»Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.« Edward Snowden
Grafik via LabourNetWie es begann: „Einstufung als Terrorgruppe?“ am 28. Juli 2019 in der taz online ist eine dpa-Meldung, die zu den Drohungen gegen die Antifa berichtet – unter anderem, dass dies eine Parteiaktion sei: „US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten, die Antifa-Bewegung in den USA als terroristische Organisation einzustufen. Man ziehe diesen Schritt in Betracht, schrieb Trump am Samstag auf Twitter. „Das würde es der Polizei erleichtern, ihre Arbeit zu machen“, fügte er noch hinzu. Trump hatte die Antifa zuletzt mehrfach kritisiert. So sprach er etwa bei einer Wahlkampfveranstaltung davon, dass es sich bei den Aktivisten um „kranke, schlimme“ Menschen handele. (…) Die beiden republikanischen Senatoren Ted Cruz und Bill Cassidy hatten vor wenigen Tagen eine Resolution eingebracht, in der sie sich dafür aussprechen, dass Gruppen, die der Antifa-Bewegung zuzuordnen seien, als inländische Terrororganisationen eingestuft würden. Bei Aktivisten der Antifa handele es sich um „gewalttätige, maskierte Tyrannen“, erklärte Cassidy...“ Siehe die Berichterstattung und die neue Entwicklung in den USA, aber auch Niederlande und Ungarn bei LabourNet.
Buenaventura Durruti Dumange (* 14. Juli 1896 in León; † 20. November 1936 in Madrid)
Am 20. November 1936 wurde der spanische Anarchist Buenaventura Durruti während der Verteidigung Madrids gegen die faschistischen Franco Falangisten getötet. Er war in der Nationalen Konföderation der Arbeit (CNT) und der Iberischen Anarchistischen Föderation (FAI) aktiv. Eine halbe Million Menschen nahmen an seiner Beerdigung in Barcelona teil.
Filmabend im RegenbogencafeDer multinational agierende Rohstoffgigant Glencore beutet weltweit Ressourcen aus.
Besonders dramatisch sind die Folgen in Peru: Durch die Kupferminen des Schweizer Konzerns werden ganze Landstriche verwüstet, Wasserquellen vergiftet und Menschen verfolgt, inhaftiert oder in den Tod getrieben.
Das in Peru gewonnene Kupfer landet u.a. in der Tesla Gigafactory im Süden Berlins, wo es in Elektroautos verbaut wird.
Glencore und Tesla sind so eng miteinander verknüpft, dass Musk zeitweise erwog, einen erheblichen Anteil an Glencore-Aktien zu kaufen.
Beide Konzerne kooperieren außerdem in fragwürdigen Rohstoffunternehmungen mit mehr als fragwürdigen Geschäftspartnern auf dem afrikanischen Kontinent.
Der Aktivist und Journalist Vidal Merma begleitet seit Jahren die Kämpfe um Land und Wasser in Peru und hat einen Dokumentarfilm über die Zerstörung des lokalen Ökosystems gedreht, den wir mit euch schauen wollen.
Danach wird es noch einen kurzen Vortrag über die globalen Verstrickungen der beiden Konzerne und ein Q&A mit Vidal geben.
Der Film ist in spanisch, deutsch und einer indigenen Sprache mit deutschen Untertiteln.
– vegane Küfa ab 18:00 und heiße & kalte Getränke, danach gibts den Film.… im Solicafé Klatsche in der Regenbogenfabrik.
Das Café ist mit Rollstuhl über eine Rampe zugänglich; die Toiletten sind leider nicht rollstuhlgerecht.
*********************
The multinational commodities giant Glencore exploits resources worldwide.
The consequences in Peru are particularly dramatic: the Swiss corporation’s copper mines are devastating entire regions, poisoning water sources, and persecuting, imprisoning, or driving people to their deaths. The copper mined in Peru ends up, among other places, at the Tesla Gigafactory in southern Berlin, where it is used in electric cars.
Glencore and Tesla are so closely linked that Musk at one point considered buying a significant stake in Glencore. The two companies also cooperate in questionable raw materials ventures with more than questionable business partners on the African continent.
Activist and journalist Vidal Merma has been following the struggles over land and water in Peru for years and has made a documentary about the destruction of the local ecosystem, which we want to watch with you. Afterwards, there will be a short lecture on the global entanglements of the two corporations and a Q&A with Vidal.
The film will be in spanish, german and an indigenous language with german subtitles.
– Vegan dinner from 6 p.m., as well as hot & cold drinks followed by the film… at Solicafé Klatsche in der Regenbogenfabrik.
With wheelchair you can reach the café via a ramp, but the toilets are not wheelchair-accessible.
