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»Keine Regierung kämpft gegen den Faschismus, um ihn zu zerstören. Wenn die Bourgeoisie sieht, dass ihr die Macht aus den Händen gleitet, erhebt sie den Faschismus, um an ihren Privilegien festzuhalten.« Buenaventura Durruti Dumange

Demonstration am 27.01.2007 in Mannheim: Weg mit den Berufsverboten!

Das Demoplakat
Gewerkschaften und politische Gruppen rufen anlässlich des bevorstehenden Verhandlungstermins von Michael Csaszkóczy - dem gegenwärtig einzigen deutschen Berufsverbotsfall - vor dem Verwaltungsgericht für den 27.01.2007 zu einer Demonstration in Mannheim auf:

Weg mit den Berufsverboten! Grundrechte verteidigen!

Zu Beginn des Jahres 2007 wird der Verwaltungsagerichtshof in Mannheim in einer Berufungsverhandlung über das mittlerweile seit drei Jahren andauernde Berufsverbot gegen den Heidelberger Realschullehrer Michael Csaszkóczy entscheiden.

Seit Anfang des Jahres 2004 wird Csaszkóczy aus politischen Gründen die Einstellung in den Schuldienst des Landes Baden-Württemberg verweigert. Im September 2005 hat sich Hessen dieser Maßnahme angeschlossen und Csaszkóczy eine bereits zugesagte Stelle verweigert.

Über mehr als 14 Jahre hinweg wird Csaszkóczy vom Verfassungsschutz überwacht. Für das Berufsverbot ausschlaggebend war seine Mitgliedschaft in der Antifaschistischen Initiative Heidelberg, von der er nicht bereit war, sich zu distanzieren.

Im Urteil des Verwaltungsgerichts Karlsruhe wird das Berufsverbot mit der Behauptung begründet, die Antifaschistische Initiative zeichne ein diffamierendes Bild unseres Staates. Dies wird vor allem mit der Feststellung der AIHD untermauert, zwischen Nationalsozialismus und BRD habe es Kontiunuitäten gegeben. 74 Jahre nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten wird damit sowohl Antifaschismus kriminalisiert als auch das Benenen der historischen Wahrheit bestraft.

Damit wird die grundrechtswidrige Berufsverbotspraxis der BRD aus den 70er Jahren wiederbelebt, die der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte 1995 als Verstoß gegen Europäische Menschenrechtskonvention verurteilt hat. Wir protestieren gegen die staatliche Bespitzelung und Einschüchterung, die sich potentiell gegen alle emanzipatorischen und politisch unbequemen Bestrebungen richtet.
Berufsverbote verstoßen gegen die Menschenrechte und schaffen ein Klima der politischen Einschüchterung.

Wir fordern die Einstellung und Rehabilitierung Michael Csaszkóczys und die Abschaffung der gesetzlichen Grundlagen der Berufsverbote.

Es rufen auf:


GEW Hessen, GEW Baden-Württemberg, VVN/BdA, Rote Hilfe e.V., DGB Rhein-Neckar, Antifaschistische Initiative Heidelberg (AIHD)

Blues Company am 24.11. im Laboratorium

Die absolut empfehlenswerte Blues Company tritt am 24.11. im Laboratorium in Stuttgart auf.

Am Anfang waren Blues-Company Konzerte nicht nur Spaß und harte Arbeit. Sie waren echte Pioniertaten. Denn "Blues in Germany", professionell gespielt von personell stabilen Bands, gab es vor den Osnabrückern praktisch nicht. Was es gab, waren Tourneen von US-amerikanischen Blues-Größen, die im alten Europa oft größere Wertschätzung genossen als in ihrer Heimat. Die Blues-Company-Musiker begleiteten viele dieser Champions bei ihren Auftritten in Deutschland. So lernten sie nicht nur die alten Meister kennen, sie zogen auch die Bewunderung vieler junger Blues-Freaks auf sich. So mancher, der sich seither im Übungskeller eine Gitarre umschnallte oder auf dem Drum-Schemel Platz nahm, um dem Zwölftakt-Sound zu frönen, ist durch die Blues Company erst auf den Geschmack gekommen.
Die Company selbst bewies einen langen Atem. Dafür steht der Mitbegründer der Band, der Sänger, Gitarrist, Komponist und Sound-Freak Todor "Toscho" Todorovic. Der Blues-Mann, 1951 in Lingen im norddeutschen Emsland geboren, erhielt schon von seinen Eltern, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen und nach dem Zweiten Weltkrieg in die West-Bundesrepublik geflohen waren, vielfältige musikalische Anregungen. Was Toscho von ihnen und von den Grand Old Men des Blues lernte, von B.B. King oder Muddy Waters, brachte er mit Herzblut in "seine" Blues Company ein.

