Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Streifen Hitokiri von Filmemacher Hideo Gosha. Okada Izō ist ein in Armut geborener Ronin, der sich der Kinnō-Tō [ja] anschließt, einer Gruppe von imperialen Loyalisten mit Sitz in Tosa, die von Takechi Hanpeita angeführt wird. Izō wird bald zu einem bekannten und erfolgreichen Killer und ist Hanpeita gegenüber hartnäckig loyal. Sakamoto Ryōma warnt ihn jedoch, dass er lediglich „Takechis Hund“ sei und Hanpeita ihn am Ende verraten werde. Nachdem Izō einen nächtlichen Angriff der Kinnō-Tō auf die Station Ishibe durch die Enthüllung seiner Identität vereitelt hat, beginnt Hanpeitas Zorn über seinen Fehler und sein Groll über seine eigene Unterordnung Izōs Loyalität auf die Probe zu stellen. Schließlich verlässt Izō Hanpeita, kehrt jedoch reumütig zurück und entschuldigt sich. Daraufhin erhält er den Auftrag, den Aristokraten Anegakōji Kintomo [ja] außerhalb des Sarugatsuji mit dem Schwert von Tanaka Shinbei zu ermorden. Während seines Verhörs wegen Anegakōjis Tod begeht Tanaka Harakiri, nachdem ihm sein wiedergefundenes Schwert als Beweis vorgelegt wird. Als Hanpeita immer entschlossener wird, seinen Plan, durch die Beseitigung seiner Gegner Daimyo von Tosa zu werden, in die Tat umzusetzen, wird es notwendig, Izō zu opfern, was er tut, indem er ihn verrät, nachdem er als Ronin von der Aizu Mimawarigumi verhaftet wurde, und später, indem er versucht, ihn mit Amygdalin-versetztem Sake (座枯らし) zu vergiften. Izō überlebt, gesteht jedoch desillusioniert seine Morde für die Kinnō-Tō und wird zum Tod durch Kreuzigung verurteilt. Bevor er getötet wird, erfährt er, dass Hanpeita gezwungen sein wird, Harakiri zu begehen.
Blogkino: Jūsan-nin no shikaku (1963)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino das selten gezeigten jidaigeki (Geschichtsdrama) "13 Assassins" (Japanisch: 十三人の刺客, romaji: Jūsan-nin no shikaku) von Regisseur Eiichi Kudo. Die Story wurde 2010 unter dem Titel 13 Assassins neu verfilmt, ist dadurch allerdings nicht sehenswerter geworden. Der Plot: Im Jahr 1844 befindet sich das Tokugawa-Shogunat in Japan in einer Übergangsphase, und einer der hochrangigen Fürsten, Fürst Matsudaira, ist durch sein zügelloses und verwerfliches Fehlverhalten in Verruf geraten. Viele Führer der regierenden Gemeinschaft der aktuellen Regierung sind der Meinung, dass Matsudaira den Ehrenkodex, das Bushido, der Samurai entehrt. Sein verwerflicher, egoistischer und verantwortungsloser Lebensstil ist für diejenigen, die in engen Kontakt mit ihm kommen, abstoßend. Nachdem er Berichte erhalten hat, ist Sir Doi überzeugt, dass Matsudaira eine ernsthafte Bedrohung für den gesamten Ehrenkodex der Samurai-Tradition darstellt. Aufgrund der Schwere von Matsudairas Fehlverhalten beschließt Sir Doi, einen Blutschwur zu leisten, um den verwerflichen Lord Matsudaira zu ermorden. Er rekrutiert eine Truppe von Attentätern, die einen ähnlichen Blutschwur leisten, um Matsudaira zu beseitigen und so das Wohlergehen seines Landes und den Ehrenkodex wiederherzustellen.
Blogkino: The Human Condition / Ningen no jōken (1959-1961)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Film "The human Condition" von Regisseur Masaki Kobayashi mit dem am 8. November 2025 verstorbenen Hauptdarsteller Tatsuya Nakadai (1932-2025): Die Trilogie folgt dem Leben von Kaji, einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven Kaiserreich Japan in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben. Die Entwicklung des Charakters Kaji im Verlauf der Trilogie wurde vielfach mit Begeisterung aufgenommen. Jeder der Filme ist zweigeteilt und insgesamt beträgt die reine Spielzeit der Trilogie neun Stunden und siebenundvierzig Minuten.
