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»Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.« Arthur Schopenhauer

Blogkino: Kafka (1991)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus Kafka von Steven Soderbergh. "Soderbergh strebte keine Filmbiographie Franz Kafkas an, sondern verknüpfte Motive aus dessen Leben mit Inhalten und Atmosphäre seiner Romane, insbesondere „Der Prozess“ und „Das Schloss“. Kafka ist Angestellter einer Versicherungsgesellschaft und verbringt seine freie Zeit damit, sich dämonische Geschichten auszudenken. Als ein Freund ermordet wird, begibt er sich auf die Suche nach dem Mörder. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf weitere ungeklärte Todesfälle und gerät an eine politische Widerstandsgruppe, zu der auch der Freund gehört hatte. Kafka verfolgt die Spuren bis zum örtlichen Schloss, wo er die grausige Entdeckung macht, dass ein gewisser Dr. Murnau (eine weitere Reminiszenz an den expressionistischen Film mit Anspielung auf den Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau) dort mit den Gehirnen seiner Opfer experimentiert." (WikiPedia)

Blogkino: Vida y muerte de Buenaventura Durruti, anarquista (1999)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Vida y muerte de Buenaventura Durruti, anarquista". Der Dokumentarfilm beschäftigt sich - wie der Titel schon zum Ausdruck bringt - mit dem Leben und dem Tod von Buenaventura Durruti Dumange (* 14. Juli 1896 in León; -  20. November 1936 in Madrid).

Blogkino: La Societe du spectacle (1973)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "La Societe du spectacle" oder "Die Gesellschaft des Spektakels" nach Guy Debord. Bei dem 1967 erschienenen Hauptwerk des französischen Künstlers und Philosophen Guy Debord handelt sich um eine philosophisch an Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Karl Marx und Georg Lukács gelehnte radikale Anklage der modernen westlichen und östlichen Industriegesellschaft, des Kapitalismus, der realsozialistischen Bürokratie, der Form der Ware und der modernen damit einhergehenden Regierungstechniken. Das Buch hatte großen Einfluss auf die französische Studentenbewegung des Pariser Mai 1968, erlangte später einen Kultstatus in Kunst und Subkultur und wird bis heute als medientheoretisches wie politisches Werk an Universitäten gelesen. Siehe auch die Beiträge von Fritz Güde dazu: Guy Debord (* 28. Dezember 1931 - -  30. November 1994) - Überlegungen anlässlich seines achtzigsten Geburtstags sowie "L-˜insurrection qui vient" - An der Bahnsteigkante knapp vor "Ankunft der Revolution".

Blogkino: Salt of the Earth (1953)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mit "Salt of the Earth" einen weiteren Klassiker. Der jahrelang auch in hiesigen Programmkinos gezeigte Film vom McCarthy-verfolgten Kommunisten Herbert J. Biberman, der selbst von Verleihern bestreikt wurde ist immer noch ein unerhörter Gegenwartsfilm über MexikanerInnen, die für mehr Sicherheit und die gleiche Bezahlung wie ihre amerikanischen Kollegen kämpften. Nachdem die Polizei eingegriffen hatte, führten die Frauen den Streik bis zum Erfolg weiter. Der Film ist halbdokumentarisch, die ProtagonistInnen spielen ihren Streik nach.

Blogkino: Das Totenschiff - The Death Ship (1959)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus den Klassiker "Das Totenschiff", verfilmt 1959 nach dem Roman von B. Traven mit Horst Buchholz in der Hauptrolle. Regisseur Georg Tressler erzählt in dem spannenden Film die Geschichte des Seemanns Gerard Gale, der in den Kneipen Antwerpens sein Schiff verpaßt, seiner Papiere und Geldes beklaut wird, mittel- und staatenlos durch Europa zieht und schließlich in Barcelona auf dem Totenschiff "Yorikke" anheuert - einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen...