"... Nüchtern betrachtet basiert die gewerkschaftliche Handlungsfähigkeit schon seit einiger Zeit auf der (stillen) Unterstützung von zur AfD neigenden Kolleg:innen. Die Lage spitzt sich zu. Vor den Betriebsratswahlen 2026 stehen die DGB-Gewerkschaften vor einem grundlegenden Dilemma: Die Kandidat:innen der DGB-Gewerkschaften werden nicht umhinkommen, ihr Mandat durch die Zustimmung von AfD-Wähler:innen zu erringen. (...) Bereits ein einzelner organisierter Rechter kann ausreichen, um den Nichtangriffspakt zu beenden. Das zeigt sich hervorragend am Fall von VW in Zwickau. (...) Es ist davon auszugehen, dass rechte Listen vor allem in größeren Betrieben eingereicht werden. In kleineren Betrieben werden Rechte, falls es keine Personenwahl gibt, wohl eher auf DGB-Listen auftauchen. Das gilt es bei der Listenaufstellung zu berücksichtigen. (...) Die Freistellung für die Betriebs- oder Personalratsarbeit ist für nicht wenige Menschen attraktiver als die Arbeit am Band oder in der Nachtschicht mit Patient:innen. Politische Motive spielen jedoch immer häufiger eine Rolle, so dass die Zahl von Listen mit rechten Kandidat:innen von 2018 bis 2022 anstieg. (...) Es wird eine große Zahl rechter Funktionär:innen auf DGB-Listen und bei Personenwahlen geben, besonders in kleineren Betrieben – schaut etwas genauer hin und besprecht das in Euren Gremien!..."
Aus dem Artikel von Jan Rottenbach (pdf) in express – Zeitung für sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit - Ausgabe 11/2025
Thomas Walker, der die Rolle des Captain Macheath in „The Beggar's Opera“ kreierte, in seiner Rolle in einem Stich von 1728
Captain Macheath tritt die sowohl in John Gays The Beggar's Opera (1728) und dessen Fortsetzung Polly (1777) als auch 150 Jahre später in Bertolt Brechts Die Dreigroschenoper (1928) auf.
Dort bittet er um Verzeihung...
Die Kerle, die in Häuser brechen
Dieweil sie keine Bleibe kennen;
Die Lästermäuler, selbst die frechen
Sie könnten eure Mütter sein!
’s mag ihnen nur an Härte fehlen –
Ich bitt euch, ihnen zu verzeihn.
Habt da mehr Nachsicht mit den kleinen
Und weniger mit den großen Dieben
Die euch in Krieg und Schande trieben
Und betten euch auf blut’gen Steinen.
Die euch erpreßt zu Mord und Raube
Und nunmehr winseln ihr „Vergib!“ –
Stopft ihnen’s Maul und mit dem Staube
Der von eur’n schönen Städten blieb!
Und die da reden von Vergessen
Und die da reden von Verzeihn –
All denen schlage man die Fressen
Mit schweren Eisenhämmern ein.
Mit der Ankunft des US-Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford vor der Küste Lateinamerikas haben sich die Spannungen zwischen den USA und Venezuela weiter verschärft. Es ist das größte Kriegsschiff der Erde, 333 Meter lang und bietet Platz für bis zu 90 Kampfflugzeuge und Hubschrauber sowie mehrere Tausend Soldaten - und wird von zwei Atomreaktoren angetrieben.
Er sieht "breitere geostrategische Überlegungen" mit dem Ziel der "Einkreisung der Karibik, der Rückeroberung der Region als exklusive Einflusssphäre der USA" und damit der Wiederbelebung der Roosevelt-Doktrin von 1904 , die ja eine radikalisierte Fassung der berüchtigten Monroe-Doktrin ist.
Er weist auf die enormen globalen Gefahren eines Krieges hin: "Eine militärische Eskalation in der weltweit größten Ölreserve und einer der wichtigsten Gasregionen hätte verheerende globale Folgen - insbesondere für die EU."
Wir wissen nicht, ob der militärische Aufmarsch nur Drohgebärde ist, oder ob die USA in Kürze die Bolivarianische Republik Venezuela direkt angreifen werden.
Ich möchte einige Argumente darlegen, die einen baldigen Angriff durch die US-Armee wahrscheinlich machen.
1. Die Herrschenden weltweit haben - über 2 Jahre! in Gaza gesehen: Alles ist möglich!
Kriegsverbrechen und Genozid werden nicht versteckt durchgeführt, sondern vor der Weltöffentlichkeit ausgebreitet.
Die militärische und politische Radikalität des israelischen Vorgehens kann eine neue Stufe der Aggression in zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen eingeleitet haben.
