Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Toshiro Mifune gibt in Akira Kurosawas temporeischem, wunderschön komponiertem Film „Sanjuro“ mit seiner prahlerischen Art und seinem Knurren eine brillante komödiantische Darbietung. In diesem raffinierten Pendant zu ‚Yojimbo‘ hilft der abgebrühte Samurai Sanjuro einer idealistischen Gruppe junger Krieger, die bösen Einflüsse in ihrem Clan auszumerzen, und stellt dabei ihr Bild vom „richtigen“ Samurai auf den Kopf. Weniger frech als sein Vorgänger, aber genauso unterhaltsam, ist die Rückkehr dieser klassischen Figur ein Meisterwerk für sich.
Blogkino: Harakiri (1962)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den japanischen Klassiker Harakiri (japanisch 切腹 Seppuku) des Regisseurs Masaki Kobayashi aus dem Jahr 1962. Der Samuraifilm spielt während der Edo-Zeit und der Herrschaft des Tokugawa-Shōgunats. Er gehört zu den angesehensten Werken der japanischen Filmgeschichte: Nach einer längeren Friedenszeit sind im Japan des 17. Jahrhunderts einige Samurai-Krieger ohne wirkliche Lebensaufgabe und verarmen als herrscherlose Ronin mit der Zeit. Ihre einzige Hoffnung bleibt, mit Hara-Kiri bei den Adligen zu drohen, um wenigstens so an etwas Almosen zu kommen. Den rituellen Selbstmord plant auch Hanshiro. Doch Kageyu, das Samurai-Oberhaupt in seiner Gegend, verbietet es vorerst und erzählt ihm stattdessen eine Geschichte...
Blogkino: Cast a Dark Shadow (1955)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Krimi "Cast a Dark Shadow", hierzulande in den Kinos als "Dämon der Frauen". Der Plot des vorhersehbaren Streifens mit Dirk Bogarde, Margaret Lockwood, Kay Walsh, Kathleen Harrison, und Robert Flemyng: Edward „Teddy“ Bare ist ein Psychopath, der nach Geld von älteren Frauen, die er heiratet strebt und dabei auch nicht vor Mord zurückschreckt. Nachdem er seine vorherige Frau ermordet hat, was er für den perfekten Mord hält, sucht Teddy sich neue Ziele, als deren Vermögen anders als erwartet woanders landet.