Am heutigen Freitag und am morgigen Samstag, den 15. März 2008 wird der Kölner Künstler Gunter Demnig in Stuttgart weitere 68 Stolpersteine gegen das Vergessen verlegen, unter anderem für Lilo Hermann.
Lilo Herrmann war die erste kommunistische Widerstandskämpferin, die von den Faschisten zum Tode verurteilt wurde.
Jahrzehntelang wurde ihr konsequent eine Ehrung verweigert. Der Stein für sie wird gemeinsam mit denen für 347 weitere StuttgarterInnen zükünftig für Respektsorgen, denn so Gunter Demnig: „Wer die Inschrift auf den Steinen lesen möchte, muss vor den Opfern eine Verbeugung machen."
Via Hinweis bei Stopersteine Stuttgart
Filmfestival "über morgen"
Das Thema des Festivals ist "Utopien, Träume, Weltentwürfe". Die dreizehn Filme die im Rahmen des Festivals gezeigt werden sind bis Mai 2008 in 100 Städten zu sehen. Sie sollen zum Nachdenken anregen und behandeln Themen wie die Zukunft der Erde, alternative Lebensgemeinschaften oder die Ursachen des islamischen Fundamentalismus.
In Stuttgart finden die Vorführungen zwischen dem 3. März und dem 30. April statt. Am Montag den 17.03. um 18:30 läuft im Kommunalen Kino der französische Film Les LIP oder die Macht der Phantasie:
1973 beginnt in der französichen Stadt Besancon ein soziales Experiment: weil die Arbeiter der Uhrenfabrik Lip um ihre Arbeitsplätze fürchten besetzen sie ihre Fabrik und übernehmen die Uhrenproduktion in Eigenregie bis die Fabrik 1975 zerschlagen wird.
Anschließend gibt es eine Diskussion über die aktuelle Relevanz von Betriebsbesetzungen und ihre Einordnung in die Debatte um eine "Solidarische Ökonomie."
Folgende weitere Filme sind Teil des Festivals: Verschwörung der Herzen (Oyvind Sandberg), I Broke my Future (Carla Gunnesch ), Eggesin möglicherweise (Olaf Winkler, Dirk Heth), Der Duft des Paradieses (Marcin Mamon , Mariusz Pilis ), Jesus Camp (Heidi Ewing , Rachel Grady ), Menschen, Träume, Taten (Andreas Stiglmayr), Mit 25 geht's bergab (Milka Pavlicevi, André Schäfer), Gelée Royal - der Staat bin ich (Antje Knapp ), The Wild Blue Yonder( Werner Herzog ), Unser Planet (Michael Stenberg), A Scanner Darkly -“ Der dunkle Schirm (Richard Linklater), Hinter dem Zuckervorhang (Camila Guzman Urzua), Les LIP oder die Macht der Phantasie (Christian Rouaud ).
In Stuttgart finden die Vorführungen zwischen dem 3. März und dem 30. April statt. Am Montag den 17.03. um 18:30 läuft im Kommunalen Kino der französische Film Les LIP oder die Macht der Phantasie:
1973 beginnt in der französichen Stadt Besancon ein soziales Experiment: weil die Arbeiter der Uhrenfabrik Lip um ihre Arbeitsplätze fürchten besetzen sie ihre Fabrik und übernehmen die Uhrenproduktion in Eigenregie bis die Fabrik 1975 zerschlagen wird.
Anschließend gibt es eine Diskussion über die aktuelle Relevanz von Betriebsbesetzungen und ihre Einordnung in die Debatte um eine "Solidarische Ökonomie."
Folgende weitere Filme sind Teil des Festivals: Verschwörung der Herzen (Oyvind Sandberg), I Broke my Future (Carla Gunnesch ), Eggesin möglicherweise (Olaf Winkler, Dirk Heth), Der Duft des Paradieses (Marcin Mamon , Mariusz Pilis ), Jesus Camp (Heidi Ewing , Rachel Grady ), Menschen, Träume, Taten (Andreas Stiglmayr), Mit 25 geht's bergab (Milka Pavlicevi, André Schäfer), Gelée Royal - der Staat bin ich (Antje Knapp ), The Wild Blue Yonder( Werner Herzog ), Unser Planet (Michael Stenberg), A Scanner Darkly -“ Der dunkle Schirm (Richard Linklater), Hinter dem Zuckervorhang (Camila Guzman Urzua), Les LIP oder die Macht der Phantasie (Christian Rouaud ).