Blogkino: Behold a pale Horse (1964)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Behold a pale Horse", die Verfilmung von Emeric Pressburgers Roman "Komm nicht nach Pamplona" (Killing a Mouse on Sunday, 1961) durch Fred Zinnemann, der lose auf dem Leben des spanischen Anarchisten Francesc Sabaté Llopart basiert: "Zwanzig Jahre nach dem Ende des Spanischen Bürgerkriegs kommt der Junge Paco Dages aus San Martin in Spanien nach Pau, um dort einen Kampfgenossen seines kürzlich getöteten Vaters, den ehemaligen Guerillaführer Manuel Artiguez, zu überreden, nach San Martin zurückzukehren und den Guardia-Civil-Capitan Viñolas zu töten, der den Vater ermordet hat. Artiguez lehnt dies rundheraus ab, nimmt aber später wieder Kontakt zu Paco auf und befragt ihn über die örtlichen Verhältnisse, als er erfährt, dass seine Mutter Pilar im Krankenhaus von San Martin im Sterben liegt. Viñolas rechnet damit, dass Artiguez seine Mutter besuchen wird, und stellt ihm eine Falle, indem er das Krankenhaus unauffällig weiträumig umstellt. Die Falle steht bereit, doch die Mutter stirbt, ohne dass Artiguez aufgetaucht ist. Viñolas beschließt, den Tod Pilars geheim zu halten, und schickt seinen Informanten Carlos zu Artiguez, um ihn doch noch von einem Besuch zu überzeugen... "

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Zuletzt bearbeitet am 02.01.2019 08:29

Blogkino: The 43 Group

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus die 2001 entstandene Doku The 43 Group: "1945, nachdem der Krieg beendet war, entschied Oswald Mosley, daß er dort weitermachen konnte, wo Hitler und Mussolini aufgehört hatten. Er irrte, die 43 Group trat auf. In einer erbitterten, blutigen aber gleichzeitig glänzenden verdeckten Kampagne zerstörte sie die faschistische Mosley-Bewegung."



Blogkino: Accidental Death of an Anarchist (1984)

Heute setzen wir das Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mit dem von Dario Fo verfassten "Accidental Death of an Anarchist" (Zufälliger Tod eines Anarchisten / "Morte accidente di un anarchico" ) fort. Zur Handlung schreibt theatertexte.de: "1969 erschütterte eine Serie von Bombenattentaten Italien. Der Anarchist Pinelli, der mit anderen Verdächtigen festgenommen wurde, stürzte bei einem Verhör aus dem Fenster. Offizielle Version: Selbstmord und damit Eingeständnis seiner Schuld. Dieses Ereignis greift Dario Fo auf, und zwar mit den Mitteln der Groteske: vor allem durch den Narren, eine seiner Lieblingsfiguren, die in vielen seiner Stücke auftritt. Der Narr leidet an einer Verkleidungs- und Nachahmungsmanie und kommt vielfältig getarnt den Hintergründen des Todes des Anarchisten Pinelli auf die Spur."



Blogkino: Un condamné à mort s'est échappé (1956)

Heute setzen wir das Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus mit dem 1956 von Robert Bresson gedrehten Klassiker "Un condamné à mort s'est échappé" fort: "Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit, der Flucht des französischen Offiziers André Devigny (1916-“1999) aus dem von der Wehrmacht requirierten Gefängnis Fort Montluc nahe Lyon.
Frankreich im Zweiten Weltkrieg: Der gefangengenommene französische Offizier Fontaine wird von der SS scharf verhört und anschließend in eine Zelle verbracht, aus der kein Entfliehen möglich zu sein scheint. Die Tage verlaufen immer in ein- und demselben Rhythmus, Eintönigkeit bestimmt den Ablauf. Die wenigen im Flüsterton gehaltenen Worte zwischen den gefangenen Soldaten beim allmorgendlichen Waschgang sind bereits ein Höhepunkt. Fontaine ist der einzige unter ihnen, der an Flucht denkt. Mit großer Anstrengung und Geduld bereitet er seinen gewagten Ausbruch vor.
Primitives Werkzeug, mit dem er sich, ohne Hilfe von außen, Freiheit verschaffen will, sind sein einziges Hilfsmittel. Die Mitgefangenen, die sich im Gefängnisalltag eingerichtet haben, sind keine Hilfe. Unmittelbar vor dem Tag X sperren die Deutschen einen weiteren Gefangenen in seine Zelle. Der gerade einmal 16 Lebensjahre zählende Junge trägt eine deutsche Uniformjacke. Ist er ein Spitzel? Fontaine muss sich entscheiden: für Vertrauen oder die Beerdigung seines Plans..." (WikiPedia)

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