

Heraus zum revolutionären 1. Mai 2025!
Am 1.Mai gehen wir deshalb gemeinsam und vereint auf die Straße! Für den Bruch mit diesem System, für die Perspektive der Revolution!
Zum Aufruf.
Stuttgart-Süd: Internationalistisches 1. Maifest im Linken Zentrum Lilo Herrmann
Es gibt die Möglichkeit, das Linke Zentrum, seine Räumlichkeiten und die dort beheimateten Initiativen kennen zu lernen ebenso wie die Möglichkeit, auf dem Straßenfest in der Taubenstraße bei Essen und Trinken zu entspannen, sich zu unterhalten oder dem Bühnenprogramm zu lauschen.
Kommt vorbei ! 1. Mai von 15:00 - 22:00 Uhr Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Böblingerstraße 105, 70199 Stuttgart Straßenfest in der Taubenstraße.
Mehr Infos zu Demostration: Revolutionäres 1. Mai Bündnis Stuttgart
Stuttgart-Ost: 1. Mai Straßenfest 2025 im Stadtteilzentrum Gasparitsch
Ablauf
- Kaffee & Kuchen, Fingerfood
- Quiz
- Infostände
- Kinderprogramm
- Kurzvorstellungen der beteiligten Initiativen & Gruppen
- Kasperletheater für jung und alt (von der Freien Arbeiter*innen Union)
- Live-Musik
17 Uhr: Kundgebung am Ostendplatz (am REWE):
Gemeinsam gegen Sozialraub, Faschismus und Krieg
ab 18:30 Uhr: warmes leckeres Essen
bis 18:30 Uhr: Quizabgabe
19:15 Uhr: Quizauflösung
ab 20:0 Uhr: Live Musik mit
Mehr Informationen
Berlin: Tag der politischen Gefangenen - Free all Antifas!
Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
Weitere Ereignisse zu diesem Thema
Links
18. März: Freiheit für alle politischen Gefangenen!
Am 18.3.1848 stand das sich gerade entwickelnde Proletariat auf den Barrikaden, 23 Jahre später, am 18.3.1871, kam es zum ersten Mal zu einer breit in der verarmten Bevölkerung verankerten Zerschlagung parlamentarisch-monarchistischer Machtstrukturen durch die proletarische Klasse. An diesem Tag griffen die Pariser Arbeiterinnen und Arbeiter zu den Waffen und schufen für einen kurzen Zeitraum eine selbstverwaltete Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, die als Pariser Commune bekannt wurde. Nach nur 71 Tagen wurde der Versuch, sich von den Fesseln der Herrschaft zu befreien, brutal niedergeschlagen.
Die militärisch hochgerüstete Reaktion übte nach ihrem Sieg über die Kommunard_innen blutige Rache. Mehr als 20.000 Männer und Frauen wurden getötet, über 13.000 Menschen zu meist lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Doch im kollektiven Gedächtnis der sozialistischen, kommunistischen und anarchistischen Bewegungen blieb die Commune nicht in erster Linie als Niederlage haften, sondern als die Geschichte eines gemeinsamen Aufbruchs. Bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein galt der 18. März als „Tag der Commune“.
1923 erklärte die ein Jahr zuvor gegründete Internationale Rote Hilfe (RHI) den Tag zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“. Der Faschismus jedoch sollte dieser Tradition ein Ende setzen.
1996 initiierte der „Förderverein Libertad! für internationale Kommunikation und Solidarität“ zusammen mit der Roten Hilfe e.V. zum ersten Mal wieder einen Aktionstag für die Freiheit der politischen Gefangenen. Seitdem werden an diesem Tag vielfältige Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt; die Rote Hilfe versucht mit der jährlichen Sonderausgabe zum 18. März, den politischen Gefangenen eine Stimme zu verleihen sowie den verschiedenen Solidaritäts- und Antirepressionsinitiativen eine Plattform zu bieten, um die Themen „Staatliche Repression“ und „Politische Gefangene“ ins Bewusstsein zu rufen.
Auch 2025 gibt es bundesweit gibt es viele Aktionen, an denen ihr euch beteiligen könnt. Eine Übersicht gibt es beim Bundesvorstand der Roten Hilfe.
Die schönsten Attentate des letzten Jahrhunderts Nr. 9: Johann-Dietrich Weiland vs. Kaiser Wilhelm II.
Am 24. Juni 1901 erklärt ihn das Reichsgericht Leipzig für unzurechnungsfähig und überweist ihn in eine Heilanstalt für psychisch Kranke. Also den Attentäter, leider nicht den Kaiser. "Zunächst kommt Weiland ins St.-Jürgen-Asyl an der St.-Jürgen-Straße. 1904 wird er in Bremens neu errichtete "Irrenanstalt" in Ellen verlegt, das heutige Klinikum-Ost. 40 Jahre verbringt er dort – bis zu seinem Tod 1939."
Quellen: Weser-Kurier, Jay Loomings
Berlin: Der Görli bleibt auf!
Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.
Die schwarz-rote Regierung unter Kai Wegner plant im Sommer den Bau eines Zaunes, um den Park nachts zu schließen. Trotz angespannter Haushaltslage sollen für Zaun und Beleuchtung fast zwei Millionen Euro ausgegeben werden. Die Durchsetzung und Bewachung wird ca. weitere 800.000€ pro Jahr kosten. Viele Menschen haben Widerstand angekündigt, wenn der Zaun gebaut werden soll. So wurde auf der Demo symbolisch ein Zaun zersägt und der Park wurde mit einer Pappmauer und menschlichen Drehkreuzen versperrt.
