Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Yojimbo. Der unvergleichliche Toshiro Mifune spielt die Hauptrolle in Akira Kurosawas visuell atemberaubendem und düster-komischem Film „Yojimbo“. Um ein von Terror geplagtes Dorf von der Korruption zu befreien, nutzt der gerissene, herrenlose Samurai Sanjuro einen Bandenkrieg zwischen zwei bösen Clans zu seinem Vorteil. Dieser aufregende Genre-Mixer, der zweimal neu verfilmt wurde, einmal von Sergio Leone und einmal von Walter Hill, ist nach wie vor einer der einflussreichsten und unterhaltsamsten Filme aller Zeiten.
Blogkino: Tora no O o Fumu Otoko-tachi (1945)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den vierten Film von Akira Kurosawa,"Die Männer, die auf des Tigers Schwanz". Der Film traten basiert auf einer legendären Begebenheit aus dem 12. Jahrhundert, bei der der Fürst Yoshitsune und eine Gruppe von Samurai-Gefolgsleuten sich als Mönche verkleiden, um einen gefährlichen feindlichen Kontrollpunkt zu passieren. Die Geschichte wurde jahrhundertelang im Nō- und Kabuki-Theater dramatisiert und wird hier zu einem der spannendsten frühen Filme des Regisseurs. Auch wenn der Film als eines der Frühwerke Kurosawas schon 1945 gedreht wurde, war er wegen Unpatriotismus und ähnlichen Vorwürfen bis zu den Verträgen von San Francisco verboten. 1952 wurde er das erste Mal aufgeführt.
Blogkino: Donzoko (1957)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Klassiker Donzoko. Das Drama des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa auf der Vorlage des Theaterstückes Nachtasyl von Maxim Gorki aus dem Jahre 1902 spielt in einem japanischen Slum. Der Handlungsort des Filmes ist ein Nachtasyl, in dem mehrere gescheiterte Existenzen (eine Prostituierte, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler, ein Dieb und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau) Obdach finden. Es ist die Geschichte mittelloser, ausgebeuteter und erniedrigter Menschen, die sich alle nach einem besseren Leben sehnen, jedoch nicht in sich selbst die Kraft finden, ihr Leben zu ändern.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein freundlicher buddhistischer Priester, der ebenfalls noch im Nachtasyl Obdach findet. Er versucht den Charakteren bei ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet nur noch größeres Unheil an.
Im Mittelpunkt der Handlung steht ein freundlicher buddhistischer Priester, der ebenfalls noch im Nachtasyl Obdach findet. Er versucht den Charakteren bei ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet nur noch größeres Unheil an.
Blogkino: The Hidden Fortress (1958)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samuraiklassiker The Hidden Fortress. In „Die verborgene Festung“ spielt der einzigartige Toshiro Mifune einen General, der die Prinzessin seines besiegten Clans (eine wilde Misa Uehara) beschützen soll, während die beiden den königlichen Schatz durch feindliches Gebiet schmuggeln. Mit dabei sind zwei tollpatschige, hinterhältige Bauern, die vielleicht ihre Freunde sind oder auch nicht. Dieser rasante Film gehört zu den beliebtesten Werken des Regisseurs und hat George Lucas' „Star Wars“ stark beeinflusst.
Blogkino: Zoku Sugata Sanshirō (1945)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Martial Arts Thriller Zoku Sugata Sanshirō. Kurosawas erster Film war so ein Hit, dass das Studio den Regisseur drängte, eine Fortsetzung zu machen. Das Ergebnis ist ein super unterhaltsames Abenteuer, in dem die meisten Hauptdarsteller aus dem ersten Teil wieder dabei sind. In der zweiteiligen Geschichte kämpft Sanshiro erst gegen zwei Amerikaner und wird dann zum Ziel einer Rachemission der Brüder des Bösewichts aus dem ersten Film.
Blogkino: Sugata Sanshirō (1943)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Martial Arts Thriller Sugata Sanshirō von Akira Kurosawa. Der coole Debütfilm des Regisseurs basiert auf einem Roman von Tsuneo Tomita über die Rivalität zwischen Judo und Jiu-Jitsu. Mit Susumu Fujita in der Hauptrolle ist „Sugata Sanshirō“ ein spannender Martial-Arts-Actionfilm, aber auch eine bewegende Geschichte über moralische Werte, wie man sie von Kurosawa kennt.