Weil der Blues eine Live-Musik ist, arbeitete Toscho auch beharrlich an seinem Profil als Entertainer. Es ist eine Lust, zu beobachten, wie der Mann einen eingängigen Refrain mimisch untermalt, wie er das Publikum auf der Gitarre mit einem flinken Solo elektrisiert oder mit einer satten Melodiefigur in Trance versetzt.

Rekordverdächtige 3000 Auftritte quer durch Europa hat die Blues Company in den drei Jahrzehnten ihres Bestehens bestritten. Und selbst in den USA gelten sie heute als Geheimtipp mit steigendem Kurswert. Damit nicht genug: Dass die fleißigste, spielfreudigste und langlebigste Blues-Band in deutschen Landen auch die kommerziell erfolgreichste ist, verdankt sie der hohen Qualität ihrer Studioaufnahmen. Etliche ihrer gut zwanzig Alben gehören zu den umsatzstärksten deutschen Blues-Scheiben aller Zeiten.

Die Fans honorieren mit ihren CD-Käufen auch, dass die Männer der Blues Company niemals musikalische Puristen gewesen sind. Toscho & Co. lieben die Abwechslung. "Blues verändert sich ständig - und bleibt gerade dadurch lebendig", lautet ihr Credo. Rock, Soul oder New-Orleans-Sounds gehören wie selbstverständlich zu ihrem Ausdrucksrepertoire.

Todor "Toscho" Todorovic - Gitarre, Gesang
Mike Titré - Gitarre, Bluesharp, Bass
Olli Gee - Bass, Orgel
Florian Schaube - Schlagzeug, Percussion


KARTEN, INFO, KONTAKT

Mail an: vorverkauf@laboratorium-stuttgart.de

Oder lieber auf den Anrufbeantworter sprechen? Na denn: 0711/649 39 26

Laboratorium e.V.
Wagenburgstr. 147
70186 Stuttgart

Tel.: 0711/5052001
Fax: 0711/5052002



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Zuletzt bearbeitet am 07.07.2007 00:54

Bush autorisiert diesen Monat die Ermordung von Hugo Chávez

Hugo Chávez vor dem Weltsozialforum
“(...) Angesichts der zunehmenden Faschisierung der Bush-Regierung und des US-Kongresses, wird die juristische Basis des Attentats nicht mehr die historisch gebräuchliche verbale Order der US-Exekutive sein --- „sich seiner zu entledigen (to get rid of him)"--- sondern wahrscheinlich eine „top secret presidential finding", das heisst, eine geheime Ausführungsanordnung von Bush. Noch wahrscheinlicher ist jedoch der Einsatz von Berufskillern befreundeter Geheimdienste (proxies), wie etwa die Todesschwadronen der israelischen Geheimdienste, fuer die es Routine ist, „feindliche" Staatsbürger in anderen Ländern zu eliminieren. (...) ”

Weiterlesen: Übersetzung aus dem spanischsprachigen Original: Christian Schloen

10.Oktober - Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Der im Jahre 2003 von der "World Coalition Against the Death Penalty (WCADP)" ins Leben gerufene "Internationale Tag gegen die Todesstrafe" wird an jedem 10.Oktober begangen.

Zu diesem Tag treten, neben amnesty international und dem Netzwerk gegen die Todesstrafe, auf der ganzen Welt zahlreiche Organisationen öffentlich für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe ein.

So initiiert das Netzwerk gegen die Todesstrafe jedes Jahr eine Reihe von Aktionen wie Mahnwachen, Informationsveranstaltungen und dergleichen.

Allgemeine Informationen zum 10.Oktober und Detailinformationen über die aktuellen Themenschwerpunkte des Welttages 2006 sind auf der Homepage der "World Coalition Against the Death Penalty (WCADP)" zu finden.

Laut diepresse.com warten weltweit 20.000 Menschen auf ihre Hinrichtung...

Dritter globaler Migrations-Aktionstag am 7. Oktober 2006 in Berlin "Lager Motardstraße schließen"

Mit fast 750 Plätzen ist die Motardstraße eines der größten Lager in Berlin, zurzeit sind dort 424 Menschen untergebracht, 246 AslybewerberInnen, 178 Menschen mit Duldung, davon insgesamt 86 Kinder und Jugendliche (Stand Juni 2006). Die Lebensbedingungen in der Motardstraße 101a können als entrechtet und unmenschlich beschrieben werden, weit unter dem, was als humanitärer Standard anerkannt ist...

Die Chipkartenini plant dazu einen Aktionstag in Berlin am kommenden Samstag, den 7.10.2006

nadir-soli-party am 7.10.2006

Party für nadir am 7.10.2006 ab 21.30h im Störtebeker und Buttclub! Mit xrfarflight, in den Katakomben mit amei.se, steppin warrior und weitereren Gästen! Im Buttclub Cocktails, optische Aufheller und Laberzone.