"Das war heute erst der Auftakt für einen heißen Protest-Sommer, wenn die Bauarbeiten im Juni wirklich starten sollten!"
Weitere Ereignisse zu diesem Thema
Links
- https://goerlizaunfrei.noblogs.org/
- Pressespiegel zum Görlitzer Park
- goerli247.noblogs.org/
- https://wrangelkiezunited.noblogs.org/
- Bizim Kiez
Vor 50 Jahren: "So ein Tag, so wunderschön wie heute!"
Foto: Bewegung 2. Juni via Wikimedia
Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International
Am Donnerstag, den 27. Februar 1975 entführt ein Kommando der Bewegung 2. Juni mitten im Westberliner Wahlkampf, den Spitzenkandidaten der CDU, Peter Lorenz, der die folgenden fünfeinhalb Tage im „Volksgefängnis“ verbringt. Im Austausch mit Lorenz gelingt es, fünf Inhaftierte verschiedener westdeutscher Guerilla-Gruppen, sowie zwei nach dem Tod von Holger Meins inhaftierte Demonstranten, zu befreien. Die erste und einzige erfolgreiche Entführung eines Politikers in der BRD, die die Freilassung von gefangenen Genoss:innen ermöglichte.
Die Entführer verlangten die Freilassung und Ausreise der sechs inhaftierten Gesinnungsgenossen Horst Mahler (der einen Austausch ablehnte) Ingrid Siepmann, Rolf Heißler, Rolf Pohle, Gabriele Kröcher-Tiedemann und Verena Becker.
aus: Die Bewegung 2.Juni Gespräche über Haschrebellen, Lorenz-Entführung und Knast
- DW 27. Februar 1975: CDU-Politiker Peter Lorenz entführt
- RBB: Die Berliner Mauer. Entführung von Peter Lorenz
- Für die Täter hatte Lorenz erstaunlich viel Lob übrig: Sie seien intelligent gewesen, hätten ihn den Umständen entsprechend korrekt behandelt, und überhaupt sei die Aktion „ausgezeichnet geplant worden und ausgezeichnet abgelaufen“.
- SWR2 Archivradio: Entführung von Peter Lorenz
- Stasi Mediathek: Berichte zur Entführung des Berliner CDU-Landesvorsitzenden Peter Lorenz (PDF)
- Berliner Zeitung: Was die Stasi über die Entführung von Peter Lorenz wusste
- Tommy Weisbecker Haus: Dokumentation über die Polizeiüberfälle am 5.3.75 (PDF)
- Berlin - KPD, Rote Hilfe e.V.: Klassensolidarität gegen staatlichen Terror. Dokumentation über den verschärften Polizeiterror nach der Entführung des Volksfeindes Peter Lorenz (1975)
- Archiv Schwarzer Stern: (Raster-)Fahndung/Fahndung Lorenz-Entführung
- Die Entführung aus unserer Sicht ... März 1975 – Die Zeitung der Bewegung 2. Juni die 20 Tage nach der Entführung 30 000 mal in Westberlin verteilt wurde
- Texte zur und von der Bewegung 2. Juni
- Interview zu den Entstehungsbedingungen der Bewegung 2. Juni mit Ralf Reinders und Ronald Fritzsch
- Gespräche über Haschrebellen, Lorenzentführung, Knast Schweine ins Weltall (PDF)
- Oktober 1981– Schlusswort von Klaus Viehmann
- Der Blues – Gesammelte Texte der Bewegung 2. Juni
- Graswurzelrevolution Rezension: Blues der Städte oder Die Bewegung 2. Juni
- Laika Verlag: Der 2. Juni 1967 Band 1 der Bibliothek des Widerstands
- Der 2. Juni 1967 - YouTube
- 3sat Kulturzeit: Der Fall Benno Ohnesorg. Manipulation, Vertuschung
- Dokumente & Texte: Von den Anfängen bis zum 2. Juni 1967
- Ralf Reinders über lange Haare, das Stones-Konzert, die Bullen und Vietnam
Neben der Freilassung der RAF-Genossen hatten die Entführer die Forderung erhoben, dass sie alle miteinander unter Begleitung des ehemaligen Bürgermeisters von Berlin, Pfarrer Heinrich Albertz, in ein Land ihrer Wahl ausgeflogen werden. Erst nach dem Start der Maschine am 3. März 1975 gaben sie den Zielort bekannt: Aden, Hauptstadt der Volksrepublik Südjemen. Nach seiner Rückkehr verlas Albertz eine vom 2. Juni verfasste Erklärung, in der das Codewort "So ein Tag, so wunderschön wie heute" enthalten war. Peter Lorenz wurde daraufhin im Volkspark Wilmersdorf freigelassen.
Vielen Dank an H. für die Zusammenstellung
Leonard Peltiers Rede anlässlich seiner Heimkehr nach Belcourt, North Dakota
Nach fast 50 Jahren hinter Gittern kehrte der indigene politische Gefangene Leonard Peltier heute nach Hause zurück. Indigene Aktivisten von NDN Collective, einer von Indigenen geführte Organisation, die sich dem Aufbau indigener Macht verschrieben hat und Bewohner:Innen von Belcourt, North Dakota, versammelten sich, um seine Freiheit zu feiern, nachdem er jahrzehntelang Ungerechtigkeit ertragen hatte.







