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»Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.« Arthur Schopenhauer

Blogkino: Jūsan-nin no shikaku (1963)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino das selten gezeigten jidaigeki (Geschichtsdrama) "13 Assassins" (Japanisch: 十三人の刺客, romaji: Jūsan-nin no shikaku) von Regisseur Eiichi Kudo. Die Story wurde 2010 unter dem Titel 13 Assassins neu verfilmt, ist dadurch allerdings nicht sehenswerter geworden. Der Plot: Im Jahr 1844 befindet sich das Tokugawa-Shogunat in Japan in einer Übergangsphase, und einer der hochrangigen Fürsten, Fürst Matsudaira, ist durch sein zügelloses und verwerfliches Fehlverhalten in Verruf geraten. Viele Führer der regierenden Gemeinschaft der aktuellen Regierung sind der Meinung, dass Matsudaira den Ehrenkodex, das Bushido, der Samurai entehrt. Sein verwerflicher, egoistischer und verantwortungsloser Lebensstil ist für diejenigen, die in engen Kontakt mit ihm kommen, abstoßend. Nachdem er Berichte erhalten hat, ist Sir Doi überzeugt, dass Matsudaira eine ernsthafte Bedrohung für den gesamten Ehrenkodex der Samurai-Tradition darstellt. Aufgrund der Schwere von Matsudairas Fehlverhalten beschließt Sir Doi, einen Blutschwur zu leisten, um den verwerflichen Lord Matsudaira zu ermorden. Er rekrutiert eine Truppe von Attentätern, die einen ähnlichen Blutschwur leisten, um Matsudaira zu beseitigen und so das Wohlergehen seines Landes und den Ehrenkodex wiederherzustellen.




Blogkino: The Human Condition / Ningen no jōken (1959-1961)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Film "The human Condition" von Regisseur Masaki Kobayashi mit dem am 8. November 2025 verstorbenen Hauptdarsteller Tatsuya Nakadai (1932-2025): Die Trilogie folgt dem Leben von Kaji, einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven Kaiserreich Japan in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben. Die Entwicklung des Charakters Kaji im Verlauf der Trilogie wurde vielfach mit Begeisterung aufgenommen. Jeder der Filme ist zweigeteilt und insgesamt beträgt die reine Spielzeit der Trilogie neun Stunden und siebenundvierzig Minuten.


Blogkino: The Wolves (1971)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino  den Streifen "The Wolves" von Filmemacher Hideo Gosha. "(...) 1971, als der Ninkyo-Boom des japanisches Kinos schon beinahe abgelaufen war, versuchten auch die Toho-Studios sich eine eigene Ninkyo-Filmreihe aufzubauen. Dieser erste Versuch war "The Wolves" und er scheiterte gnadenlos an den Kinokassen. Kein Wunder eigentlich, denn als Regisseur setzte man nicht irgendeinen linientreuen Vertragsregisseur ein, sondern den passionierten Auteur Hideo Gosha. Er inszenierte gnadenlos am Massengeschmack vorbei und zeigte keinen strahlenden Pathos, sondern gebrochene Charaktere in einem trostlosen und realistischen Umfeld ohne Gnade"

Der Plot: Nachdem er wegen Mordes an dem Boss der Kanno-Bande ins Gefängnis gekommen war, wird ein Gangster vorzeitig entlassen - nur um festzustellen, dass seine ehemalige Bande sich mit den Kannos zusammengeschlossen hat. Da jedoch auf beiden Seiten noch immer bittere Ressentiments herrschen, ist ein erneutes Blutvergießen vorprogrammiert.

Man kann halt nicht immer gewinnen.


Blogkino: Three Outlaw Samurai (1964)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino  den Samurai Streifen von Schwertkampf-Filmemacher Hideo Gosha, der dessen Debüt bei abendfüllenden Filmen war:  Three Outlaw Samurai. Als arme Bauern die Tochter eines Richters entführen, um ihn dazu zu bringen, ihre unfairen Steuern zu senken, beschließt ein umherziehender Ronin, ihnen zu helfen.




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