Beim vorherigen Parteitag in Jüterbog am 16. März versuchten stadtbekannte Rechte den Gegenprotest einzuschüchtern. Dies Mal gab es keinen nennenswerte Konfrontation, aber auch keine direkte räumliche Nähe zum AfD Parteitag in der Wiesenhalle.

Die AfD Brandenburg wählte Landtagsfraktionschef Hans-Christoph Berndt als Spitzenkandidat für die Landtagswahl am 22. September. Berndt ist Gründer des mit Neonazis verstrickten Vereins „Zukunft Heimat“ und warb u.a. für rassistische Massendeportationen und Abschaffung der Demokratie.

Obwohl die AFD Brandenburg nach einer INSA-Umfrage vom 3. April 2024 drei Prozent verloren hat, käme sie aktuell bei der Landtagswahl auf 25 % der Stimmen und wäre damit immer noch stärkste Kraft.

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Den Widerstand nicht abreißen lassen – Protest gegen AfD-„Bürgerdialog“

Das Sharepic zum 17.04. zeigt neben einem zerbröselten AfD Logo geteilt durch ein Farbelement die der Kampagne "Die rechte Welle brechen" und von Stuttgart gegen Rechts auf der anderen Seite. Darüber: "Den Widerstand nicht abreißen lassen!" und "Kommt zum Protest gegen die AfD Veranstaltung im Kursaal"Den Widerstand nicht abreißen lassen - den Rechten keine Räume!
Kommt zu den Protesten gegen den AfD-„Bürgerdialog“ im Kursaal!


Nachdem die Rechten zu Jahresbeginn in die Defensive gedrängt wurden und von den unzähligen Demonstrationen kurzzeitig wie gebannt schienen, versuchen sie nun, sich unbeirrt zu zeigen - und laden auch in Stuttgart wieder zu einer ersten öffentlichen Veranstaltung ein. Wie schon so oft: Im Cannstatter Kursaal.

In Stuttgart waren wir im Januar und Februar Zehntausende, die sich gemeinsam auf die Fahnen schrieben, die rechte Welle zu brechen! Dabei war klar: Die großen Demonstration dürfen nur ein Auftakt sein. Lasst uns nun daran anknüpfen und die Rechten dort, wo sie in die Öffentlichkeit drängen, mit Protest konfrontieren.

Save the date, spread the word: 17. April, Abends, Stuttgart Bad Cannstatt. Details folgen.

Quelle und weitere Informationen
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