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»Wir sind Maurer, Maler, Elektriker, wir brauchen den Staat nicht, für nichts.« Lucio Urtubia

Blogkino: Chushingura (1962)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Samuraifilm Kinos: 47 Rōnin von Hiroshi Inagaki, verfilmt nach der Geschichte von Seika Mayama. Die mehrfach verfilmte Geschichte der 47 Rōnin, auch Akō Rōshi, ist ein in Japan berühmtes Ereignis, bei dem 47 herrenlose Krieger den Tod ihres Fürsten rächten. Die Ereignisse gelten als vorbildliches Beispiel für die bedingungslose Treue der Samurai und werden teils zu den Nationalmythen Japans gezählt.


Blogkino: Twenty-Four Eyes (1954)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Kinos: Keisuke Kinoshitas „Twenty-Four Eyes“ (Nijushi no hitomi). Die elegante gefilmte, emotionale Geschichte dreht sich um eine Lehrerin, die sich voll und ganz für ihre Schüler, ihren Beruf und ihre Moral einsetzt. Der Film spielt in einer abgelegenen, ländlichen Inselgemeinde und umfasst mehrere Jahrzehnte japanischer Geschichte, von 1928 über den Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit danach. Kinoshita wirft einen nüchternen und zugleich sentimentalen Blick auf die epischen Themen Alter, Krieg und Tod, und zwar aus der liebevollen, intimen Perspektive von Hisako Oshi (Hideko Takamine), die ihre Schüler beim Aufwachsen und beim Umgang mit den harten Realitäten des Lebens beobachtet. Obwohl in den USA kaum bekannt, ist „Twenty-Four Eyes“ einer der beliebtesten und zeitlosesten Klassiker Japans.


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Zuletzt bearbeitet am 09.09.2025 20:17

Blogkino: Scandal (1950)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Kinos Akira Kurosawas selten gezeigten "Scandal": Der gutaussehende, charmante Toshiro Mifune bringt als Maler Ichiro die Leinwand zum Strahlen. Seine zufällige Begegnung mit einer berühmten Sängerin (Yoshiko Yamaguchi) wird von der Boulevardpresse zu einer heißen Affäre hochgespielt. Ichiro verklagt das schäbige Klatschblatt, aber sein Anwalt Hiruta (Kurosawas Stammdarsteller Takashi Shimura) spielt ein doppeltes Spiel. „Skandal“ ist ein Porträt des kulturellen Verfalls, ein spannendes Gerichtsdrama und eine bewegende Geschichte über menschliche Erlösung.

Blogkino: Akahige (1965)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Kinos: Akira Kurosawas „Red Beard“ (Akahige) ist ein Beweis für die Güte der Menschheit und erzählt die turbulente Geschichte zwischen einem arroganten jungen Arzt und einem mitfühlenden Klinikdirektor. Toshiro Mifune, in seiner letzten Rolle für Kurosawa, gibt eine beeindruckende Darstellung des würdevollen und einfühlsamen Direktors, der seinen Schüler zur Reife führt und dem verbitterten Assistenzarzt beibringt, das Leben seiner mittellosen Patienten zu schätzen. Kurosawa fängt das Flair des 19. Jahrhunderts in Japan perfekt ein und webt ein faszinierendes Geflecht aus Zeit, Ort und Emotionen.

Blogkino: Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance (1974)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino die Fortsetzung des letzte Woche gezeigten "Lady Snowblood", den im darauf folgenden Jahr erschienenen Love Song of Vengeance. Meiko Kaji ist wieder da in Toshiya Fujitas cooler Fortsetzung seines Kultklassikers „Lady Snowblood“. Unsere wütende Heldin wird von den Behörden gefangen genommen und wegen ihrer Morde zum Tode verurteilt. Aber sie kriegt eine Chance zu entkommen – wenn sie gefährliche Aufträge für die Regierung erledigt. „Lady Snowblood: Love Song of Vengeance“ ist politischer als der erste Teil und steckt voller spannender Wendungen und cooler Action-Szenen.

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Zuletzt bearbeitet am 19.08.2025 20:16

Blogkino: Lady Snowblood (1973)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Kampffilms: Den nach dem gleichnamigen Manga von Kazuo Koike und Kazuo Kamimura gedrehten "Lady Snowblood". In Toshiya Fujitas atemberaubendem Film „Lady Snowblood“ wird blutige Rache zu visueller Poesie. Der Film, der Quentin Tarantino zu seiner „Kill Bill“-Saga inspiriert hat, spielt im Japan des späten 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte einer jungen Frau (Meiko Kaji), die sich auf einen gnadenlosen Rachefeldzug begibt, weil ihre Eltern von einer brutalen Verbrecherbande ermordet wurden. Fujita schafft einen unterhaltsamen Actionfilm von bemerkenswerter Handwerkskunst, der Schönheit und Gewalt gekonnt in Einklang bringt.

