»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski
Stuttgart 21 wird als wichtige Verbindung Paris - Bratislava bezeichnet. Ich würde gerne die Franzosen kennenlernen die nach Bratislava reisen möchten. Dazu kommt, daß dann auch der Kopfbahnhof in München ein Hindernis darstellt - ist der dann als nächstes dran? Bleibt nur zu hoffen, dass die Bahn bis dahin in Insolvenz ist - wegen der nicht klaren Kosten.
Zum Anderen die Verbindung zum Süden (Gotthardtunnel- Genua) da genügt ein Containerbahnhof.
Am derzeitigen Standort kommt meiner Einschätzung nach entweder nur eine Sanierung des überholten Kopfbahnhofs in Frage, was das bestehnde Schienennetz im Raum Stuttgart nicht nennenswert weiterentwickeln würde oder eben der vielleicht etwas übertriben aufwendige, überteuerte, futuristische, unterirdische Durchgangsbahnhof, der das Bahnkonzept f für Stuttgart sozusagen auf den Kopf stellen würde. Ein Kompromiss zwischen beiden scheint am gegebenen Standort nicht möglich.
Deshalb ist mir nicht ganz klar, weshalb der Standort des Stuttgarter Hauptbahnhofs scheinbar nie in Frage gestellt wurde. Der Kopfbahnhof wurde doch in einer Zeit gebaut, als sich die Stadt noch weitgehend auf den Kessel beschränkte. Mittlerweile ist Stuttgart aber insbesondere weit nach Norden ins Neckartal hinausgewachsen. Wieso kommt also nicht z.B. eine geringfügige Verlagerung des Standortes des Hauptbahnhofes nach Norden in Frage?
Würde man den Stuttgarter Hauptbahnhof nur etwa 2 km aus der Innenstadt heraus nach Norden verlagern, nämlich auf das Gelände des derzeitigen Rangierbahnhofs an der Ehmannstraße, der übrigens für Stuttgart 21 sowieso weichen soll, so sehe ich den Weg frei für einen zentral gelegenen Kompromiss-Durchgangsbahnhof. An diesem Standort könnte ein überirdischer Durchgangsbahnhof errichtet werden, der die Infrastruktur Ideen von Stuttgart 21 und Kopfbahnhof 21 kombiniert. Fernzüge zwischen Karlsruhe oder Mannheim und München könnten die Stadt ohne umdrehen passieren. Mit Hilfe des Vaihinger-Tunnels könnte ein S-Bahnring Zwischen der Stuttgarter Innenstadt, der Universität dem Flughafen, Obertürkheim , Untertürkeim und dem neuen Bahnhof geschaffen werden. An der Stelle des bestehenden Kopfbahnhofs würde man lediglich einen unterirdischen S-Bahnhof, es sei den der Vaihinger-Tunnel ist auch regional- oder fernverkehrsfähig, bauen, den es ja sowieso schon gibt. Eine weitere S-Bahnstation könnte wie geplant an der Mitternachtsstraße bzw. im Bereich des Schloßgarten entstehen. Die Gleisanlagen Zwischen dem bisherigen Kopfbahnhof und einem neuen Durchgangsbahnhof an der Ehmannstraße könnten entfernt und das Gelände für eine Erweiterung der Innenstadt nach Norden zur Verfügung gestellt werden. Der Anschluss an die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm könnte über die bestehende Strecke durch Untertürkheim, bzw. wie vom Kopfbahnhof 21 Projekt vorgeschlagen, über eine Neubaustrecke zwischen Obertürkheim und Denkendorf erfolgen. Nicht zu vergessen der Abzweig zum Flughafen und Messegelände, der den von mir vorgeschlagenen S-Bahn-Ring ermöglichen würde. Das alles ohne endlos lange, aufwendige, teure und gewagte Tunnelneubauten.
Zusammengefasst darf die Fragestellung also nicht Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof heißen, sondern sollte lauten: - žMuss der Stuttgarter Hauptbahnhof unbedingt direkt an der prächtigen Königsstraße enden?- œ Oder sogar: - žLieße sich, im Zuge einer Verlagerung des Stuttgarter Hauptbahnhofs die Königsstraße und mit ihr das Einkaufszentrum bis zu 2 km nach Norden verlängern?- œ
Die Unsinnigkeit von Stuttgart 21 besteht also nicht in der Idee einen funktionalen Durchgangsbahnhof zu bauen, sondern in dem Glauben diesen an einem Standort bauen zu müssen, der durch seine Kessellage dessen Realisierung technologisch unendlich viel aufwendiger und teurer macht, als dies nur c.a. 2 km entfernt der Fall wäre.