Frauentag 2008

Brot und Rosen
Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag,
durch all die dunklen Küchen und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns-˜re arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen:
Brot und Rosen
Wenn wir zusammen geh-˜n kämpfen wir auch für den Mann
weil unbemuttert kein Mensch auf die Erde kommen kann.
Und wenn ein Leben mehr ist, als nur Arbeit Schweiss und Bauch,
woll-™n wir mehr, gebt uns das Leben,
doch gebt die Rosen auch!
Wenn wir zusammen geh-˜n, geh-˜n uns-˜re Toten mit,
ihr ungehörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied,
sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst erschöpft nie Ruh,
drum kämpfen wir ums Brot, und um die Rosen dazu.
Wenn wir zusammen geh-˜n, kommt mit uns ein bessrer Tag.
Die Menschen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Grossen!
Her mit dem ganzen Leben: Brot und Rosen!
Lied aus dem Jahr 1912, entstanden bei einem Streik von 14.000 TextilarbeiterInnen gegen Hungerlöhne und Kinderarbeit in Lawrence, USA.
“Brot und Rosen!- - Diese Worte wurden zum Motto der amerikanischen Frauenbewegung.
Genfood - verheerende Auswirkungen und skandalöse Machenschaften
Dr. Arpad Pusztai, weltweit führender Experte auf dem Gebiet der genetischen Modfikation von Pflanzen erhielt vom Rowett Research Institute in Aberdeen den Auftrag, mögliche langfristige Auswirkungen genveränderter Futtermittel auf Tiere zu untersuchen. Die Studie begann 1995 und war auf 3 Jahre angelegt, mit einem Budget von 1,5 Millionen Dollar. Pusztai selbst war sich zunächst völlig sicher, dass die Studie die Sicherheit der GVO-Nahrungsmittel bestätigen würde. (GVO = genveränderte Organismen)
Doch Ende 1997 platzte die Bombe: Pusztais Untersuchungen zeigten vollkommen unerwartete und höchst alarmierende Ergebnisse, wie etwa kleinere Gehirne, bzw. Organe und eine Schwächung des Immunsystems. Nachdem er im öffentlichen Fernsehen über seine Ergebnisse berbhtete, wurde er innerhalb von 48 Stunden entlassen. Zudem wurde Pusztai unter der Androhung, gegebenenfalls seine Pension zu verlieren, verboten, jemals wieder mit der Presse über seine Forschungen zu sprechen. Seine Unterlagen wurden ihm ab- und unter Verschluss genommen. Ihm wurde bei Androhung gesetzlicher Schritte untersagt, mit Mitgliedern seines Forschungsteams zu sprechen. Das Team wurde aufgelöst, Telefonanrufe und E-Mails an ihn umgeleitet. Das war jedoch nur der Anfang einer Hexenjagd und einer Verleumdungskampagne gegen ihn.
Doch wer sind die Drahtzieher im Hintergrund? Handelt es sich um einen Einzelfall? Wie unabhängig ist die Forschung wirklich und zu welchen Besorgnis erregenden Ergebnissen kam Pusztai bei seiner Forschung noch?
Pusztai "s Untersuchungen gehörten in Großbritannien zu den ersten und auch letzten Versuchen an lebenden Tieren.
Dr. Pusztai hatte bereits über 35 Jahre auf dem Gebiet der Biotechnik gearbeitet veröffentlichte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Dr. Susan Bardocz, mehr als 2 70 anerkannte wissenschaftliche Aufsätze über seine Arbeit und galt als weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Lektine und der genetischen Modifikation von Pflanzen.
