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»Es ist besser stehend zu sterben als auf Knien zu leben.« Emiliano Zapata Salazar

Blogkino: Die Bergkatze (1921)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit der 1921 unter der Regie von Ernst Lubitsch entstandenen Stummfilm Groteske "Die Bergkatze" fort. Das Filmlexikon bei Zweitausendeins vermerkt zum Inhalt: "Ein Offizier, der als notorischer Schürzenjäger in eine Bergfestung strafversetzt wird, verliebt sich in eine Räubertochter, die ihm als Treuepfand seine Uniformhose abluchst. Sein erstes Kommando ist eine Strafexpedition gegen die Räuberbande, die er erfolgreich durchführt, auch wenn als Belohnung die erzwungene Heirat mit der Kommandantentochter lockt. Dieser Stummfilm war der erste kommerzielle Misserfolgt von Ernst Lubitsch, der diesen Umstand auf seinen despektierlichen Umgang mit dem Militär zurückführte. (...)". Auch die hochkarätige Besetzung mit den damaligen Stars Pola Negri, Victor Janson und Paul Heidemann konnte nicht verhindern, dass der Film aus dem Grund mehrfach zensiert und schließlich mit einem Jugendverbot belegt wurde.

Blogkino: Der müde Tod (1921)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1921 unter der Regie von Fritz Lang entstandenen Streifen "Der müde Tod". "

Ein junges Ehepaar kommt in das Gasthaus einer kleinen Stadt. Ein geheimnisvoller Fremder setzt sich an ihren Tisch. Man erfährt in Rückblenden, dass dieser ein Grundstück nah am Friedhof gekauft und mit einer hohen Mauer umgeben hat, die weder Fenster noch Türen besitzt. Als die Ehefrau den Speiseraum verlässt und kurz darauf wieder zurückkommt, ist ihr Mann verschwunden. Sie erfährt, dass er mit dem Fremden weggegangen sei und versucht, seinen Spuren zu folgen. Als sie zu der Mauer des Todes gelangt, sieht sie geisterhafte Gestalten, die durch die Mauer hindurchgehen, darunter auch ihr Geliebter. Sie versucht vergeblich, ihn festzuhalten und fällt daraufhin in Ohnmacht. Der Apotheker findet sie und nimmt sie mit zu sich. In einem aufgeschlagenen Buch liest sie dort den Spruch Salomos: "Liebe ist so stark wie der Tod". Sie findet eine Flasche mit einem Elixier und trinkt davon. Daraufhin wird sie wieder an die hohe Mauer versetzt und steigt nun über eine hohe Treppe hinauf an die Pforte des Todes.

Die Ehefrau findet beim Tod Einlass: Er führt sie in eine dunkle Halle, in der die Lebenslichter der Menschen brennen, flackern und verlöschen, wenn ihre Stunde gekommen ist. Der Tod erklärt ihr, dass er eigentlich des Tötens überdrüssig ist -“ doch da er Gott Folge leisten muss, kann er nicht anders.

Trotzdem gibt er der Frau eine Möglichkeit, ihren Mann wiederzubekommen..."

Bingo! Natürlich gibt es immer eine Lösung, so auch in diesem Fall. Mehr verraten wir aber nicht, sondern wünschen viel Spaß!

Blogkino: Der Golem, wie er in die Welt kam (1920)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit "Der Golem, wie er in die Welt kam". Der berühmte Streifen war einer der künstlerisch wie geschäftlich größten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion:"Prag im 16. Jahrhundert: An der Stellung der Sterne erkennt Rabbi Löw, dass große Gefahr für das jüdische Ghetto droht. Er entschließt sich daraufhin, den Golem, einen künstlichen Menschen aus Lehm, zum Leben zu erwecken. Der Golem soll laut alten jüdischen Legenden Unheil abwenden. Und tatsächlich verkündet der Kaiser ein Dekret gegen die Juden. Diese sollen die Stadt verlassen. Die Urkunde wird von Junker Florian der jüdischen Gemeinde und Rabbi Löw übergeben. Bei dieser Gelegenheit verlieben sich der christliche Junker und die Tochter des Rabbi Löw mit Namen Mirjam. Rabbi Löw möchte den Kaiser umstimmen und schreibt ihm eine Nachricht, in der er auf seine Verdienste verweist und um eine Audienz bittet. Diese wird ihm während eines Festes gewährt. Der Rabbi nimmt den Golem mit, und als die Kaiserburg durch magische Kräfte einzustürzen droht, kann der Rabbi dies mit Hilfe des Golems verhindern. Zum Dank nimmt der Kaiser das Dekret gegen die Juden zurück. (...)" (WikiPedia)


Blogkino: Algol. Eine Tragödie der Macht (1920)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1920 entstandenen Film Algol. Eine Tragödie der Macht. Zum Film schreibt WikiPedia:

"Robert Herne ist ein Minenarbeiter in einer Kohlegrube. Eines Tages stößt er während der Arbeit in der Mine auf einen Außerirdischen vom Planeten Algol. Dieser gibt ihm das Geheimnis der Algol-Wellen und eine Maschine, die diese vom Algol-Stern ausgehenden Wellen in Energie verwandelt. Herne hat nun eine unerschöpfliche Energiequelle in der Hand.

Herne, der die Chance seines Lebens erkennt und ergreift, nutzt die Maschine und versorgt die ganze Welt mit Energie. Er gewinnt überall an Macht und Einfluss. Doch seine Freundin Maria verlässt ihn und flieht in ein agrarisch geprägtes Nachbarland, das Hernes Machtstreben noch widersteht. Herne heiratet die reiche Grubenbesitzerin Leonore Nissen, mit der er zwei Kinder hat. (...)"

