Anlässlich des heutigen 40. Todestages von Martin Luther King wird vom Lebenshaus Alb seine Rede: "I've Been to the Mountaintop" - "Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen" dokumentiert. Zur Rolle Kings siehe auch "Das Ende eines Traumes".
»Die Flut sagte zum Fischer: Für das Toben meiner Wellen gibt es viele Gründe. Der wichtigste davon ist, dass ich für die Freiheit der Fische und gegen das Netz bin.« Sherko Bekas
Kommentare
"Entweiht" wird das Gedenken Kings mit den Ereignissen der Tagespolitik. Obama sei der Erbe der kingschen Vision, denn immerhin wäre er der erste schwarze Präsident der USA. King war aber jede Form von Rassismus zuwider, für ihn wäre es belanglos gewesen, ob ein Präsident weiß oder schwarz ist, gezählt hätte nur sein Tun. Mit Rice findet sich eine Schwarze so hoch in der US-Administration, wie nie zuvor ein Schwarzer/eine Schwarze. Was hat es den schwarzen US-Amerikanern gebracht? Sagt man ihr nicht sogar nach, sie sei eine weiße Schwarze? Nein, King hat es richtig erkannt: Die Hautfarbe ist unwichtig. Sie kann nicht als Qualität in einen Präsidentschaftswahlkampf geworfen werden.