Blogkino: Drunken Angel (1948)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den starken frühen Film Noir "Drunken Angel" vom großartigen Akira Kurosawa. In dessen ersten Zusammenarbeit stürmt Toshiro Mifune als unberechenbarer, tuberkulöser Krimineller auf die Leinwand und beginnt eine ungewöhnliche Beziehung mit Takashi Shimuras abgestumpftem Arzt. Drunken Angel spielt in den schlammigen Sümpfen und Hinterhöfen des Nachkriegs-Tokios und ist ein stimmungsvoller, düsterer Schnappschuss einer gefährlichen Zeit und eines gefährlichen Ortes, mit einem der denkwürdigsten gewalttätigen Höhepunkte des Regisseurs.
Blogkino: Kagemusha (1980)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Kagemusha. Als ein Kriegsherr stirbt, wird ein Dieb gebeten, ihn zu ersetzen, und wird dann von dem Geist des Kriegsherrn und seinen eigenen Ambitionen verfolgt. In seinem späten Meisterwerk „Kagemusha“ kehrt Akira Kurosawa zum Samurai-Film und zu einem Hauptthema seiner Karriere zurück: dem Spiel zwischen Illusion und Realität. Kurosawa lässt die Pracht des feudalen Japans und die Prachtentfaltung des Krieges aufwendig wiederaufleben und schafft ein historisches Epos, das auch eine Meditation über die Natur der Macht ist.
Blogkino: Onibaba (1964)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Onibaba. Während eines Bürgerkrieges im Japan des 14. Jahrhunderts müssen eine junge Frau und deren Schwiegermutter ohne ihren Mann bzw. Sohn auskommen. Da sie die Felder alleine nicht bestellen können, überfallen sie verletzte und ahnungslose Samurai, töten sie und verkaufen deren Ausrüstung an einen Waffenhändler. Die Leichen entsorgen sie in einem großen Loch inmitten eines Chinaschilf-Sumpfes, in dem sie auch leben. Im Lauf des Films erfährt man nie ihre Namen.
Eines Tages kehrt ihr Nachbar Hachi aus dem Bürgerkrieg zurück und berichtet, dass der Mann/Sohn ums Leben gekommen ist. Hachi zieht in seine alte Hütte in der Nachbarschaft ein. Er wirft ein Auge auf die junge Frau. Als die beiden eine zunächst verheimlichte Affäre beginnen, zerbricht das Verhältnis des Mädchens zu ihrer Schwiegermutter. Die alte Frau ist eifersüchtig und fürchtet um ihre Existenz, weil sie alleine die Lebensunterhalt sichernden Raubmorde nicht durchführen kann...
Eines Tages kehrt ihr Nachbar Hachi aus dem Bürgerkrieg zurück und berichtet, dass der Mann/Sohn ums Leben gekommen ist. Hachi zieht in seine alte Hütte in der Nachbarschaft ein. Er wirft ein Auge auf die junge Frau. Als die beiden eine zunächst verheimlichte Affäre beginnen, zerbricht das Verhältnis des Mädchens zu ihrer Schwiegermutter. Die alte Frau ist eifersüchtig und fürchtet um ihre Existenz, weil sie alleine die Lebensunterhalt sichernden Raubmorde nicht durchführen kann...
Blogkino: Sanjuro (1962)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Toshiro Mifune gibt in Akira Kurosawas temporeischem, wunderschön komponiertem Film „Sanjuro“ mit seiner prahlerischen Art und seinem Knurren eine brillante komödiantische Darbietung. In diesem raffinierten Pendant zu ‚Yojimbo‘ hilft der abgebrühte Samurai Sanjuro einer idealistischen Gruppe junger Krieger, die bösen Einflüsse in ihrem Clan auszumerzen, und stellt dabei ihr Bild vom „richtigen“ Samurai auf den Kopf. Weniger frech als sein Vorgänger, aber genauso unterhaltsam, ist die Rückkehr dieser klassischen Figur ein Meisterwerk für sich.