Hoffentlich war dies ein kompromissfähiger Beitrag.
Kommentare
Zum Anderen die Verbindung zum Süden (Gotthardtunnel- Genua) da genügt ein Containerbahnhof.
Am derzeitigen Standort kommt meiner Einschätzung nach entweder nur eine Sanierung des überholten Kopfbahnhofs in Frage, was das bestehnde Schienennetz im Raum Stuttgart nicht nennenswert weiterentwickeln würde oder eben der vielleicht etwas übertriben aufwendige, überteuerte, futuristische, unterirdische Durchgangsbahnhof, der das Bahnkonzept f für Stuttgart sozusagen auf den Kopf stellen würde. Ein Kompromiss zwischen beiden scheint am gegebenen Standort nicht möglich.
Deshalb ist mir nicht ganz klar, weshalb der Standort des Stuttgarter Hauptbahnhofs scheinbar nie in Frage gestellt wurde. Der Kopfbahnhof wurde doch in einer Zeit gebaut, als sich die Stadt noch weitgehend auf den Kessel beschränkte. Mittlerweile ist Stuttgart aber insbesondere weit nach Norden ins Neckartal hinausgewachsen. Wieso kommt also nicht z.B. eine geringfügige Verlagerung des Standortes des Hauptbahnhofes nach Norden in Frage?
Würde man den Stuttgarter Hauptbahnhof nur etwa 2 km aus der Innenstadt heraus nach Norden verlagern, nämlich auf das Gelände des derzeitigen Rangierbahnhofs an der Ehmannstraße, der übrigens für Stuttgart 21 sowieso weichen soll, so sehe ich den Weg frei für einen zentral gelegenen Kompromiss-Durchgangsbahnhof. An diesem Standort könnte ein überirdischer Durchgangsbahnhof errichtet werden, der die Infrastruktur Ideen von Stuttgart 21 und Kopfbahnhof 21 kombiniert. Fernzüge zwischen Karlsruhe oder Mannheim und München könnten die Stadt ohne umdrehen passieren. Mit Hilfe des Vaihinger-Tunnels könnte ein S-Bahnring Zwischen der Stuttgarter Innenstadt, der Universität dem Flughafen, Obertürkheim , Untertürkeim und dem neuen Bahnhof geschaffen werden. An der Stelle des bestehenden Kopfbahnhofs würde man lediglich einen unterirdischen S-Bahnhof, es sei den der Vaihinger-Tunnel ist auch regional- oder fernverkehrsfähig, bauen, den es ja sowieso schon gibt. Eine weitere S-Bahnstation könnte wie geplant an der Mitternachtsstraße bzw. im Bereich des Schloßgarten entstehen. Die Gleisanlagen Zwischen dem bisherigen Kopfbahnhof und einem neuen Durchgangsbahnhof an der Ehmannstraße könnten entfernt und das Gelände für eine Erweiterung der Innenstadt nach Norden zur Verfügung gestellt werden. Der Anschluss an die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Ulm könnte über die bestehende Strecke durch Untertürkheim, bzw. wie vom Kopfbahnhof 21 Projekt vorgeschlagen, über eine Neubaustrecke zwischen Obertürkheim und Denkendorf erfolgen. Nicht zu vergessen der Abzweig zum Flughafen und Messegelände, der den von mir vorgeschlagenen S-Bahn-Ring ermöglichen würde. Das alles ohne endlos lange, aufwendige, teure und gewagte Tunnelneubauten.
Zusammengefasst darf die Fragestellung also nicht Kopfbahnhof oder Durchgangsbahnhof heißen, sondern sollte lauten: - žMuss der Stuttgarter Hauptbahnhof unbedingt direkt an der prächtigen Königsstraße enden?- œ Oder sogar: - žLieße sich, im Zuge einer Verlagerung des Stuttgarter Hauptbahnhofs die Königsstraße und mit ihr das Einkaufszentrum bis zu 2 km nach Norden verlängern?- œ
Die Unsinnigkeit von Stuttgart 21 besteht also nicht in der Idee einen funktionalen Durchgangsbahnhof zu bauen, sondern in dem Glauben diesen an einem Standort bauen zu müssen, der durch seine Kessellage dessen Realisierung technologisch unendlich viel aufwendiger und teurer macht, als dies nur c.a. 2 km entfernt der Fall wäre.
Hoffentlich war dies ein kompromissfähiger Beitrag.