Die Zeiten des "freien Internets" sind vorbei (das war eh nur ein Mythos). Publikationen im www werden inzwischen nicht mehr nur von staatlicher Seite angegangen. Mehr und mehr zivilrechtliche Klagen und Unterlassungserklärungen werden gegen nadir.org erhoben. Prominenter Fall ist das Deutsche Rote Kreuz, das mehrere linke Projekte, darunter nadir, wegen der Verbreitung des Symbols der Demosanis belangen will - angeblich bestehe Verwechselungsgefahr. Am 13.10. wird vorm Landgericht Hamburg in der Sache verhandelt.
Nadir ist auf Eure Kohle angewiesen, um weiterhin Eure Inhalte publizieren zu können: also kommt zur Party und Trinkt für linke Inhalte im www!

Störtebeker, Bernhard-Nocht-Str. 16,
Buttclub, St.Pauli-Hafenstrasse 126,
St. Pauli
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Zuletzt bearbeitet am 03.10.2006 16:25

Heiligendamm: Bauarbeiten für 13 Kilometer langen Sicherheitszaun zu vergeben

Inzwischen vergibt der Bund die Bauarbeiten für einem 2,50 Meter hohen und 13 Kilometer langen Zaun rund um die Ortschaft Heiligendamm. Mit diesem 2.50 Meter hohen Sicherheitszaun sollen die Besucher des G8 - Gipfels 2007 geschützt werden. Vor wem?

Nach Angaben der Ostsee-Zeitung wird der G8-Gipfel mit 40 Millionen zu Buche schlagen - allein 10 bis 15 Millionen für den Zaun. Die 280 Einwohner sowie die Beschäftigten und Gäste des Ortes sollen sich über Kontrollstellen weiterhin "frei bewegen" können.


Zu unseren bisherigen Berichten rund um den G8 - Gipfel

Keine Grenze hält ewig - Flüchtlinge in Melilla, Spanien 2005

Als im Oktober 2005 Tausende von Migranten und Flüchtlingen gemeinsam die Grenzzäune der spanischen Exklaven Ceuta und Mellila stürmten, gelangten die Forderungen nach Bewegungsfreiheit und gleichen Rechten unmissverständlich an die Öffentlichkeit - wenigstens für kurze Zeit. Die unmenschlichen, barbarischen Reaktionen, die tödlichen Schüsse und die Massendeportationen in die Wüste spiegelten die Eskalation des Konfliktes und die Krise des europäischen Migrationsregimes wider.
Zur Erinnerung an die Ereignisse findet am 7. Oktober 2006 der dritte, diesmal transnationale Aktionstag für Bewegungsfreiheit und die Rechte von MigrantInnen statt. Zeitgleich in über 50 Städten, von Athen bis London, von Warschau bis Malaga, werden tausende Menschen gegen das europäische Migrationsregime auf die Straße gehen.


Die alte Festung gegen die Mauren

Aus diesem Anlass zeigt Umbruch eine Fotoserie von José Palazón Osma, die 2005 in Melilla entstand. Die Kinderrechtsorganisation PRODEIN (Asociación Pro Derecho de la Infancia) unterstützt marokkanische Straßenkinder, die in Melilla leben. Der Sprecher der Organisation, José Palazón Osma, ist seit Jahren mit seiner Kamera dabei, wenn es zu Übergriffen oder Misshandlungen kommt, um zu dokumentieren und durch Öffentlichkeit Schutz zu bieten. So auch bei den Ereignissen am Grenzzaun und in den marokkanischen Wäldern rund um Melilla. Die Hintergrundinformationen zu den Ereignissen stammen von Beate Selders.
Der Film "Choque de Civilisaciones", mit dem PRODEIN die Ereignisse in Melilla 2005 dokumentierte, ist in der deutschen Fassung bei autofocus zu beziehen.


Die neue Festung gegen die Menschen Afrikas

Zur Bildergalerie

Die Dokumentation entstand im Rahmen einer Fotoreihe zum G8 Gipfel. Im Sommer 2007 treffen sich die Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russland zum G8-Weltwirtschaftgipfel in Heiligendamm bei Rostock. Bereits jetzt beginnen zahlreiche linke Gruppen in Deutschland gegen das Gipfeltreffen zu organisieren. Bei Umbruch entstand die Idee, die Mobilisierung mit Fotoberichten über Alltag und Lebensbedingungen - vor allem der Armen - in verschiedenen Ländern zu begleiten. Beteiligung ist erwünscht!

Festveranstaltung anläßlich des 70. Jahrestages der Bildung der Internationalen Brigaden





Sonnabend, 30. September 2006

Beginn 15.00 Uhr (Einlaß ab 14.00 Uhr)

Kino BABYLON, Berlin, Rosa-Luxemburg-Straße 30

Eintritt: Erwachsene 10 Euro, Mitglieder 5 Euro, ermäßigt 3 Euro

Mitwirkende sind u. a.: Prof. Manfred Wekwerth, Renate Richter, Aurora Lacasa, Rolf Becker und der Singeclub „Ernesto Ché Guevara“.


















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Zuletzt bearbeitet am 26.09.2006 22:29
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