2. Technisch handelt es sich in Gaza sich um einen Bomben- und Raketenkrieg mit Drohneneinsatz und mit teilweisem Einmarsch und Besatzung in Verbindung mit klassischen und modernen Geheimdienstaktivitäten. Den Geheimdiensten liegt ein enormes Herrschaftswissen vor aus der permanenten Spionagetätigkeit seit Jahrzehnten.
Der moderne Luftkrieg wurde auch gegen die mittlere Militärmacht Iran geführt.
Zentral war hier, dass der Iran keine eigene Luftwaffe besitzt und keine effektive Luftabwehr. Der militärische Nachteil veralteter Technik wurde vorgeführt und hat die Überlegenheit des extremen Zerstörungspotentials von Israel (und USA) gezeigt.
Venezuelas militärische Ressourcen sind ähnlich wie die Irans einzuschätzen.
3. Das Zeitfenster für einen Krieg der Triumph-Regierung gegen Venezuela ist klein, es sind 2 Jahre plus einige Monate , also die Jahre 2026 und 2027. 2028 findet der Präsidentschaftswahlkampf statt.
4. Beeindruckt von den "Erfolgen" der extremen israelischen Kriegsführung, WOLLEN Trump und seine faschistische Regierung jetzt einen eigenen Krieg führen, und gewinnen. Sie wollen "siegreiche Feldherren" sein.
Die Intention ist irrational.
5. Bei "Regimechange" profitiert die gesamte herrschende Klasse vom Ergebnis durch den Zugriff auf grosse Mengen billigen Öls und Gases, der jetzt nicht gegeben ist.
Dieses Ziel, die mittelbare und unmittelbare Kontrolle der US-Unternehmen auf die enormen Ölvorkommen des Landes, die offene Dominanz der USA, ist die rationale Intention in der Trumpschen Strategie.
6. Die massiven Ausfälle der Ölförderung durch einen Angriff der US-Armee kann nur teilweise ausgeglichen werden durch die Steigerung der Förderung im Nahen Osten. Es ist möglich, dass die Pseudo -Waffenruhe in Gaza die Bedingung der arabischen Staaten war, um dem Angriff der USA auf Venezuela zuzustimmen.
Die unvermeidliche weltweite Ölpreissteigerung führt zu höheren Profiten der Ölstaaten im Nahen Osten (und Russlands).
Mit zynischem Kalkül kann aus einen Teil der Extra-Profite in den arabischen Ländern ein simulierter "Wiederaufbau" in Gazastreifen durchgeführt werden.
Die Risiken eines Angriffs sind enorm, und die weltweiten Folgen wären politisch, sozial und ökonomisch verheerend.
Doku über Dario Salvetti, der seit vier Jahren jeden Tag an seinen ehemaligen Arbeitsplatz kommt, das Werk des Autozulieferers GKN. Und das, obwohl ihm und der gesamten Belegschaft fristlos gekündigt wurde. Zu Unrecht, wie die Arbeiter finden. Als „Collettivo di Fabbrica” kämpfen sie für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und einen Neubeginn ihrer Fabrik.
„Den Bewohner:innen der Habersaathstr. 40-48 wurden in den vergangenen Wochen erst teilweise Strom und Warmwasser gekappt, dann die Fernwärme gekündigt und jetzt auch noch das Trinkwasser abgestellt. Zudem werden durch bezahlte Trupps immer wieder Türen zugemauert, Wohnungen zerstört und Bewohner:innen mit Gewalt eingeschüchtert. Dies geschieht offensichtlich im Interesse des Vermieters, der Arcadia Estates GmbH von Herrn Dr. Pichotta.
Statt diese kriminellen Machenschaften zu unterbinden, hat die Polizei in den vergangenen Tagen Räumungen wegen Versäumnisurteilen durchgeführt. Für die betroffenen Menschen wurde kein Ersatzwohnraum angeboten, sie sind nun wieder wohnungslos.
Der Bezirk Mitte beschäftigt sich seit Jahren mit der Habersaathstraße 40-48. Bislang wurden aber weder Ersatzvornahmen, noch Strafgelder wegen Zweckentfremdung, noch eine Rekommunalisierung umgesetzt. Stattdessen wurde zwischenzeitlich die Abrissgenehmigung verlängert.