Blogkino: Genuine. Die Tragödie eines seltsamen Hauses (1920)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem1920 unter der Regie von Robert Wiene entstandenen "Genuine. Die Tragödie eines seltsamen Hauses" (aka: "Genuine the Tale of a Vampire").

"Eingebettet in eine knappe Rahmenhandlung erzählt der Film die -“ von einem Maler geträumte -“ Geschichte der jungen Genuine, die von einer orientalischen Sekte zur Priesterin gemacht und in blutrünstige Rituale hineingezogen wird. Sie wandelt sich unter dieser Erfahrung selbst zu einer grausamen Persönlichkeit und bleibt dies auch, als sie von Sklavenhändlern geraubt und auf einem Markt feilgeboten wird. Ihr Käufer ist der voyeuristische alte Lord Melo, ein Sonderling, der die junge Frau in ein käfigartiges, von einem hohen Wall umgebenes Haus einschließt und aus Eifersucht keinem Fremden Zutritt gewährt. Nur den ebenfalls eigenbrötlerischen alten Barbier Guyard lässt er täglich kommen, um sich rasieren zu lassen. Als Guyard eines Tages verhindert ist und als Ersatz seinen Neffen und Lehrling Florian schickt, nimmt die Tragödie ihren Lauf. Genuine betört den jungen Barbier, der dem alten Tyrannen mit dem Rasiermesser die Kehle durchschneidet. Ihre wiedererlangte Freiheit nutzt Genuine, um ihre Blutgier zu stillen und als Femme fatale alle verfügbaren Männer zugrunde zu richten: als Liebesbeweis fordert sie von ihnen den Selbstmord. Ihr blutiges eigenes Ende findet sie, als der auf der Suche nach dem wahnsinnig gewordenen Barbier befindliche Mob in das Haus eindringt und Genuine ersticht."
(Wikipedia)

Der stark zensierte Film existiert leider nur noch in einer knapp 44 minütigen Fassung.

Blogkino: Von morgens bis mitternachts (1920)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem1920 unter der Regie von Karlheinz Martin entstandenen Stummfilmmeisterwerk "Von morgens bis mitternachts". Zur Handlung: "Eine Dame kommt in eine Bank, um Geld für den Kauf eines Gemäldes von einem Trödler abzuheben. Die Auszahlung wird ihr vom Bankdirektor jedoch verweigert. Angereizt von der Vorstellung eines mondänen Lebens, ähnlich dem der von ihm angehimmelten Dame, stiehlt sich der Kassierer der Bank mit einer großen Menge Geld davon, um der Dame zu helfen. Diese lehnt sein Geldangebot aber lachend ab -“ sie kann sich das Gemälde (eine im Stil des Expressionismus gemalte nackte Venus) auch so leisten. Inzwischen wird sein Diebstahl in der Bank entdeckt. Der Kassierer geht heim, wo er auf seine triste Familie trifft..." (WikiPedia)

Blogkino: Das Kabinett des Dr. Caligari (1920)

Wir setzen unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos fort mit dem 1920 unter der Regie von Robert Wiene entstandenen expressionistischen Stummfilm "Das Kabinett des Dr. Caligari" der als einer der Meilensteine der Filmgeschichte gilt. Der Film erzählt die Geschichte eines Schlafwandlers, der tagsüber auf dem Jahrmarkt den Besuchern deren Zukunft vorhersagt und nachts zum Mörder wird - unter der Führung des wahnsinnigen Dr. Caligari...



Anm.: Der Film lief hier bereits 2008, die Wiederholung bitten wir zu entschuldigen.

Blogkino: Nerven (1919)

Wir setzen in unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos mit dem von Robert Reinert gedrehten Stummfilmdrama Nerven fort. Zur Handlung des von der Zensur schwer gezeichneten Films schreibt WikiPedia: "Geschildert werden die Schicksale verschiedener Personen aus unterschiedlichen sozialen Schichten: der Fabrikant Roloff, der seinen Glauben an den technischen Fortschritt verloren hat, der Lehrer Johannes, der in Volksversammlungen soziale Reformen fordert, und Marja, die -“ sich zur Revolutionärin wandelnd -“ zum bewaffneten Kampf gegen die Herrschenden aufruft."

Blogkino: Opium (1919)

Wir setzen unserer Kategorie Blogkino heute die Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos mit dem Stummfilmdrama Opium aus dem Jahre 1919 fort. Das Stummfilmdrama von Robert Reinert mit Eduard von Winterstein, Werner Krauß und Conrad Veidt in den Hauptrollen handelt - wie der Titel schon vermuten lässt - von einem Forscher, der gegen Ende seines Forschungsaufenthalts in China, bei dem er sich intensiv der Untersuchung der Wirkung der Droge Opium gewidmet hat und nun von einer neuen Sorte desselben erfährt. Um seine Forschungen zu vervollständigen begibt sich Professor Gesellius zu diesem Etablissement. Dessen Besitzer, Nung-Tschang, erzählt dem Europäer folgende Geschichte: Nung-Tschangs Ehefrau hatte einst eine heimliche Affäre mit einem Europäer gehabt und brachte daraufhin ein uneheliches Kind zur Welt. Außer sich vor Zorn, ermordete Nung-Tschang daraufhin seine Frau und nahm das Kind zu sich. Der europäische Ehebrecher wurde von ihm als menschliches Versuchsobjekt missbraucht, um an ihm die Wirkung seines speziellen Opiums zu erforschen...

Der Film war wegen seiner großen Aktualität 1918/19 ein großer Publikumserfolg.



Quellen / weitere Informationen

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