Heute beginnen wir in unserer Reihe Blogkino eine Reihe mit Filmen des expressionistischen Kinos. Den Aufschlag macht ein deutscher Gruselfilm von Stellan Rye und Paul Wegener aus dem Jahr 1913. Er gilt als der weltweit erste Autorenfilm und Kunstfilm: "Der Student von Prag": Der Student Balduin verkauft sein Spiegelbild für 100.000 Gulden an den Scharlatan Scapinelli, um mit diesem Geld am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können, seinen sozialen Stand zu erhöhen und um so von einer Aristokratin erhört zu werden. Er verschmäht die ehrliche Liebe einer anderen und wird zum Schluss selbst Opfer des makabren Handels. Tja, das Kleinbürgertum. Recht so.
Wir zeigen die vom Filmmuseum München rekonstruierte Fassung mit englischen Untertiteln und der von dem Liszt-Schüler Josef Weiss komponierten und vom Orchester Jakobsplatz München eigens aufgeführten Filmmusik.
Blogkino: The Herd
Heute drehen wir in unserer Reihe Blogkino mal den Spieß um und tauschen die Rollen...
Blogkino: Tabu (1931)
Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino mit Tabu den letzten von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Film. Der Film wurde mit einem Oscar für die Kameraführung ausgezeichnet. Die Südseeballade - eine außergewöhnliche poetische und stimmungsstarke Mischung aus Spielfilm und ethnografischer Studie - ist ein Stück Filmgeschichte und der letzte, den wir in dieser kurzen Murnau Retrospektive zeigen.
"Matahi ist ein Perlentaucher auf der Südsee-Insel Bora Bora. Er begegnet der schönen Reri und verliebt sich in sie. Kurze Zeit später trifft der alte Krieger Hitu auf der Insel ein, der als Abgesandter des Häuptlings von Fanuma dem Häuptling von Bora-Bora eine Nachricht überbringt. Zur Religion der Insulaner gehört es, eine Frau als göttliche Jungfrau zu ernennen. Die derzeitige Jungfrau ist gestorben, und der Häuptling von Fanuma, Oberhäuptling aller Inseln, hat sich für Reri als ihre Nachfolgerin entschieden. Sie wird von Hitu nun mit einem Tabu belegt, womit sie den Göttern geweiht ist. Jeder Mann, der sie begehrt, ist des Todes. Hitu wurde damit beauftragt und steht mit seinem eigenen Leben dafür ein, Reri nach Fanuma zu bringen. (...)" (Wikipedia)
Blogkino: Phantom (1922)
Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino mit Phantom einen weiteren von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Film. Er entstand nach der gleichnamigen Erzählung von Gerhart Hauptmann.
"Lorenz Lubota schreibt rückblickend die Geschichte seines Lebens auf: Er ist angestellter Schreiber bei der Stadt, Bücherwurm und Möchtegern-Dichter. Eines Tages auf dem Weg zur Arbeit wird er von einer Pferdekutsche angefahren. Er ist von der Schönheit der Fahrerin, der Tochter Veronika des reichen Eisenwarenhändlers Harlan, betört und jagt ihr fortan nach wie einem Phantom. Lubota gleitet ab in seine eigene, surreale Traumwelt. Seine Gedanken drehen sich nur darum, Veronika nahezukommen, er spricht gar bei ihren Eltern vor und macht einen Heiratsantrag. Abgewiesen und gedemütigt vernachlässigt Lubota sein Leben und verliert seine Arbeit. (...)" (WikiPedia)
Lorenz Lubotas Geschichte ist nicht nur das Erlebnis einer Amour fou und ihrer Folgen, sie spiegelt auch die Situation des deutschen Kleinbürgers unmittelbar nach Krieg und Novemberrevolution -“ sein gestörtes Realitätsverhältnis, sein Schwanken, seine Ratlosigkeit, meint Fritz Gehler in Deutsche Spielfilme von den Anfängen bis 1933, S. 80 f.
Blogkino: Faust (1926)
Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino mit "Faust" einen weiteren von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Film. "Murnaus Faust -“ eine deutsche Volkssage verwebt Motive aus dem Volksbuch Historia von Doktor Johann Fausten -“ dem weitbeschreyten Zauberer und Schwarzkünstler (1587) mit Elementen aus den Dramatisierungen dieses Stoffes durch Christopher Marlowe und J. W. Goethe."
