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»Jeden Tag sorgen die Menschen dafür, dass die Haare ordentlich sitzen; warum tun sie das nicht auch mit ihrem Herzen?« Ernesto "Che" Guevara

Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen!

Das Foto von © Sabine Scheffer zeigt das  Fronttransparent mit der Losung „Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen“ und dahinter laufende Menschen. Im HIntergrund sind weitere Transparente zu sehen.
Foto © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Unter dem Motto „Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen“ hat die Berliner Stadtteilorganisation „Hände weg vom Wedding!“ zur Demo aufgerufen. Mehrere hundert Demonstrant*innen zogen durch den Wedding. Sie forderten niedrigere Mieten, die sofortige Rücknahme von Kürzungen im sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Bereich. Die Demonstration hatte in diesem Jahr einen klar antimilitaristischen Schwerpunkt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Die Proteste richteten sich dabei gegen den Zusammenhang von Militarisierung, sozialem Kahlschlag und desolater Wohnraumpolitik. Die Demo führte an den Werkstoren der Pierburg GmbH in der Scheringstraße vorbei. Der Grund hierfür ist die geplante Umstellung der Produktion auf Kriegsgüter. Das Unternehmen, das bislang als Automobilzulieferer tätig war, wurde schon vor einigen Jahren von Rheinmetall, dem größten deutschen Rüstungskonzern, aufgekauft. Bislang war die Produktion dort eine zivile, doch das soll sich nun ändern. Rheinmetall gab unlängst bekannt, am Berliner Standort auf militärische Produktion umstellen zu wollen.

„Wir protestieren dagegen, dass in unserer Nachbarschaft mit der Herstellung von Waffen Kasse gemacht werden kann, während für uns immer weniger vom Lohn übrig bleibt und viele ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Die Kriegsmaschinerie, gefüttert mit unseren Geldern und zu Lasten unserer sozialen Sicherheit, produziert nun auch im Wedding“, so Ruth Sperber, Pressesprecherin von „Hände weg vom Wedding“.

Auch nach der Demonstration soll es weiterhin Aktionen gegen Aufrüstung, Sozialabbau und der Rüstungsproduktion im Gesundbrunnen und darüber hinaus geben.
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1. Mai 2025 im Grunewald: Musk, Milei und Merz zum Mars!

Das Foto von © heba zeigt das startende Mars Shuttle vor dem Publikum das dazu vor dem Emblem der "Grunewald Space Agency"  tanzt.
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
„Musk, Milei, Merz zum Mars!“ forderten einige Tausend Menschen bei der Demonstration zum Ersten Mai im #Grunewald, der in Cape Gruneval umbenannt wurde. Vom Raumbahnhof wurden die ersten #Millionäre mit dem Antinationalen Space Shuttle „myASS“ auf den Mars geschossen. Das zurückgebliebene Vermögen sollte umverteilt werden. Rund um die zentrale Kundgebung am Johannaplatz fanden zahlreiche weitere Satelliten-Kundgebungen statt. Zum Abschluss fuhren viele Teilnehmende mit dem Fahrrad über die #A100 zurück nach #Berlin.

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„Take back the night“: Walpurgisnacht in Berlin

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo mit dem Fronttranspi "In Solidarity we fight - take back the Night" und den dahinter laufenden schwarzen Block, gefolgt von vielen anderen Menschen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Über 3.500 FLINTA* zogen unter dem Motto „Take back the night“ am Vorabend des 1. Mai 2025 von Berlin-Kreuzberg nach Friedrichshain, um gegen Patriarchat, Staat und Kapital zu protestieren. Mit einem schwarzen Block an der Spitze nahmen sich die Teilnehmenden lautstark und begleitet von Pyrotechnik die Nacht zurück. Polizei trat martialisch auf. Teilweise versuchten Streamer und Außenstehende zu provozieren. Die Demonstration löste sich am Boxhagener Platz selbstbestimmt auf und zerstreute sich im Kiez.

„Weltweit kämpfen Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans* & Agender (FLINTA*) Menschen für ihre Freiheit. Von Sudan, Iran, Palästina über Kongo bis nach Kurdistan und darüber hinaus. Kämpfe müssen in ihrer Verbundenheit gesehen und intersektional gedacht werden. Denn die Verwobenheit von Kapitalismus, Kolonialismus & Patriarchat schafft die Bedingungen, um FLINTAS* weltweit zu unterdrücken, zu domestizieren und zu ermorden. Wir stehen in Solidarität mit allen Unterdrückten überall“. (aus dem Aufruf)
Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.


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Alles raus zum 1. Mai!

Als Motiv von Il Quarto Stato wird eine aus der Dunkelheit ins Licht hervorschreitende Masse von Landarbeitern abgebildet; ein Demonstrationszug von Menschen beiderlei Geschlechts und fast jeden Lebensalters, der dem Betrachter frontal (auch konfrontativ), fordernd und selbstbewusst entgegenzumarschieren scheint (sinnbildlich „aus dem Schatten der Vergangenheit und der Geschichte in die erleuchtete Gegenwart“). Dessen vorderste Linien nehmen die gesamte Breite des Gemäldes ein. Ein Ende des Menschenstroms, der sich bis zum in der Dunkelheit angedeuteten Horizont zu erstrecken scheint, ist nicht auszumachen.  Im Zentrum und Vordergrund sind drei auf dem Originalgemälde lebensgroß dargestellte Personen (zwei entschlossen wirkende Männer und eine in klagender Mimik seitlich herbeitretende, vom Hochrenaissance-Maler Raffael inspirierte madonnenhaft erscheinende Frau mit männlichem Kleinkind auf dem Arm) als hervorstechende bzw. anführende Einzelpersonen mit individuellen Zügen zu erkennen; wohingegen die einzelnen Menschen der unmittelbar dahinter folgenden Menge oft nur schemenhaft erscheinen – sozusagen noch in der Anonymität der Masse verborgen und mit ihr verschmelzend.
Der vierte Stand“ (1901) von Giuseppe Pellizza da Volpedo zählt zu den bekanntesten Darstellungen des modernen Proletariats.
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