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»Revolutionäre gehen nie in Pension.« Fidel Alejandro Castro Ruz

Internationaler Tag gegen Polizeigewalt

Teilnehmer der Demo mit Fronttransparent mit grafisch bearbeiteten Bild von Lorenz und dem Text: "No Justice, no Peace - Disarm the Police!"
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Zum internationalen Tag gegen Polizeigewalt versammelten sich am 15. März 2026 mehrere hundert Menschen in Berlin-Kreuzberg zum Gedenken an die Opfer von Polizeigewalt mit anschließender Demonstration für Gerechtigkeit und ein Ende staatlicher tödlicher Gewalt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Das bundesweite Bündnis „Keine Einzelfälle – Polizeigewalt tötet“, ein Zusammenschluss von mehr als 25 Organisationen, Initiativen, Betroffenen und Einzelpersonen, wollte auf das strukturelle Problem tödlicher Polizeigewalt hinweisen und darauf, wen diese besonders trifft: Schwarze Menschen, Migrant*innen, Wohnungslose, Menschen in psychischen Krisen, Queers, behinderte Menschen, Aktivist*innen und Sexarbeiter*innen.
Die Polizei ist ein Instrument der Repression. Aktuell verschärft das Berliner Polizeigesetz diese Zustände weiter: mit KI-Überwachung, Datenspeicherung, geheimen Wohnungsdurchsuchungen und der Legitimierung gezielter Tötungen – auch von Minderjährigen.
„Wir erinnern an Achidi, Oury, Mouhamed, Najib, Ante, Lorenz, Qabel, N’deye Mareame, Christy und viele andere – auch an diejenigen, deren Namen wir nicht kennen. Sie alle hatten Familien, Träume und eine Zukunft. Ihre Morde werden vertuscht, verharmlost und legitimiert. Wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht vergessen werden“. Jennifer Kamau, Pressesprecherin für das Bündnis und Gründerin „International Women* Space“

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Fight by Night 2026

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo mit dem Fronttransparent mit der Aufschrift "Fight by Night Wir rechnen ab!"
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Zum Abschluss des feministischen Kampftages zogen am 8. März bis zu 2.000 Menschen gegen das Patriarchat durch Kreuzberg. Unter dem Motto „Fight by Night - Wir rechnen ab!“ lief die Demo lautstark vom Mariannenplatz zum Görlitzer Park. An mehreren Ecken wurde die Demo durch Pyro und Feuerwerk begrüßt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Wir rechnen ab! Bis 27.02.2026 (equal pay day) haben wir umsonst gearbeitet. Ihr schuldet uns gleiches Geld für gleiche Arbeit, Investitionen in soziale Projekte, bezahlbare Mieten, Konsequenzen für Sexualstraftäter, körperliche Selbstbestimmung – die Rechnung ist lang. Wer von Patriarchat profitiert, trägt zu dessen Erhalt bei, deshalb: Fickt eure Zäune und Bullen im Görli und anderswo, euer Rassismus hat mit unserer Sicherheit nichts zu tun. Das ist unser Park, das sind unsere Straßen, das ist unser Tag und unsere Nacht!

(aus dem Aufruf)

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Görli zu – Rave against the Zaun

Das Foto von © Björn Obmann zeigt eine Menge Menschen am Abend auf einem Rondell, die in Richtung einer Bühne schauen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Am 1. März 2026 ist der Görlitzer Park das erste Mal nachts abgeschlossen worden. In den letzten Wochen wurde der Görli – gegen den Widerstand der Anwohner*innen und des Kreuzberger Bezirks – für teure 1,5 Millionen Euro eingezäunt. Zuvor feierten am Sonntag mehrere Hundert Menschen mit einem „Rave against the Zaun“ gegen die nächtliche Schließung. Ab 22 Uhr standen dann Polizisten an den Eingängen und ließen Menschen heraus – aber niemanden mehr herein.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Schon vor der Schließung am Sonntag gab es in den letzten Wochen zahlreiche Sabotageaktionen am Zaun, an den Schlössern und Eingängen. Görli zaunfrei, das Bündnis goerli24/7, das Revolutionäre 1. Mai-Bündnis und andere Kiezbewegte planen für die nächste Zeit weitere öffentliche Protestaktionen. Informiert euch auf den Webseiten der Initiativen. Kein Zaun hält ewig!

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