Am frühen Dienstag Morgen erreichte der Sonderzug aus Stuttgart den Berliner Hauptbahnhof, mit dem 600 Menschen in die Hauptstadt kamen, um ihren Protest gegen das größenwahnsinnige Projekt Stuttgart 21 zu zeigen.
Das Programm war umfangreich und reichte von Gesprächen mit Vertretern der Bundestagsfraktion, über einen Protest am Brandenburger Tor, der Pflanzung einer Widerstandskastanie unweit des Kanzleramtes, ... Mit Schiffen wurde die Spree befahren. Die Wasserschutzpolizei verbot jedoch das Mitführen von Transparenten, schließlich durchquere man ja die Bannmeile am Bundestag.
Am Nachmittag fand am Potsdamer Platz, am Fuße des DB-Towers, eine Protestveranstaltung statt, zu der auch zahlreiche Berlinerinnen und Berliner kamen. Und immer wieder hallten die Sprechchöre "Mappus weg", "Oben bleiben" und "Lügenpack" über den Potsdamer Platz.
Bevor der Sonderzug sich wieder in Richtung Süden bewegte, musste natürlich noch der mittlerweile legendäre Schwabenstreich stattfinden. Die Veranstalter sprachen von 1000 Teilnehmern.
Siehe auch ""Kastanien für Merkel", "junge Welt", 27.10.2010

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