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Zuletzt bearbeitet am 12.08.2025 20:15

Blogkino: Viy (Вий) (1967)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des Goth-Horrorfilms Viy (Вий): Der Plot:
"Der junge Choma und zwei Kommilitonen brechen in die Semesterferien auf. Auf dem Weg in ihr Heimatdorf kommen sie vom Weg ab und übernachten im Haus einer alten Frau, die sich bald schon als Hexe entpuppt. Beim Versuch, sich gegen den Sukkubus zu wehren, schlägt Choma sie halbtot. Im Sterben liegend erscheint ihm die Alte plötzlich als bildhübsche junge Frau. Zurück in seiner Klosterschule erreicht ihn die Aufforderung, für die schwer geschundene Tochter eines Gutsherrn die Totengebete zu sprechen. Bei seiner Ankunft ist sie jedoch bereits verschieden. Was Choma viel mehr verschreckt: Die Tote ist die Erscheinung aus jener schicksalhaften Nacht...

Bald schon erhebt sich ihr Leichnam und für Choma beginnt ein quälender Albtraum voller Chaos, Geister und Dämonen. Der grauenerregende Höhepunkt: das Erscheinen des Königs der Unterweltl - des Wij...

Eine Schauermär mit finsteren Bildwelten, großartigem Set Design und bemerkenswerten handgemachten Trickeffekten – VIY gilt heute, über ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung, als bahnbrechender Klassiker des Gothic-Kinos."

(Cameraobscurafilms)

Der erste sowjetische Gothic- Horrorfilm basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Gogol und ist bis jetzt die originalgetreueste Verfilmung des Stoffes. Sie hatte in der Produktion mit den Unzulänglichkeiten der damaligen Tricktechnik weniger zu kämpfen als mit den Vorgaben durch die Filmbehörden und ging wohl nur als "Verfilmung eines Volksmärchens" durch. Was es ja letztlich auch ist...


Blogkino: Yojimbo (1961)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen weiteren Klassiker des japanischen Samurai Films: Yojimbo. Der unvergleichliche Toshiro Mifune spielt die Hauptrolle in Akira Kurosawas visuell atemberaubendem und düster-komischem Film „Yojimbo“. Um ein von Terror geplagtes Dorf von der Korruption zu befreien, nutzt der gerissene, herrenlose Samurai Sanjuro einen Bandenkrieg zwischen zwei bösen Clans zu seinem Vorteil. Dieser aufregende Genre-Mixer, der zweimal neu verfilmt wurde, einmal von Sergio Leone und einmal von Walter Hill, ist nach wie vor einer der einflussreichsten und unterhaltsamsten Filme aller Zeiten.


Blogkino: Tora no O o Fumu Otoko-tachi (1945)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den vierten Film von Akira Kurosawa,"Die Männer, die auf des Tigers Schwanz". Der Film traten basiert auf einer legendären Begebenheit aus dem 12. Jahrhundert, bei der der Fürst Yoshitsune und eine Gruppe von Samurai-Gefolgsleuten sich als Mönche verkleiden, um einen gefährlichen feindlichen Kontrollpunkt zu passieren. Die Geschichte wurde jahrhundertelang im Nō- und Kabuki-Theater dramatisiert und wird hier zu einem der spannendsten frühen Filme des Regisseurs. Auch wenn der Film als eines der Frühwerke Kurosawas schon 1945 gedreht wurde, war er wegen Unpatriotismus und ähnlichen Vorwürfen bis zu den Verträgen von San Francisco verboten. 1952 wurde er das erste Mal aufgeführt.



Blogkino: Donzoko (1957)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Klassiker Donzoko. Das Drama des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa auf der Vorlage des Theaterstückes Nachtasyl von Maxim Gorki aus dem Jahre 1902 spielt in einem japanischen Slum. Der Handlungsort des Filmes ist ein Nachtasyl, in dem mehrere gescheiterte Existenzen (eine Prostituierte, ein straffällig gewordener Gelehrter, ein heruntergekommener Samurai, ein alkoholkranker Schauspieler, ein Dieb und ein Handwerker mit seiner sterbenskranken Frau) Obdach finden. Es ist die Geschichte mittelloser, ausgebeuteter und erniedrigter Menschen, die sich alle nach einem besseren Leben sehnen, jedoch nicht in sich selbst die Kraft finden, ihr Leben zu ändern.

Im Mittelpunkt der Handlung steht ein freundlicher buddhistischer Priester, der ebenfalls noch im Nachtasyl Obdach findet. Er versucht den Charakteren bei ihrer Selbstfindung zu helfen und sie so zu einem besseren Leben zu führen. Da er aber deren physische und psychische Abhängigkeiten verkennt, scheitert er und richtet nur noch größeres Unheil an.




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