Blogkino: The Wolves (1971)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Streifen "The Wolves" von Filmemacher Hideo Gosha. "(...) 1971, als der Ninkyo-Boom des japanisches Kinos schon beinahe abgelaufen war, versuchten auch die Toho-Studios sich eine eigene Ninkyo-Filmreihe aufzubauen. Dieser erste Versuch war "The Wolves" und er scheiterte gnadenlos an den Kinokassen. Kein Wunder eigentlich, denn als Regisseur setzte man nicht irgendeinen linientreuen Vertragsregisseur ein, sondern den passionierten Auteur Hideo Gosha. Er inszenierte gnadenlos am Massengeschmack vorbei und zeigte keinen strahlenden Pathos, sondern gebrochene Charaktere in einem trostlosen und realistischen Umfeld ohne Gnade"
Der Plot: Nachdem er wegen Mordes an dem Boss der Kanno-Bande ins Gefängnis gekommen war, wird ein Gangster vorzeitig entlassen - nur um festzustellen, dass seine ehemalige Bande sich mit den Kannos zusammengeschlossen hat. Da jedoch auf beiden Seiten noch immer bittere Ressentiments herrschen, ist ein erneutes Blutvergießen vorprogrammiert.
Man kann halt nicht immer gewinnen.
Der Plot: Nachdem er wegen Mordes an dem Boss der Kanno-Bande ins Gefängnis gekommen war, wird ein Gangster vorzeitig entlassen - nur um festzustellen, dass seine ehemalige Bande sich mit den Kannos zusammengeschlossen hat. Da jedoch auf beiden Seiten noch immer bittere Ressentiments herrschen, ist ein erneutes Blutvergießen vorprogrammiert.
Man kann halt nicht immer gewinnen.
Blogkino: Three Outlaw Samurai (1964)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen von Schwertkampf-Filmemacher Hideo Gosha, der dessen Debüt bei abendfüllenden Filmen war: Three Outlaw Samurai. Als arme Bauern die Tochter eines Richters entführen, um ihn dazu zu bringen, ihre unfairen Steuern zu senken, beschließt ein umherziehender Ronin, ihnen zu helfen.
Blogkino: Sword of the Beast (1965)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen „Sword of the Beast“. Der legendäre Schwertkampf-Filmemacher Hideo Gosha erzählt in dem Film die Geschichte von Gennosuke, einem einfachen Schwertkämpfer, der im Rahmen einer Verschwörung einen seiner Minister umbringt. Seine ehemaligen Kameraden wenden sich daraufhin gegen ihn, und dieser Verrat erschüttert sein Ehrgefühl so sehr, dass er beschließt, wie ein Tier in der Wildnis zu leben. Dort schließt er sich einer bunten Gruppe an, die illegal das Gold des Shoguns abbaut, und mit der Hilfe eines anderen Schwertkämpfers bekommt er die Chance, nicht nur zu überleben, sondern auch seinen Namen und seine Ehre zurückzugewinnen.
Blogkino: Dracula (1931)
Gestern war der 143 Geburtstag des Gewerkschaftsorganizers, Aktivisten, Antifaschisten und Horror- und Gothikone Béla Ferenc Dezső Blaskó alias Bela Lugosi. Aus diesem Anlaß zeigen wir in unserer Reihe Blogkino seinen Klassiker "Dracula". Wer den Plot nicht kennt: Hoch oben in den Karpaten liegt das Schloss von Graf Dracula, das den Dorfbewohnern Angst und Schrecken einjagt. Als der englische Immobilienmakler Renfield nach Transsilvanien reist, um dem zurückgezogen lebenden Grafen ein altes Grundstück in London zu verkaufen, warnen ihn die Anwohner vor den Vampiren in dem alten Gemäuer. Doch der Makler lässt sich nicht beirren und begegnet bald dem berüchtigten Grafen...
