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Baskische Impressionen, Teil 3: Der Tod von Jon Anza und die Suche nach der "Wahrheit"

Bildquelle: UKBERRI
Der Bericht der baskischen Zeitung "Gara" über den wahrscheinlichen Tod von Jon Anza nach der Verhaftung und Verhören durch eine spanische Ermittlungseinheit war Gegenstand einer eilends von der Staatsanwaltschaft Bayonne einberufenen Pressekonferenz.

Der ermittelnde Staatsanwalt Marc Marie bezeichnete den Bericht als "eine Information wie jede andere Information auch". Wenn es Personen gäbe, die sachdienliche Hinweise geben könnten, sollen sie sich bei ihm melden.

Angesprochen darauf, ob nicht die enge Zusammenarbeit der französischen und der spanischen Dienste eine solche These wahrscheinlich erscheinen lasse: "Kein Kommentar".

Angesprochen auf den Stand der eigenen Ermittlungen: "Kein Kommentar".

Am selben Tag versammelten sich Aktivisten zu einer Mahnwache für Jon Anza vor dem Gare du Midi in Biarritz.

Aus einer Erklärung der Demonstranten:

"Wir verlangen die Wahrheit. Wir glauben keine Sekunde daran, dass die Polizei diese Ermittlungen mit Nachdruck betreibt. Wir appellieren an alle sich diesem Kampf anzuschliessen, Abgeordnete, Parteien, die demokratische Öffentlichkeit, die Gewerkschaften, dass sie darauf bestehen, dass die Wahrheit ans Licht kommt und dass die Rechte eines jeden letztendlich respektiert werden in diesem Land".

Siehe auch:
"Gara"-k zabaldutako informazioa aztertzeko prest agertu da Baionako Fiskaltza
Urriaren 12an gerra zikina salatzeko deia egin dute biktimen senideek

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  1. Baskische Impressionen, Teil 3: Der Tod von Jon Anza und die Suche nach der "Wahrheit"

Kommentare

  1. Das die Batasuna eine klare Möglichkeit war die Extremen Basken dort zu sammeln und somit vom Terrorismus zu entfernen, da sie die Mitgestaltung des Landes hätten bestimmen können, ist mit dem Verbot der BATASUNA zu nichte gemacht worden. Die Inhaftierung von Genosse Arnaldo führt zu keinem verzicht der ETA sondern zu der Situation: "Wenn ihr radikalen Basken euch demokratisch legalisieren wollt werdet ihr verhaftet, also kommt lieber gleich zur ETA!" Toll Spanien!

    Zapatero und sein Aussenminister sind eigentlich sehr intelligente Menschen mit einem gutem moralischem Empfinden. Hoffentlich siegt Venunft gegenüber Stolz. Frieden ist machbar, sehen wir bei Sinn Fein und Gerry Adams!!! Vepasst nicht die Chance Spanien!, zum Frieden!! Freiheit für Arnaldo Otegi bedeutet irgendwann muß sich die ETA wie die IRA in Irland auflösen um demokratisch-parlamentarisch politik zu machen! Daher Kein Verbot der BATASUNA!
    Antwort

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