Das Bündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn Berlin unterstützt die Mieter:innen und Ex-Wohnungslosen in der Habersaathstraße 40-48 im Kampf um ihren Wohnraum! Wir fordern den Bezirk Mitte auf, die gefassten Beschlüsse endlich umzusetzen! Wir unterstützen die Forderung nach Rekommunalisierung und Erhalt der Häuser Habersaathstraße 40-48!“
Trotz krimineller Energie von Seiten des Eigentümers Andreas Pichotta: erst teilweise Strom und für alle Warmwasser kappen, dann Fernwärme kündigen und jetzt auch noch das Trinkwasser abdrehen und das alles zusammen mit brutalen Schlägertrupps, die Wohnungen zerstören und die Bewohner*innen mit Gewalt einzuschüchtern versuchen. Der Bezirk schaut tatenlos zu, obwohl die BVV Mitte sich immer wieder für die Rekommunalisierung und den Erhalt der Habersaathstraße 40-48 eingesetzt hatte. Wir werden weiter kämpfen! Alle Räumungsversuche sind zu stoppen!
Liebe Kolleg*innen, liebe Azubis, liebe Mitstreiter*innen in den Grünen Gewerken,
am Sonntag, den 23.November 2025 treffen wir uns um 14 Uhr in der Schellingstrasse 6 in Tübingen, um in einen Austausch über unsere Arbeitsbedingungen im grünen Bereich zu kommen.
Warum?
Auch wenn wir unsere Berufe meistens für sinnvoll halten und gerne im Gartenbau und in der Landschaftspflege tätig sind oder waren, leiden viele von uns im Betrieb unter zahllosen Überstunden, wenigen Urlaubstagen und Urlaubssperren, langen und unbezahlten Anfahrten und oft auch unter sexistischer und rassistischer Diskriminierung oder cholerischen Chef*innen. Auch nicht eingehaltene Pausen, körperlich harte Arbeit bei allen Witterungslagen, der Umgang mit fragwürdig zusammengetüftelten Maschinen und Pflanzenschutzmitteln und ihre gesundheitlichen Folgen machen uns zu schaffen. Nur ein Bruchteil von uns schafft es in den körperlich und psychisch anstrengenden Bereichen der Branche bis zur Rente.
Die Zahl der meldepflichtigen Unfälle lag in den letzten Jahren in unseren Branchen zwischen 57.000 und 61.000, wobei alle wohl aus Erfahrungen wissen, dass leider viele Kolleg:innen Arbeitsunfälle nicht melden.wir erleben auch, dass Freund:innen und Genoss:innen ihren Beruf wechseln müssen, weil sie den Arbeitsalltag nicht mehr packen.
Was können wir tun?
Aber wir können das auch ändern: Mit der basis-gewerkschaftlichen “Initiative Grüne Gewerke” (IGG-FAU) haben in den vergangenen Monaten zwei Landarbeiter:innen bei der Auseinandersetzung mit einem Landwirtschaftsbetrieb bei Potsdam bei ihrem ehemaligen Chef bereits über 10.000€ Lohn, Urlaubsentgelt und Mietkaution eingetrieben, wobei es u.A um 270 nicht bezahlte Überstunden aus einem Arbeitsjahr ging. Das Programm und die Forderungen der Initiative Grüne Gewerke findet ihr unter https://gruene-gewerke.fau.org/?page_id=426.
Lass uns treffen!
Wir von der Freien Arbeiter*innen Union (FAU) Tübingen Reutlingen finden, dass es auch hier im Ländle an der Zeit ist uns in unserer Branche zu organisieren. Dafür wollen wir am einen Raum für Austausch und Vernetzung schaffen und anschließend am liebsten einen regelmäßigen Austausch starten, der je nach Bedarf entspannt, freundschaftlich, fachlich oder arbeitsrechtlich sein kann. Wir wollen ein Netzwerk der gegenseitigen Hilfe und Unterstützung von uns Auszubildenden und Arbeitnehmer*innen schaffen - für uns selbst und die nach uns kommen und können dabei auch an bereits vorhandene solidarische Netzwerke bundesweit und international anknüpfen. Wir wollen uns einen Überblick über die Situation in Betrieben in der Region verschaffen und gemeinsam über unsere eigene Rechte lernen und diese dann auch einfordern.
Kommt vorbei!
Wir wollen uns über unsere Situation in unseren Betrieben austauschen und uns kurz über die unsere Möglichkeiten mithilfe von Basis-Gewerkschaften informieren. Außerdem gibt es eine warme Mahlzeit, Snacks und Getränke. Was danach passiert ist euch überlassen! Alle im grünen Bereich, die kein Chef oder Chefin sind, sind herzlich Willkommen! Sonntag den 23.Nov.2025 14-17 Uhr, Schellingstraße 6, Tübingen
Beispielsweise den heutigen Guy Fawkes Day, in dem in Britannien des einzigen Mannes gedacht wird, der je mit ehrlichen Absichten ins Parlament gegangen ist.