Blogkino: Dai-bosatsu tôge (1966)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino nach "Kill" in der vorigen Woche einen weiteren Samurai Streifen von Kihachi Okamoto: The Sword of Doom / Dai-bosatsu tōge. Das Drehbuch entstand nach einem Roman von Kaizan Nakazato, der den Roman als Fortsetzungsgeschichte in einer japanischen Zeitung von 1913 bis 1921 veröffentlichte. Die Handlung beginnt im Frühjahr 1862 in den Bergen nahe einem Dorf, nämlich am Großer Bodhisatva-Gebirgspass, nach dem der Film im Japanischen benannt ist. Der junge Samurai Ryūnosuke Tsukue ermordet heimtückisch einen alten Mann, der mit seiner Enkeltochter auf Wanderschaft ist. Ryūnosuke ist der stärkste Schwertkämpfer im Ort, jedoch besonders kaltherzig und grausam, und wurde deshalb aus der örtlichen Schwertkampfschule ausgeschlossen. Er beherrscht eine für Samurai ungewohnte Verhaltensweise, die ihm Vorteile im Kampf verschafft. Bei einem kommenden Wettstreit im Dorf soll er gegen den ehrenwerten Samurai Bunnojo Utsugi antreten, für den der Sieg sehr wichtig ist, da der Fürst diesem nur dann die Leitung der Kogen-Itto-Schule übertragen kann. Weil davon auch das Schicksal Bunnojos Familie abhängt, sucht dessen junge Ehefrau Ohama den Ryūnosuke auf und bittet ihn, auf den Sieg zu verzichten, damit die Schwertkampfschule im Ort bleiben kann...
Wir zeigen den Film zum besseren Verständnis mit spanischen Untertiteln.
Wir zeigen den Film zum besseren Verständnis mit spanischen Untertiteln.
Blogkino: Kill (1968)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen "Kill". In dieser schwarzhumorigen Actionkomödie von Kihachi Okamoto landen zwei vom Pech verfolgte Schwertkämpfer in einer staubigen, windigen Stadt, wo sie in einen lokalen Clan-Streit verwickelt werden. Der eine, früher Bauer, will unbedingt ein edler Samurai werden. Der andere, ein ehemaliger Samurai, der von seiner Vergangenheit verfolgt wird, zieht es vor, anonym mit Gangstern zu leben. Als beide Männer jedoch die Missetaten des ruchlosen Clanführers entdecken, schließen sie sich einer Gruppe von Rebellen an, die in einer abgelegenen Berghütte belagert werden. Basierend auf dem Roman Hibi Heian des Schriftstellers Yamamoto Shūgorō der auch Akira Kurosawas SANJURO zugrunde liegt, spielt KILL! spielerisch mit den Konventionen des Samurai-Films, indem es Elemente aus etablierten Chanbara-Klassikern aufgreift und sie mit einem Hauch italienischer Western würzt.
Blogkino: Ibun Sarutobi Sasuke (1965)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Reißer des am 25. März diesen Jahres verstorbenen Regisseurs Masahiro Shinoda. Der Plot: Nach Jahren des Krieges ist Japan unter dem Tokugawa-Shogunat vereint, und der Samurai-Spion Sasuke Sarutobi, der des Konflikts überdrüssig ist, sehnt sich nach Frieden. Als jedoch ein hochrangiger Spion namens Tatewaki Koriyama vom Shogun zu einem rivalisierenden Clan überläuft, gerät die Welt der Schwertkämpfer in Aufruhr. Nachdem Sasuke ungewollt in den Konflikt hineingezogen wird, verfolgt er Tatewaki, während eine mysteriöse Gestalt mit weißer Kapuze beide zu jagen scheint. Am Ende der Geschichte ist niemand mehr der, der er zu sein schien, und die Wahrheit ist weitaus persönlicher, als irgendjemand vermutet hätte. Regisseur Masahiro Shinodas auch als Samurai Spy (異聞猿飛佐助, oder Spy Hunter bekannt gewordener Film ist voller Clan-Intrigen, Ninja-Spionen und mehrfachen Verrat und markiert eine kühne stilistische Abkehr von den Konventionen des Schwertkampf-Films.