22. Februar 2008 19.30 Uhr Alte Seegrasspinnerei Plochinger Str. 14 72622 Nürtingen
Aktionsbündnis gegen Genmais-Anbau Nürtingen - Attac Nürtingen, Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft, Die Grünen, Die Linke, Bioland Bäuerinnen und Bauern, Nabu und andere Gruppen und Einzelpersonen
Doch Ende 1997 platzte die Bombe: Pusztais Untersuchungen zeigten vollkommen unerwartete und höchst alarmierende Ergebnisse, wie etwa kleinere Gehirne, bzw. Organe und eine Schwächung des Immunsystems. Nachdem er im öffentlichen Fernsehen über seine Ergebnisse berbhtete, wurde er innerhalb von 48 Stunden entlassen. Zudem wurde Pusztai unter der Androhung, gegebenenfalls seine Pension zu verlieren, verboten, jemals wieder mit der Presse über seine Forschungen zu sprechen. Seine Unterlagen wurden ihm ab- und unter Verschluss genommen. Ihm wurde bei Androhung gesetzlicher Schritte untersagt, mit Mitgliedern seines Forschungsteams zu sprechen. Das Team wurde aufgelöst, Telefonanrufe und E-Mails an ihn umgeleitet. Das war jedoch nur der Anfang einer Hexenjagd und einer Verleumdungskampagne gegen ihn.
Doch wer sind die Drahtzieher im Hintergrund? Handelt es sich um einen Einzelfall? Wie unabhängig ist die Forschung wirklich und zu welchen Besorgnis erregenden Ergebnissen kam Pusztai bei seiner Forschung noch?
Pusztai "s Untersuchungen gehörten in Großbritannien zu den ersten und auch letzten Versuchen an lebenden Tieren.
Dr. Pusztai hatte bereits über 35 Jahre auf dem Gebiet der Biotechnik gearbeitet veröffentlichte zusammen mit seiner Lebensgefährtin Dr. Susan Bardocz, mehr als 2 70 anerkannte wissenschaftliche Aufsätze über seine Arbeit und galt als weltweit führender Experte auf dem Gebiet der Lektine und der genetischen Modifikation von Pflanzen.
22. Februar 2008 19.30 Uhr Alte Seegrasspinnerei Plochinger Str. 14 72622 Nürtingen
Aktionsbündnis gegen Genmais-Anbau Nürtingen - Attac Nürtingen, Nürtinger Bündnis für gentechnikfreie Nahrung und Landwirtschaft, Die Grünen, Die Linke, Bioland Bäuerinnen und Bauern, Nabu und andere Gruppen und Einzelpersonen
Genmais Anbauverbot auch in Deutschland gefordert
Am 9. Februar wurde in Frankreich ein Anbauverbot für den Monsanto-Genmais MON 810 verhängt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesagrarminister Horst Seehofer aufgefordert, in Deutschland ebenfalls ein solches Verbot durchzusetzen.
In Deutschland soll MON 810 in diesem Jahr auf über 4000 Hektar Ackerfläche an mehr als 250 Standorten angebaut werden. Die öffentlich bekannten Anbauflächen zeigt die Seite http://www.xzcute.com. Dazu werden die Informationen des amtlichen Anbauregisters für gentechnisch veränderte Pflanzen die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bereitgestellt werden, verwendet.
In Deutschland soll MON 810 in diesem Jahr auf über 4000 Hektar Ackerfläche an mehr als 250 Standorten angebaut werden. Die öffentlich bekannten Anbauflächen zeigt die Seite http://www.xzcute.com. Dazu werden die Informationen des amtlichen Anbauregisters für gentechnisch veränderte Pflanzen die vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bereitgestellt werden, verwendet.
Seehofer verklagt - "qualifiziertes Nichtstun" ?
Man könnte angesichts der Presseerklärung der "Aktion Genklage" vom 04.2.2008 annehmen, daß alles getan wird, um die Verunreinigung natürlicher Lebensmittel mit genmanipulierten durchzusetzen. Scheinheilig kann hinterher immer noch behauptet werden, man habe alles erdenkliche getan...
Quelle: Presseerklärung der "Aktion Genklage" und des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen zur "MON810-Bundesklage 2008 gegen Seehofer (unzureichendes Monitoring)"
Mit Bescheid vom 27. April 2007 hatte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) der Firma Monsanto den weiteren Vertrieb von genetisch verändertem Saatgut der Maissorte MON810 verboten. Begründung hierfür waren durch Studien belegte Sicherheitsbedenken in Bezug auf Insekten und andere Nichtzielorganismen wie zum Beispiel Bienen. Der Bescheid wurde der Firma Monsanto erst am 9. Mai 2007 zugestellt, als das gesamte Saatgut bereits verkauft war und galt nur für die Zukunft. Die sogenannte Dringlichkeitsmaßnahme hatte damit in der Praxis keine Auswirkungen auf den Vertrieb des Saatguts.