"Erzengel Michael und Mephisto schließen einen Pakt, nach dem Mephisto die Erde gehören würde, wenn es ihm gelingt, die Seele des Gelehrten Faust zu erringen.
Als in der Stadt die Pest ausbricht, findet Faust kein Mittel gegen die Seuche. In seiner Verzweiflung ruft er die bösen Geister an. Mephisto, der selbst die Pest entfacht hat, erscheint und bietet ihm seine Hilfe an. Faust lässt sich auf einen Vertrag - zunächst für einen Probetag - ein, indem er als Gegenleistung Mephisto seine Seele verspricht. Es gelingt Faust, einen Pestkranken zu heilen. Doch eine weitere Heilung kann er nicht vollbringen, weil die Kranke ein Kreuz in der Hand hält. Die Menge will Faust steinigen, er rettet sich in sein Studierzimmer. (...)" Wikipedia
Blogkino: Tartüff (1925)
Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino mit "Tartüff" einen weiteren von Friedrich Wilhelm Murnau gedrehten Film nach Molieres Werk Tartuffe oder Der Betrüger.
"Ein wohlhabender alter Mann wird von seiner Haushälterin gehegt und gepflegt. Da diese es auf sein Vermögen abgesehen hat, versucht sie ihn beharrlich davon zu überzeugen, sie statt seines Enkels im Testament zu berücksichtigen. Durch eine Intrige gelingt ihr dies. Um an das Erbe zu kommen, fängt sie danach an, den alten Mann langsam zu vergiften.
Der Enkel schöpft Verdacht, kommt aber erst einmal nicht an seinen Großvater heran, um ihn zu warnen. Nun stellt sich heraus, dass seine Berufswahl als Schauspieler von Vorteil ist. Er verkleidet sich als Betreiber eines Wanderkinos und fährt vor dem Haus des Großvaters vor. Zuerst will die Haushälterin ihn abwimmeln, doch dann lässt sie sich durch seinen Charme davon überzeugen, ihn eine Filmaufführung im Hause durchführen zu lassen." (WikiPedia)
Blogkino: Der letzte Mann (1924)
Heute zeigen wir in unserer beliebten Reihe Blogkino einen Meilenstein des expressionistischen Kinos: "Der letzte Mann" von Friedrich Wilhelm Murnau. „Ein Hotelportier sinkt zum Toilettenmann herab, ein Schicksal, das er nicht verkraften kann. Seinen Leidensweg schildert der expressionistische Stummfilm [...] in künstlerischer Regie mit meisterlichen Bildern und hervorragendem Spiel bis hin zu den Chargen.“ (Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz: Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 493.)
Blogkino: Sie leben (1988)
Heute in der Reihe Blogkino: Die Mutter aller Verschwörungstheorien - John Carpenters "Sie leben". Ganz Los Angeles ist von Außerirdischen unterwandert, die - als reiche Geschäftsleute getarnt - die Bevölkerung per Fernhypnose in Konsumzombies verwandeln. Ganz Los Angeles? Nein, einige Revolutionäre setzen sich zur Wehr...
Blogkino: Schachnovelle
Heute in der Reihe Blogkino: Schachnovelle von Stefan Zweig, das er zwischen 1938 und 1941 im brasilianischen Exil schrieb. Es ist sein letztes und zugleich bekanntestes Werk. Wir zeigen die darauf basierende Verfilmung von 1960 mit Curd Jürgens, Claire Bloom, Hans-Jörg Felmy, Mario Adorf, Hans Söhnker, Albert Bessler.
Im Zentrum der Handlung steht die Konfrontation der psychischen Abgründe, die ein Gefangener der Gestapo erlebt hat, mit der oberflächlichen Lebenswelt wohlhabender Reisender in der Rahmenhandlung. Das Schachspiel spielt anfangs nur die Rolle einer bloßen Unterhaltung bzw. eines einträglichen Sports und erhält erst durch die Figur des Gefangenen Dr. B., der sich während seiner Haftzeit intensiv mit Schach beschäftigt hat, seine tiefere Bedeutung. (Wikipedia)
Blogkino: The Giant Gila Monster (1959)
In unserer Reihe Blogkino zeigen wir heute "The Giant Gila Monster". Der Streifen wurde in den Kinos zusammen mit dem hier letzte Woche gezeigten "The Killer Shrews" aufgeführt. Ein Dorf in der Nähe der Chihuahua-Wüste wird von einer riesigen und giftigen Eidechse bedroht. Ein Metallarbeiter hat eine Idee, die man dem Tierchen den Garaus machen könnte...