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»Der Krieg ist ein Massaker von Leuten, die sich nicht kennen, zum Nutzen von Leuten, die sich kennen, aber nicht massakrieren.« Paul Valéry

Stuttgart: "Öl - Macht - Armut"

Das LINDEN-MUSEUM in Stuttgart lädt ein zu seinem "Jour fixe" in der Afrika-Abteilung.

Am Mittwoch, 4.7.2007, 19.30 Uhr mit einem Vortrag von Martin Zint, Mühltal, "Öl - Macht - Armut"

Anlass ist die Eröffnung der Sonderausstellung:
"Gewalt überwinden am Beispiel des Erdöl- und Pipelineprojektes Tschad/Kamerun."

Die Ausstellung stellt die Frage, ob es Wege gibt, der Gewalt im Zusammenhang mit der Ausbeutung von Bodenschätzen entgegen zu wirken und fragt nach, wie globales Handeln aussieht, wenn die wesentlichen Akteure nicht Staaten, sondern große Konzerne sind.

Im zentralafrikanischen Tschad hat ein Konsortium aus den Firmen ExxonMobil (USA), Chevron-Texaco (USA) und Petronas (Malaysia) 4,7 Milliarden US$ investiert, um geschätzte eine Milliarde Barrel Öl zu fördern. Traum oder Albtraum für die Betroffenen? Der Tschad ist geprägt von Armut, Gewalt und Unsicherheit. Die Menschen im Tschad wissen, was Krieg bedeutet. Sie wollen Frieden. In ihrer Friedensarbeit werden sie auch von deutschen Organisationen unterstützt, u.a. von Brot für die Welt.
Wie sich mit internationaler Unterstützung Gewalt überwinden lässt erzählt die Ausstellung zum Tschad/Kamerun Erdöl- und Pipelineprojekt.

Zur Eröffnung berichtet der Journalist Martin Zint, Mühltal, über seine Erfahrungen mit dem Projekt, das er seit zehn Jahren hautnah verfolgt.

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