Eine Wiederzulassung sollte erst dann erfolgen, wenn Monsanto einen umfangreichen Monitoringplan vorlegt, mit dem fest gestellt werden kann, ob es durch MON810 zu Schäden an Biodiversität, Insekten oder Bienen kommt. An diesen Monitoringplan stellte das BVL in seinem Bescheid vom 27. April 2007 hohe Anforderungen. Insbesondere sollte das Monitoring den Vorgaben des EU-Gentechnikrechts entsprechen.
Mit Bescheid vom 6.12.2007 liess das BVL den Verkauf des MON810 Saatguts wieder zu. Von den Vorgaben für das Monitoring, welche das BVL noch in seinem Bescheid vom 27. April 2007 machte, rückte es wieder ab und erkannte einen über weite Strecken nutzlosen Monitoringplan an, der außerdem keinerlei Aussagen darüber liefert, ob es durch MON810 zu Bienenschäden kommt.
Das Vorgehen des BVL in Sachen MON810 stellte sich damit folgendermaßen dar: Zunächst wird ein wirkungsloses, weil erst nach Verkauf des Saatguts wirkendes "Vermarktungsverbot" ausgesprochen. Das "Vermarktungsverbot" bleibt dann so lange in Kraft, wie es der Firma Monsanto nicht schadet, nämlich in der Zeit, in der ohnehin kein Saatgut verkauft wird. Im Dezember 2007, rechtzeitig vor Verkauf des Saatguts für die neue Anbausaison 2008, wird das Verkaufsverbot wieder aufgehoben, obwohl der vorgelegte Monitoringplan nicht die Bedingungen erfüllt, welche das BVL selbst forderte. Die Aktivitäten des BVL hatten damit zu keinem Zeitpunkt reale Auswirkungen. Da ein solches "qualifiziertes Nichtstun" ein hohes Risiko für Honigbienen darstellt, klagen Imker gegen diese Wiederzulassung von MON810. Das Institut für Naturschutz- und Naturschutzrecht Tübingen unterstützt diese Imker im Auftrag des Bündnisses "Aktion GEN-Klage".
Quelle: Presseerklärung der "Aktion Genklage" und des Instituts für Naturschutz und Naturschutzrecht Tübingen zur "MON810-Bundesklage 2008 gegen Seehofer (unzureichendes Monitoring)"
Soviel zum Thema "Saubere Atomenergie"

Verladung eines Castor Behälter im März 2001 in Dannenberg
foto: Denis140
foto: Denis140
- Vorstellung des Beitrages auf den ZDF-Seiten
Video beim ZDF
Video bei You-Tube
73846 Gefallene auf Seiten der USA in den Golfkriegen
Titelseite der Studie
Via United Mutations
Petition zum Verbot von Gentechnisch veränderten Organismen
Vor einigen Tagen startete eine Petition an den Bundestag, zum generellen Verbot von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in der Land- und Forstwirtschaft. Einmal ausgesetzt und sei es nur auf Testfeldern, kann ein GVO nie wieder aus dem Ökosystem entfernt werden. GVO kreuzen sich mit einheimische Pflanzen und können so Jahrzehnte lange natürliche Züchtungen zu nichte machen. Außerdem ist in keinsterweise absehbar, wie sich mit GVO verunreinigte Pflanzen weiterentwickeln. Die Aussaat von GVO führt außerdem dazu, dass ein biologischer Anbau von Agrarprodukten zukünftig nicht mehr möglich sein wird, da eine GVO Verunreinigung nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Siehe auch: Aktuelle News zum Thema
Siehe auch: Aktuelle News zum Thema
Solikonzert für Mumia Abu-Jamal in der KÖPI

Robert R. Bryan
Foto: Thomas Trueten
Foto: Thomas Trueten
Am Freitag, den 01.Februar 2008 findet in der Berliner KÖPI ein Solikonzert für Mumia Abu-Jamal statt. (Einlass: 22 Uhr)
Weitere Informationen
Via No Death Penalty